19.12.2019 - 14:32

Schon ab Januar Restrukturierungsprogramm: C&A will Filialen schließen

Der Modehändler C&A will viele seiner Filialen schließen.

Foto: imago images / Schöning

Der Modehändler C&A will viele seiner Filialen schließen.

Das Bekleidungsunternehmen C&A plant im neuen Jahr wohl Filialschließungen in Dessau und Rottenburg. Mit dem Restrukturierungsprogramm soll es für den Modehändler wieder bergauf gehen.

Der Modehändler C&A plant in neuem Jahr Filialsachließungen. Insgesamt sollen von den 450 Geschäften in Deutschland rund 100 geschlossen werden. Das Restrukturierungsprogramm "Turnaround Germany" soll C&A wieder auf den Erfolgskurs bringen.

Filialschließungen: C&A will fast ein Viertel seiner Geschäfte schließen

Das Bekleidungsunternehmen will mit dem Restrukturierungsprogramm "Turnaround Germany" seinen wichtigsten Markt sanieren. Der erste Schritt wird wohl sein, 100 der 450 Filialen zu schließen. Begonnen wird mit der Schließung von Niederlassungen im Januar in Dessau und Rottenburg. Im Februar soll Witten und spätestens im Spätsommer Stadthagen folgen.

Das Bekleidungsunternehmen wird von der Familie Brenninkmeijer geführt. "Spiegel online" zufolge, gibt es noch kein Statement dazu, wie viele Geschäfte insgesamt geschlossen werden sollen. Schon im letzten Jahr hatte die Familie ohne Erfolg nach einem Käufer gesucht.

Als weitere Strategie setzt das Unternehmen derzeit offenbar darauf, mit den Vermietern der genutzten Filialräume hohe Nachlässe bei der Miete zu verhandeln. Sollte sich eine Niederlassung nicht mehr rechnen oder C&A die gewünschten Zugeständnisse nicht erhalten, ziehe das Handelsunternehmen aus, so heißt es.

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