24.01.2020

15 clevere Tipps Einkauf im Supermarkt: So können Sie richtig viel Geld sparen

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Einkauf im Supermarkt: 15 Tipps für mehr Geld im Portmonnaie
Di, 21.01.2020, 14.14 Uhr

Einkauf im Supermarkt: 15 Tipps für mehr Geld im Portmonnaie

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Es gibt sie, die goldenen Regeln für den Einkauf im Discounter. Mit diesen Tricks haben Sie am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie.

Wir alle freuen uns, wenn wir im Alltag Geld sparen können. Ob der Sales beim Shoppen oder das Einlösen von Coupons, auch beim Einkauf im Supermarkt oder Discounter können Sie richtig viel Geld sparen. Das sind die 15 besten Tricks.

Einkauf im Supermarkt: So können Sie ordentlich sparen

Ob Bückware oder nahendes Mindesthaltbarkeitsdatum, einige Spartipps sind erfahrenen Einkäufern bekannt. Auch die Tricks der Vertriebsprofis wie die Präsentation von Waren an der Kasse sind vielen Verbrauchern klar. Aber wussten Sie auch, dass die eigene Befindlichkeit zum Zeit des Einkaufs sowie die Organisation des Einkaufs beim Sparen richtig wichtig sein können?

1. Überlegen Sie sich vor dem Einkauf, was Sie kochen möchten und was sie für welche Mahlzeit genau benötigen. Schreiben Sie anschließend einen Einkaufszettel. So können Sie zwischen den wirklich benötigten Lebensmitteln unterscheiden und denen, die Sie sonst nur "Im Vorbeigehen" mitgenommen hätten. Um zu sparen, müssen Sie sich natürlich genau an den Einkaufszettel halten. Sortieren Sie den Zettel nach den Bereichen, z.B. Obst/Gemüse oder Getränke etc., so müssen Sie nicht ziellos zwischen den Gängen hin- und herlaufen und sind weniger anfällig für Zufallskäufe.

2. Wenn die Einkaufsliste es zulässt: Nutzen Sie statt eines Wagens einfach einen Einkaufskorb. Das verleitet nicht dazu, ihn komplett mit unnützen Dingen vollzupacken.

3. Gemüse und Obst sollten Sie saisonal einkaufen. Das ist abwechslungsreicher und gesünder sowie preiswerter. Denn Lebensmittel, die weit gereist sind, kosten natürlich auch mehr.

4. Gehen Sie, wenn möglich, kurz vor Ladenschluss einkaufen, denn das gezielte Einkaufen unterstützt die Konzentration und verführt nicht zu Fehlkäufen, da Sie weniger Zeit haben.

5. Wenn möglich, sollten Sie nur einmal pro Woche einkaufen gehen! Der Grund: Wer häufiger kleinere Einkäufe tätigt, hat das Gefühl, nicht soviel Geld ausgegeben zu haben. Ein Trugschluss, denn am Ende der Woche haben Sie so garantiert mehr Geld ausgegeben.

6. Intelligente Warenplatzierung ist ein bekannter Trick. Die Produkte, die auf Augenhöhe platziert werden, sind der Regel die teureren Markenprodukte. Lenken Sie Ihren Blick deshalb bewusst auf die gleichen Lebensmittel in deren Umfeld. So genannte Bück- und Streckware, das heißt Produkte, die ganz oben und ganz unten in den Regalen liegen, sind oft deutlich günstiger. So können Sie richtig sparen.

7. Auch die Angebote am Anfang der einzelnen Gänge sind teurer als in der Mitte des Ganges, da wir instinktiv schnell fertig werden wollen und zu den Lebensmitteln am Anfang des Ganges greifen.

8. Die Discounter-Regale sind meistens für Rechtshänder optimiert. Orientieren Sie sich also nach links, um preiswertere Waren zu entdecken.

9. Vorsicht vor den Verlockungen am Ende des Einkaufs, also an der Kasse. Was jedem Elternteil schon vor Beginn des Einkaufs ein Graus ist, nämlich quengelnde Kinder an der Kasse, die zu prominent platzierten Schokoriegeln und Bonbons greifen wollen, ist für alle anderen Einkäufer, die sparen wollen, ein No-Go.

Intelligent ist die Platzierung an der Kasse deshalb, weil man dort anstehen muss, also Zeit hat, sich nochmal umzusehen und weil die Erschöpfung und der gesunkene Blutzuckerspiegel nach dem Einkauf hier am größten ist. Deshalb findet man dort auch so viele Süßigkeiten.

10. Halten Sie Ausschau nach so genannten "Wühltischen". Selbst wenn diese weniger aufgeräumt und attraktiv anmuten, liegen dort oft reduzierte Ware oder preiswertere No-Name-Produkte.

11. Produkte der Discounter-Hausmarke sind auch wesentlich günstiger als Markenprodukte. Darin stecken aber in der Regel gleichwertige Produkte. Lesen Sie mal, welche Marken hinter Billig-Lebensmitteln und Parfüms aus dem Discounter stecken.

12. Augen auf bei vermeintlichen Sonderangeboten! Diese Lebensmittel sind trotz der Bezeichnung nicht unbedingt preiswerter. Oft stecken dahinter Produkte, die der Markt nicht gut verkaufen kann und entsprechend loswerden muss.

13. Gehen Sie nicht einkaufen, wenn Sie erschöpft, enttäuscht oder hungrig sind. Dann möchte unser Körper uns durch einen Belohnungs-Endorphin-Rausch beim Einkaufen wieder glücklich machen. Das führt fast immer zu Fehlkäufen und höherer Rechnung.

14. Kaufen Sie Gemüse und Obst besser am Abend ein. Der Grund: Leicht verderbliche Waren werden kurz vor Ladenschluss im Preis mitunter stark reduziert, damit der Discounter die Waren nicht wegwerfen muss.

15. Suchen Sie nach Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht. Diese werden von den Discountern reduziert, um noch Käufer zu finden. Gut zu wissen: Ein abgelaufenes Mindesthaltbar bedeutet nicht, dass das Produkt nicht mehr genießbar oder sogar gesundheitsgefährdend ist, denn das MHD ist nur eine Empfehlung des Herstellers. Nach Ablauf des MHDs gibt es zwar laut Gesetz keine Gewährleistung des Verkäufers mehr, die meisten Lebensmittel halten zum Teil aber deutlich länger als ausgezeichnet.

So können Sie beim Einkauf im Supermarkt richtig sparen. Lesen Sie mal, wie lange Lebensmittel wirklich haltbar sind und wieviel Tonnen Lebensmittel im Müll landen, obwohl sie noch haltbar sind. Und wie lange sind eigentlich gekochte Lebensmittel im Kühlschrank haltbar? Das verraten wir Ihnen hier.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch auf unseren Themenseiten Lebensmittelrückruf und schnelle Rezepte.

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