15.03.2020 - 11:04

Die Schauspielerin im Interview Anna Maria Mühe: Kinder brauchen Träume!

Anna Maria Mühe bei der Premiere des Kinofilms "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" im Zoo Palast Berlin.

Foto: imago images / Future Image

Anna Maria Mühe bei der Premiere des Kinofilms "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" im Zoo Palast Berlin.

Ganz schön viel Drama – zum Glück aber nur im TV und auf der Kinoleinwand. Privat genießt Anna Maria Mühe nämlich ihr Mutterglück. Und genau deswegen spielt die 34-Jährige jetzt auch in "Lassie" mit. Was ihre Rolle als Mutter mit der in dem Film zu tun hat, verriet sie BILD der FRAU.

Anna Maria Mühe erblickte am 23. Juli 1985 in Berlin das Licht der Welt. Als Tochter des Schauspielerehepaars Ulrich Mühe (1953-2007) und Jenny Gröllmann (1947-2006) wurde ihr das Talent quasi in die Wiege gelegt. 2002 ergatterte sie eine der Hauptrollen im Spielfilm "Große Mädchen weinen nicht". 2006 wurde sie als beste Nachwuchsschauspielerin mit der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet. Seit 2018 spielt die heute 34-Jährige an der Seite von Fahri Yardım die Rolle der Sabine „Bine“ Ludar bei "Dogs of Berlin". Privat lebt sie mit ihrer 7-jährigen Tochter in ihrer Heimatstadt Berlin.

Im Interview mit BILD der FRAU verrät Anna Maria Mühe mehr über ihre Rolle in "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" und wie sie es schafft, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Außerdem, was für Macken sie hat.

Interview mit BILD der FRAU: "Lassie" machte Anna Maria Mühe ihrer Tochter zuliebe

BILD der FRAU: Liebe Frau Mühe, haben Sie früher die Kinderserie "Lassie" geschaut?

Anna Maria Mühe: Ja, habe ich tatsächlich, obwohl ich eher der Katzentyp bin. Ich bin mit Katzen aufgewachsen, mit den Katern "Semmel" und "Knobi". Mein Liebling war "Semmel". Der schlich sich nachts oft in mein Bett und war meine Wärmflasche.

Wie niedlich. Erinnern Sie sich selbst an eine Kinderserie, die Sie sehr geliebt haben?

Ich mochte "Flipper" sehr. Das hat in mir so ein Freiheitsgefühl ausgelöst.

Schauen Sie mit Ihrer Tochter Kinderfilme?

Auf jeden Fall. Den Film "Lassie" habe ich vor allem ihr zuliebe gemacht. Bei uns zu Hause lag das Drehbuch und meine Tochter sah es. Sie hat mich dann bekniet, dass ich bitte mitspielen soll. Sie wollte das so gern, damit sie endlich mal einen Film mit mir gucken darf. Da fiel die Entscheidung nicht schwer.

Kinder sollen nach den Sternen greifen

Im Film geht es um Träume. Wie wichtig finden Sie es, dass Kinder ihre Träume ausleben?

Das finde ich ganz wichtig. Ich feuere die Träume meiner Tochter an, auch wenn sie unerreichbar scheinen. Kinder sollen durchaus auch mal nach den Sternen greifen. Es ist doch schön, wenn sie noch völlig naiv und ohne Kompromisse träumen dürfen.

Sie drehen sehr viel, wie vereinbaren Sie Beruf und Familie?

Meine Tochter ist vergangenes Jahr eingeschult worden. Da hatte ich mir eine kleine Auszeit gegönnt. Vorher hatte ich sie meistens beim Drehen dabei.

Was bedeutet Ihnen die Zeit mit Ihrem Kind. Wie verbringen Sie die Freizeit?

Wir genießen es, zu Hause zu sein, und unternehmen viel mit ihren oder meinen Freunden und mit meiner Familie. Wir pflegen möglichst viele soziale Kontakte. Das finde ich wichtig.

Wenn man Mutter wird, verschiebt sich die Gewichtung

Haben Sie auch Zeit für sich selbst nach einem anstrengenden Tag?

Wenig. Meiner Tochter ist es ziemlich egal, durch welche dramatischen Szenen ich vielleicht gerade am Set durchgegangen bin. Das finde ich aber auch wiederum sehr schön. Wenn man Mutter wird, verschiebt sich die Gewichtung, worauf es im Leben wirklich ankommt. Der Beruf ist für mich wichtig und macht mich glücklich, aber das Wichtigste ist mein Kind.

Wie schön. Freche Frage zum Schluss: Sie wirken immer so perfekt, verraten Sie uns, ob Sie auch eine liebenswerte Macke haben?

(Lacht.) Ich räume sehr gerne auf. Und ich räume auch sehr gerne auf, wenn die Gäste noch da sind. Da muss ich mir immer auf die Finger hauen.

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Die Schauspielerin war gerade einmal 21 Jahre als, als ihre Eltern im Abstand von wenigen Monaten starben, seitdem besteht Anna Maria Mühes Familie zum größten Teil aus Wahlverwandtschaft. Eine Verbindung zu ihren Eltern hat sie allerdings auch durch ihren Beruf als Schauspielerin. Und auch mit dem liebäugelte die gebürtige Berlinerin als Jugendliche. Alles zu Film und Fernsehen erfahren Sie auf unserer Themenseite.

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