26.02.2020 - 16:14

Wo ist mein Herrchen? Hund meldet sich selbst "vermisst" in einer Polizeistation – und alle sind entzückt!

Der beste Freund des Menschen weiß sich manchmal eben auch selbst zu helfen (Symbolbild). Hund Chico hat sich jedenfalls selbst bei der Polizei als "vermisst" gemeldet.

Foto: imago images / Westend61

Der beste Freund des Menschen weiß sich manchmal eben auch selbst zu helfen (Symbolbild). Hund Chico hat sich jedenfalls selbst bei der Polizei als "vermisst" gemeldet.

Diese Situation haben auch Polizisten nicht alle Tage. In Texas schlenderte ein herrenloser Hund auf die Polizeistation und meldete sich quasi selbst als vermisst...

Mit diesem Besuch hätten die Polizisten der Polizeistation Odessa Police Department in Texas sicherlich nicht gerechnet. Plötzlich ging die Tür des Reviers auf und ein Hund schlenderte mutterseelenallein durch die Tür. Wo war denn das Herrchen? Wollte sich der süße Vierbeiner etwa selbst als vermisst melden? Glücklicherweise wurden die Fotos von seinem Besuch direkt auf Facebook gepostet und begeisterten die Netzgemeinschaft.

Hund spaziert auf die Polizeistation und meldet sich "vermisst"

Solch einen Gast hat das Odessa Police Department auch nicht jeden Tag – ein sympathischer, ungefähr kniehoher Vierbeiner kam eines Tages zur Tür hineinspaziert. Ganz selbstbewusst, als ob er eben etwas dringendes zu vermelden hätte, machte er Männchen und platzierte seine Vorderpfoten auf dem Tresen der Anmeldung – "Hallo, da bin ich"!

Die Polizisten waren zuerst reichlich verdutzt, doch auch äußerst erfreut über diese willkommene Abwechslung. Sergeant Rusty Martin war einer der ersten Polizisten, die auf den einsamen Hund in der Wache trafen. Sein Urteil lautete, dass der Hund nicht allzu gestresst wirkte, obwohl er ja irgendwie sein Herrchen verloren hatte. Stattdessen wirkte der Vierbeiner so, als wäre er eben auf einer Suche nach einer guten Zeit – und die bekam er auf der Polizeiwache dann auch.

Polizeibeamten sind begeistert

Rusty Martin sagte ganz begeistert: "Wir haben uns alle sehr gefreut, dass er bei uns war. Wir hatten sogar einen Tennisball, den wir dem Hund durch die Lobby geworfen haben. Jeder hat ihn einfach geliebt!"

Der Ausreißer hatte zwar ein Halsband, doch seine Hundemarke mit seinen Daten war anscheinend abgefallen und so konnte der Besitzer nicht ermittelt werden. Tierärztliche Kollegen wurden angefordert, um herauszufinden, ob der Hund einen Mikrochip hat und um die Daten gegebenenfalls auslesen zu können.

Doch der kleine Racker überraschte alle. So schnell, wie er gekommen war, so schnell verließ er die Polizeistation auf eigene Faust auch wieder. Der Besitzer des Hundes meldete sich tatsächlich am nächsten Tag und teilte mit, dass der Hund wieder wohlbehalten zu Hause angekommen sei. Das Herrchen wohnt, mit samt Hund, auch nur 1,5 Kilometer von der Polizeistation entfernt. Und endlich erfuhren die Polizisten auch den Namen des Hundes: Chico! Bei der guten Spürnase für Vermisste und zu lösende Fälle würde er bestimmt auch als Polizeihund eine gute Figur machen...

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