07.02.2020

Neue Phishing Attacke Achtung Betrug: Was sich hinter den gefälschten Anwalts-Abmahnungen verbirgt

Die Polizei Niedersachsen warnt vor einer neuen Masche, mit der Internetbetrüger wieder einmal auf der Suche nach neuen ahnungslosen Opfern sind. Diesmal: gefälschte Anwalts-Mails.

Foto: imago images / Ikon Images

Die Polizei Niedersachsen warnt vor einer neuen Masche, mit der Internetbetrüger wieder einmal auf der Suche nach neuen ahnungslosen Opfern sind. Diesmal: gefälschte Anwalts-Mails.

Eine neue Betrugsmasche geistert durchs Netz. Derzeit werden Abmahnungen per E-Mail im Namen echter Anwälte verschickt. Doch Sie sollten keinesfalls auf den Link klicken. Wir haben die aktuellen Infos für Sie.

Die Betrüger im Internet haben sich eine neue Masche ausgedacht, um an Ihr Geld oder Ihre Daten zu kommen. Die Polizei Niedersachsen warnt vor Abmahnungen per E-Mail, die zwar Namen echter Anwälte benutzen, aber noch lange nicht aus deren Kanzleien stammen. Die aktuellen Informationen zu der neuen Phishing-Attacke lesen Sie hier:

Gefälschte Abmahnungen im Namen echter Anwälte

Ist vielleicht auch schon in Ihrem Postfach eine gefälschte Abmahnung per E-Mail gelandet? Diese Nachrichten werden nämlich zurzeit massenhaft verschickt. In den E-Mails werden unterschiedliche Vergehen angeprangert. Beispielsweise sollen Musik oder auch Filme rechtswidrig im Internet geteilt worden sein. Für weiterführende Informationen sollen die Empfänger der Nachrichten auf einen Link in der E-Mail klicken. Doch genau davor warnt die Polizei Niedersachsen.

Mit dem Klick auf den Link soll sich angeblich eine Liste mit allen vorgeworfenen Vergehen öffnen, doch stattdessen gibt man Internetbetrügern quasi einen Freifahrtsschein, um auf persönliche Daten oder gar Zahlungsinformationen zuzugreifen. Schadsoftware könnte auf dem Computer landen. Oder Sie werden auf Phishing-Seiten dazu aufgefordert, Zahlungsinformationen oder persönliche Daten einzugeben. Als Empfänger solcher E-Mails ist es also von äußerster Wichtigkeit, nicht auf den Link in der Nachricht zu klicken oder gar angefügt Anhänge zu öffnen.

Abmahnungen kann man heutzutage tatsächlich nicht nur per Post, sondern auch elektronisch per E-Mail erhalten. Doch auch dafür gibt es rechtliche Bestimmungen, wie die E-Mail auszusehen hat, damit die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. So muss beispielsweise eine angebliche Urheberrechtsverletzung bereits in der E-Mail selbst präzise ausformuliert sein, um rechtsgültig zu sein. Die Betrüger verschweigen natürlich angebliche detaillierte Informationen, um den Empfänger dazu zu verleiten, auf den weiterführenden Link zu klicken.

Die Polizei weist zusätzlich darauf hin, dass Verbraucher, die eine solche E-Mail erhalten haben, sich mit den aufgeführten Kanzleien nicht in Verbindung setzen müssten, da diese bereits im Bilde seien.

Betrugsmaschen gibt es im Internet und im realen Leben mittlerweile leider zuhauf. Auch vor diesen Aktivitäten sei gewarnt: Gefälschte DHL-Benachrichtigungen sind derzeit im Umlauf. Außerdem warnt die Verbraucherzentrale vor Stromtarifen mit Bonusangeboten. Aber auch bei der Schreibweise der Jahreszahl gibt es im neuen Jahr etwas zu beachten: Deshalb sollten Sie 2020 nicht abkürzen!

Auch jenseits des Internets sollte man gut vorbereitet sein:

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Mehr Infos gibt es auf unserer Themenseite Ratgeber Recht.

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