31.01.2020

WhatsApp, BahnCard und mehr Was sich ab Februar 2020 alles für Sie ändert

Wir verraten Ihnen, welche Änderungen im Februar 2020 anstehen, damit Sie die Neuerungen nicht ungünstig überraschen.

Foto: imago images / Westend61

Wir verraten Ihnen, welche Änderungen im Februar 2020 anstehen, damit Sie die Neuerungen nicht ungünstig überraschen.

Neues Jahr, neuer Monat und wieder kommt es zu vielen Änderungen, von denen auch Sie betroffen sein könnten. Damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt, haben wir alles Neue, was der Februar bringt, hier für Sie zusammengetragen.

Das Jahr 2020 zieht bereits in Windeseile dahin und der Februar steht vor der Tür. Auch dieser Monat bringt wieder einige Änderungen für Verbraucher mit sich. Vorab lässt sich sagen, dass Reisende profitieren, der ein oder andere WhatsApp-Nutzer sich jedoch ärgern könnte.

Änderungen im Februar 2020: WhatsApp beendet Support für alte Betriebssysteme

Wenn Sie ihr altes Handy hegen und pflegen und bisher der Versuchung widerstanden haben, sich ein neues zuzulegen, könnte dies kritisch werden, wenn Sie WhatsApp gerne als Messenger für die Kommunikation mit ihren Freunden und Verwandten nutzen.

WhatsApp hat nämlich angekündigt, ab dem 1. Februar alte Android- und iOS- Betriebssysteme nicht mehr zu unterstützen. Das Support-Aus betrifft das iOS 8, welches im Herbst 2014 erschien. Android-User mit dem Betriebssystem Gingerbread (Android 2.3.7 und älter) erhalten ebenfalls kein Support mehr. Gingerbread erschien bereits vor mehr als 9 Jahren und dürfte daher nicht so viele Smartphone-Besitzer betreffen. WhatsApp kann auf den betroffenen Geräten zwar weiter genutzt werden, doch die Erstellung eines neuen Kontos ist nicht mehr möglich, zudem könnten einige Funktionen nicht mehr nutzbar sein. Doch allein aus Sicherheitsgründen sollten Sie sich nach einem neuen Handy umschauen, wenn Sie zu den Betroffenen gehören.

Änderungen bei der BahnCard 25 und BahnCard 50

Das sind doch einmal gute Nachrichten: Bei der Bahn purzeln die Preise! Ab dem 1. Februar ändern sich die Preise der BahnCard 25 und der BahnCard 50. Sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse werden die Karten um 10 Prozent günstiger. Zahlte man bisher für die BahnCard 25 in der 2. Klasse jährlich 62 Euro, so werden ab dem kommenden Monat nur noch 55,70 Euro fällig. Für die BahnCard 50 fallen die Kosten für ein Abo von 255 Euro auf 229 Euro.

Auch bei einem Abo für die 1. Klasse profitiert der Verbraucher von einer Preissenkung. Die BahnCard 25 wird dann für 112 Euro zu haben sein, anstatt für 125 Euro. Bei der BahnCard 50 fällt der fällige Betrag von 515 Euro auf 463 Euro. Der Konzern bieten den Fahrgästen, die sich vor der Preisumstellung eine neue BahnCard bestellt haben, einen Gutschien an.

Krankenkassen erhöhen Datenschutz

Ab dem 5. Februar tut sich auch etwas bei den Krankenkassen. Eine neue Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes verfügt, dass die Sozialdaten von Versicherten strenger geschützt werden müssen. Übertragungen von Versichertendaten per Fax sind somit nicht mehr möglich. Nur noch der postalische Weg, übers Telefon oder persönlich steht dann für Informationen zu Verfügung.

Änderungen im Februar auch bei O2

Auch bei dem Mobilfunkanbieter O2 stehen zum 5. Februar Änderungen ins Haus. Es wird kein Surfvolumen mehr geben, sondern die Telefon-, SMS- und Surf-Tarife werden alle unlimitiert sein. Die neuen Verträge, die abgeschlossen werden, werden sich dann preislich nach der Surf-Geschwindigkeit richten. Bei O2 sieht man drei Tarife vor:

  • Basic-Tarif: 29,95 Euro für 2 MBit/s
  • Smart-Tarif: 39,95 Euro für 10 MBit/s
  • Max-Tarif: 49,95 Euro für 225 MBit/s

In den bereits bestehenden O2-Free-Tarifen, in denen die Kunden mit voller LTE-Geschwindigkeit surfen, wird das verfügbare Datenvolumen gar verdoppelt.

Keine Abo-Fallen bei Mobilfunkanbietern mehr

Endlich müssen Abos deutlich gekennzeichnet werden! Das bedeutet für Sie als Verbraucher, dass Ihr Mobilfunkanbieter, egal ob Vodafone, O2 oder die Telekom nicht mehr automatisch Abogebühren kassieren dürfen, sondern User müssen zunächst auf einer eigenen Homepage zustimmen. Keine Zustimmung vom User bedeutet, dass auch keine Kosten berechnet werden dürfen.

Falls Sie weitere Tipps rund um Ihr gutes Recht benötigten, dann schauen Sie doch gerne einmal auf unserer Themenseite Ratgeber Recht vorbei.

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