30.01.2020

Banken erhöhen Gebühren, aber: Hier kriegen Sie noch ein kostenfreies Girokonto

Auch fürs Girokonto zahlen die meisten Gebühren. Dabei muss das gar nicht sein: Wo Sie überall noch ein kostenfreies bekommen.

Foto: iStock/filadendron

Auch fürs Girokonto zahlen die meisten Gebühren. Dabei muss das gar nicht sein: Wo Sie überall noch ein kostenfreies bekommen.

Zahlen Sie für Ihr Girokonto Gebühren? Das tun viele – dabei müsste es nicht sein, denn: 45 Banken in Deutschland bieten kostenfreie Girokonten an. Welche das sind.

Gerade wurden wieder bei zahlreichen Geldinstituten die Kosten für Girokonten erhöht. Wissen Sie, was Sie für Ihres monatlich ausgeben? Es reicht übrigens nicht, wenn die Bank die Kontoführung kostenfrei anbietet. Von rund 1300 getesteten Banken in Deutschland bieten 45 ein Girokonto ohne Gebühren an. Lesen Sie, welche das sind.

45 Banken in Deutschland bieten das Girokonto kostenfrei an

Die schlechte Nachricht zuerst: Laut "Süddeutscher Zeitung" haben 188 von 1276 untersuchten Banken jetzt im Januar die Preise für Girokonten erhöht – im Jahr zuvor haben das 550 bereits getan. Was heißt das? Wie das Verbraucherportal "Biallo.de" ermittelt hat, lagen die monatlichen Kosten

  • für das klassische Basiskonto im Dezember 2018 im Durchschnitt bei 4,78 Euro, jetzt sind es bereits 4,91 Euro
  • bei den Premiumkonten (Anzahl der Buchungen und Abhebungen in der Regel unbegrenzt, Girocard kostet nicht extra) Ende 2018 bei einem Durchschnittspreis von 9,42, jetzt bei 10,15 Euro im Monat
  • für Online-Konten im Dezember 2018 noch bei 2,73 Euro – sie sind mittlerweile auf 3,42 Euro gestiegen

Die Gebühren wachsen also stetig an – dabei gibt es in Deutschland immerhin noch 45 Banken, die ein Girokonto kostenfrei anbieten. Ein Wechsel ist heutzutage auch nicht mehr allzu aufwendig. Ein Blick auf die eigenen Kosten – und was sich sparen ließe, kann sich also durchaus lohnen.

Was ein kostenloses Girokonto ausmacht

Wann ist ein Girokonto wirklich kostenlos? "Biallo.de" hat aufgelistet, welche vier Kriterien es dafür erfüllen muss:

  • Keine Kontoführungsgebühr – manchmal auch Grundgebühr genannt
  • Kein Mindestgeldeingang – nur eine beliebig hohe monatliche Gutschrift darf vorausgesetzt werden
  • Keine Kosten für die Girocard – früher auch EC-Karte genannt
  • Keine Kosten für Überweisungen – ob online oder am Selbstbedienungs-Terminal getätigt

Bei diesen Banken kostet das Girokonto nichts

Und welche Banken bieten nun Girokonten an, die genau diese Kriterien erfüllen, auch nicht mit verdeckten Kosten arbeiten? Hier sind sie:

PSD-Banken: Hessen-Thüringen, Karlsruhe-Neustadt, Kiel, München, Nürnberg, Rhein-Ruhr, Koblenz

Direktbanken: DKB, ING, Consorsbank, 1822 Direkt, Edeka Bank, Comdirect, deutsche Skatbank, Fidor Bank, Norisbank, Wüstenrot Bank

Überregionale Banken: BBBank, Commerzbank, Degussa Bank, Santander

Sparda-Banken: Sparda-Bank Hessen, Sparda-Bank Südwest, Sparda-Bank München

Volks- und Raiffeisenbanken: Volksbank Dreieich, Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank), Raiffeisenbank Ottenbach, Rostocker Volks- und Raiffeisenbank, Volksbank Brandoberndorf, VR Bank Kitzingen, VR Bank Niederbayern-Oberpfalz, VR-Bank Bad Salzungen-Schmalkalden, Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing

Fintechs: Moneyou, N26, O2 Banking, Yomo, Boon Planet

Für Selbstständige und Freiberufler: Fyrst, Penta, Revolut, Holvi, N26, Kontist, Fidor

Den vollständigen Bericht von "Biallo.de" finden Sie hier.

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