20.02.2020

Ein paar Nullen zu viel Kurios: Jobcenter wollte Schule zehn Billionen Euro überweisen

Der Betrag von zehn Billionen Euro wäre auf dem Schulkonto sicherlich aufgefallen.

Foto: imago images / Papsch

Der Betrag von zehn Billionen Euro wäre auf dem Schulkonto sicherlich aufgefallen.

Wenn diese Überweisung geklappt hätte, dann hätte sich eine Schule im Rhein-Erft-Kreis sicherlich gewundert, woher die 10 Billionen Euro auf ihrem Konto stammen...

Dieser Betrag hätte das Schulkonto sicherlich gesprengt und hätte wohl zu einigen Nachfragen geführt: Ein Jobcenter hätte einer Schule beinahe zehn Billionen Euro überwiesen. Auf einem Überweisungsträger entspricht das einer Null mit 13 Zahlen. Der Fehler fiel allerdings doch im letzten Moment auf.

Tippfehler: Beinahe hätten zehn Billionen Euro den Besitzer gewechselt

Eigentlich fing die ganze Geschichte recht unspektakulär an: Eine Schule aus dem Rhein-Erft-Kreis hätte im Dezember 100 Euro bekommen sollen. Doch aus dieser ersten Ratenzahlung wären beinahe zehn Billionen Euro geworden.

Als das Jobcenter in Frechen den ersten Teilbetrag anweisen wollte, kam es zu einem bisher ungeklärten Zahlenfehler und hinter der 1 auf dem Überweisungsträger fanden sich nunmehr nicht bloß zwei Nullen, sondern 13! Glücklicherweise hatte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg ein besonders wachsames Auge auf den angewiesenen Betrag und stoppte die Überweisung, bevor diese ausgeführt werden konnte, berichtete der Geschäftsführer des Frechener Jobcenters, Herbert Botz, am Mittwoch.

Der eigentliche Betrag von 100 Euro sollte als ein Teilbetrag von insgesamt 195 Euro an die Schule gehen, um Eltern eines Schülers bei den Kosten der Klassenfahrt zu unterstützen, wie es das Bildungs- und Teilhabegesetz vorsieht. Wie aus den 100 Euro dann allerdings 10 Billionen Euro werden konnten, werde nun geprüft.

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Ebenfalls recht kuriose Meldungen finden Sie hier: Diese Musik ist für Katze, Hund und Co oder auch ein Junge läuft nachts 10 Kilometer zur Schule .

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