31.01.2020

Wer hält länger durch? Warum es demnächst bei Edeka keine Coca-Cola mehr geben könnte

Könnten die Getränke von Coca-Cola demnächst aus dem Edeka-Warensortiment fliegen?

Foto: imago images / Schöning

Könnten die Getränke von Coca-Cola demnächst aus dem Edeka-Warensortiment fliegen?

Edeka befindet sich einmal mehr in einem Preiskrieg. Dieses Mal hat sich der Einzelhandelskonzern mit dem US-Riesen Coca-Cola angelegt. Worum es genau geht, erfahren Sie hier.

Der Coca-Cola Konzern hat im letzten Jahr an der Preisschraube gedreht und die Preise für diverse Getränke erhöht. Der Handel hat das Vorgehen von Coca.Cola größtenteils angenommen und die Erhöhung akzeptiert. Doch Edeka hat wohl nicht vor die Preiserhöhung zu akzeptieren und plant, einige Sorten der marke Coca-Cola aus den Regal zu nehmen.

Edeka nimmt Coca-Cola Produkte aus dem Sortiment

Laut "Lebensmittelzeitung" soll Edeka nicht mit der Preis- und Rabattpolitik des US-Konzern einverstanden sein und wehrt sich mit dem neuesten Vorgehen gegen die Linie von Coca-Cola. Edeka will wohl davon absehen, einige Getränkesorten nachzubestellen, wenn diese ausverkauft sind. Davon betroffen seien die 1,5-l-Einwegflasche Coke Zero, die 0,33-Liter-Dosen von Cola, Sprite und Co., sowie diverse Vio- und Monster-Produkte. Insgesamt soll es gar 120 Produkte betreffen.

Bisher lief die Zusammenarbeit des Einzelhandels und des US-Konzerns recht gut. "Vor diesem Hintergrund bedauern wir sehr, dass Edeka sich entschieden hat, vorübergehend das Coca-Cola Sortiment zu reduzieren und einen Bestellstopp für einen Teil unseres Produktangebots zu verfügen. Wir setzen auf die weitere Partnerschaft und führen den Dialog mit Edeka über die zukünftige Zusammenarbeit fort", so Martin Gosen von Coca-Cola. Edeka selbst hat sich zu der momentanen Lage noch nicht geäußert. Das Ziel des Herstellers sei es, dass die Verbraucher das gesamte Sortiment zeitnah auch wieder bei Edeka finden können.

Nicht der erste Boykott bei Edeka

Edeka kennt sich mit Preiskriegen bereits bestens aus. Im letzten Jahr legte sich die Supermarktkette mit der beliebten Ketchup-Marke Heinz an, als diese den Preis erhöhen wollte. Kurzerhand flog der Artikel in den Edeka-Märkten aus den Regalen. Der Einzelhandelskonzern und der US-Lebensmittel-Riese fanden allerdings später wieder zueinander und Edeka nahm das Produkt wieder in sein Sortiment auf. Auch der Nestlé-Konzern bekam Edekas derartige Verhandlungstaktik bereits in der Vergangenheit zu spüren.

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