26.03.2020

Sicherheitsvorkehrungen Einkaufen während der Corona-Krise: 5 neue Regeln für den Supermarkt

In Corona-Zeiten muss beim Einkaufen im Supermarkt nicht jede Ware zum Testen angefasst werden! Die neue Regel besagt: Gucken reicht!

Foto: iStock/ArtMarie

In Corona-Zeiten muss beim Einkaufen im Supermarkt nicht jede Ware zum Testen angefasst werden! Die neue Regel besagt: Gucken reicht!

Es kam zu neuen Öffnungszeiten, viele Supermärkte haben einen Spuckschutz für die Kassierer/innen eingerichtet…bei den Supermärkten kommt es derzeit zu vielen Änderungen. Auch diese Regeln sind neu.

Man kann sich und andere vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, wenn man derzeit einfach zuhause bleibt. Doch wer sich seine Lebensmittel nicht liefern lässt oder lassen kann, muss trotzdem irgendwann das Haus verlassen, um einkaufen zu gehen. Die Gefahr der Ansteckung ist nun wieder da. Was kann man also tun, um sich bei einem Einkauf im Supermarkt nicht zu infizieren? Diese fünf neuen Supermarkt-Regeln zum Eindämmen des Coronavirus sollen helfen.

Einkaufen zu Corona-Zeiten: Neue Supermarkt-Regeln zum Schutz

Zuerst sei gesagt, dass diese neuen Regeln nicht überall umgesetzt werden. Jeder Einkaufsmarkt entscheidet für sich selbst darüber, welche Regeln gelten, wie unter anderem Wunderweib berichtete. Doch selbst wenn Ihr Supermarkt diese Regeln nicht eingeführt hat, sollten Sie diese zum Selbstschutz beachten:

  1. Abstand halten: Auch im Supermarkt gilt die Regel 1,5 Meter, besser sogar 2 Meter, Abstand zu halten. Vor den Kassen kleben häufig Markierungen auf dem Boden, damit die Kunden beim Anstellen nicht zu dicht aufrücken. In manchen Supermärkten finden sich diese Markierungen auch in den einzelnen Gängen wieder. Kleinere Läden lassen erst gar nicht zu viele Menschen herein. Sie regeln den Einlass kontrolliert.
  2. Einkaufswagen nutzen: Wer einen Wagen vor sich herschiebt, hält automatisch Abstand zu einem anderen Kunden. Daher werden in manchen Geschäften die Kunden aufgefordert, nur mit einem Einkaufswagen durch den Laden zu gehen. Selbst Paare, die zusammen einkaufen, sind dazu angewiesen. Diese Regel macht nur Sinn, wenn der Supermarkt seine Wagen nach der Nutzung desinfiziert.
  3. Kinder draußen lassen: Diese Regel zählt eher nicht zu den gängigen, ist aber in Lauterbach in einer Edeka-Filiale vorgekommen. Dort kontrollierten Angestellte, dass Eltern ihre Kinder nicht zum Einkaufen mitnehmen. Wer kann, sollte sich überlegen, ob er die Kleinen daheimlässt. Oftmals geht das aber nicht, wenn keiner zuhause ist, der auf den Nachwuchs aufpasst.
  4. Möglichst wenig berühren: Was wir sonst gern gemacht haben – das Obst auf seine Reife zu testen – sollten wir derzeit lieber sein lassen. Ebenso gilt noch eindringlicher als zuvor, die Zange zu benutzen, wird eine Backware aus dem Frischeregal genommen. Auch sonst müssen nicht alle Verpackungen in die Hand genommen werden. Die Ware mit den Augen zu überprüfen reicht aus. Bei Obst und Gemüse gilt dann zuhause sowieso nochmal: abwaschen!
  5. Mit Karte zahlen: An vielen Kassen steht es bereits angeschrieben, dass man für die Kartenzahlung dankbar ist. So kommt es zu weniger Berührungpunkten zwischen Käufern und Verkäufern und auch Sie müssen nicht das Rückgeld anfassen, das durch etliche Hände gewandert ist. Selbst kleinere Beträge lassen sich in den großen Einkaufsläden gut mit EC- oder Kreditkarte oder gar kontaktlos über das Smartphone zahlen.

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Für ausführliche Informationen zum Coronavirus steht Ihnen unsere Themenseite zur Verfügung.

Nicht nur im Supermarkt sollten Sie sich schützen, sondern auch sonst. Wie Sie für mehr Schutz sorgen, sehen Sie im Video:

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