17.03.2020

An die Würfel, fertig, los! Fünf Brettspiel-Klassiker für die ganze Familie

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Diese fünf Brettspiel-Klassiker sorgen für eine Menge Spaß für Groß und Klein –  trotz Corona-Quarantäne.

Foto: iStock / vgajic

Diese fünf Brettspiel-Klassiker sorgen für eine Menge Spaß für Groß und Klein – trotz Corona-Quarantäne.

Nach den beschlossenen Maßnahmen steht fest: Wer sich oder andere nicht mit dem Coronavirus anstecken möchte bleibt zuhause. So auch unsere Kinder. Doch wie sorgen wir trotz globaler Krise für ein bisschen Spaß?

Das Coronavirus hat immer mehr Auswirkungen in fast alle Lebensbereiche hinein. Um eine Ausbreitung zu verlangsamen, ist soziale Distanz das Gebot der Stunde und die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben. Bundesweit haben viele Schulen und Kindergärten geschlossen. Doch der Nachwuchs will beschäftigt werden. Diese fünf Brettspiel-Klassiker garantieren Spaß für die ganze Familie.

Fünf Brettspiel-Klassiker

1. Die Siedler von Catan

Seit 1995 zieht dieses Brettspiel seine Spieler in den Bann: "Die Siedler von Catan". Rohstoffe produzieren, Straßen bauen und die eigenen Siedlungen vor Rittern beschützen – wichtige Aufgaben für den Spielverlauf.

Wächst eine Siedlung, kann sie zu einer Stadt umgebaut werden. So können Spieler auch immer mehr Rohstoffe produzieren und Handlungen tätigen. "Die Siedler von Catan" ist ein Simulationsspiel, das eine gute Strategie verlangt. Im Laufe des Spiels werden Siegespunkte gesammelt, wer zehn hat, gewinnt.

Dieses Spiel ist ab zehn Jahren, für bis zu vier Personen und wunderbar für einen Spielenachmittag geeignet. Verhandeln, rauben und Strategien spinnen, mit diesem Spiel wird Ihnen sicher nicht langweilig.

Übrigens: Wer möchte, kann das Spiel in 3D basteln. Was Sie dafür benötigen haben Sie meist zu Hause oder im Warten. Das bedeutet gleich doppelt so viel Spaß:

2. Das erfolgreichste Gesellschaftsspiel: Monopoly

Das Brettspiel besteht aus 22 Straßen, vier Bahnhöfen und je einem Elektrizitäts- und Wasserwerk. Gelangt man mit seiner Spielfigur auf ein verfügbares Feld, so kann man dieses kaufen. Ziel ist es, ein Imperium an Grundstücken zu errichten und die Mitspieler mit hohen Mieten bei den eigenen Grundstücken in den Bankrott zu treiben.

Erfunden wurde das Spiel von Elisabeth "Lizzie" Magie, die schon 1904 ein Patent für das Spiel unter dem Namen "The Landlord's Game" angemeldet hat. Heutzutage gehört "Monopoly" zu den beliebtesten Klassikern, ist ab acht Jahren und für zwei bis – abhängig von der Version – sechs oder acht Spieler.

3. Spieleklassiker: Risiko

Frieden ist immer besser als Krieg. Mit "Risiko" zieht jedoch kurzzeitig ein Krieg ins heimische Wohnzimmer. Bei dem Spieleklassiker gilt es die gegnerischen Farben der Mitspieler von der Weltkarte zu vertreiben.

Jeder Spieler bekommt zu Beginn eine Mission und Länder, die er besetzt. In den meisten Fällen sind Spieler aufgerufen, dass sie Kontinente gänzlich übernehmen.

Das Strategiespiel hat zwar "Krieg" als primäres Thema, jedoch ist es kein Konfliktspiel, sondern ein Spaß mit taktischen Herausforderungen. Gewonnen hat der Spieler, der seine Mission erfüllt oder die "Weltherrschaft" an sich gerissen hat. Dieses Gesellschaftsspiel ist für zwei bis sechs Spieler und ab zehn Jahren.

4. Prüft das Allgemeinwissen: Trivial Pursuit

Quizmaster aufgepasst: Dieses Spiel ist ein absolutes Muss für alle Hobby-Quizzer. "Trival Pursuit" prüft perfekt das Allgemeinwissen. Fragen aus den sechs Kategorien Sport & Vergnügen, Wissenschaft & Technik, Geschichte, Erdkunde, Unterhaltung und Kunst & Literatur werden den Spielern der Reihe nach gestellt.

Errät man eine Frage, so bekommt man ein farbiges Eck für seinen Torten-Spielstein. Wer alle sechs Ecken gesammelt hat, der gewinnt das Wissensspiel. Für Ratefreudige ab zwölf Jahren und für viele Spieler geeignet. Gespielt wird in zwei bis sechs Gruppen.

5. Scrabble für Groß und Klein

Auch für die Wortakrobaten gibt es ein passendes Brettspiel. "Scrabble" zählt als absoluter Spieleklassiker. Jeder Spieler zieht kleine Spielsteinchen mit Buchstaben, die er auf dem Spielbrett zu sinnvollen Wörtern bilden soll. Auf dem Brett sind Felder mit Bonuspunkten markiert.

Ziel des Spiels ist es, dass so viele Punkte wie möglich gesammelt werden sollen. Beendet wird das Spiel, sobald alle Buchstaben verbraucht wurden, oder keine sinnvollen Wörter mehr möglich sind.

Bisher wurden von "Scrabble" über 100 Millionen Spiele verkauft. Bei diesem Spiel werden alle Gehirnzellen benötigt. Kaum sieht man den Buchstabensalat von sich liegen, heißt es grübeln und überlegen, was jetzt passen könnte. Für zwei bis vier Grübler ab zehn Jahren.

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Damit Ihnen während der isolierten Zeit nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir weitere Tipps für Sie, wie Sie sich trotz Langeweile und Coronavirus-Quarantäne beschäftigen können.

Nutzen wir die Zeit um uns selbst und andere zu schützen! Bleiben Sie zu Hause, um weitere Coronavirus-Infektionen zu verhindern. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, steht dem zukünftigen Besuch im Lieblingsrestaurant nichts mehr im Weg! Und die Kinder können bald wieder wie gewohnt auf dem Spielplatz spielen. Passen Sie auf sich auf!

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