02.12.2019

WhatsApp, Maut, Bahn Das ändert sich im Dezember 2019

Von

Diese Veränderungen kommen im Dezember auf die Verbraucher zu. Das sollten Sie jetzt wissen!

Foto: iStock / fizkes

Diese Veränderungen kommen im Dezember auf die Verbraucher zu. Das sollten Sie jetzt wissen!

Auch in diesem Monat treten wieder einige Änderungen in Kraft. Hier erfahren Sie, welche Neuerungen auf Verbraucher im Dezember 2019 zukommen.

Bahn-Fans freuen sich über ein erweitertes Angebot und Whatsapp-User müssen sich mit Neuerungen abfinden. Das sind die wichtigsten Änderungen im Dezember.

Verbraucher aufgepasst! Das ändert sich im Dezember 2019

Reisende und Pendler können sich auf einige Neuerungen im Dezember gefasst machen, mal gut, mal weniger gut aus Verbrauchersicht. Auch bei Onlinediensten, ob im Versand- oder Finanzgeschäft, gibt es im Dezember Änderungen.

Sprinter-Fans aufgepasst: Die Bahn erweitert ihr Angebot

Der Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn ist für den 15. Dezember angekündigt. Mit dem Winterfahrplan gibt es auf stark frequentierten ICE-Strecken dann mehr Züge. Zusätzliche Fahrten soll es dann auf den ICE-Linien Berlin–Erfurt–München und Berlin–Braunschweig–Frankfurt/Main geben, um einen möglichst lückenlosen Stundentakt zu garantieren. Das betrifft auch die Strecken zwischen Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie zwischen Berlin und München. Neuer Fahrplan, neue Linie: Auch die neue Fernverkehrslinie Dresden–Berlin–Rostock startet im Dezember, zunächst mit zehn Fahrten am Tag, später dann mit 16.

Pauschalurlaub: Neue Schlichtungsstelle für Streitigkeiten

2019 war vor allem für reisende Verbraucher ein problematisches Jahr. Neu im Dezember ist, dass sich Pauschalurlauber an die neutrale Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) bei Streit mit einem Buchungsportal wenden können. Online-Reisebüros wie ebookers.com, Evaneos, journaway, weg.de, expedia.de und Holidaycheck werden dann gemeinsam mit der SÖP aktiv, so die Mitteilung des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR). Diese Voraussetzungen gelten für eine Schlichtung: Zunächst muss sich der Verbraucher an das betreffende Unternehmen wenden. Ist er dort nicht erfolgreich oder mit der Reaktion unzufrieden, kann er bei der SÖP einen Schlichtungsantrag stellen. Das geht am besten als kostenloser Service online unter www.soep-online.de.

Bisher war die SÖP neutrale Anlaufstelle ausschließlich für Beschwerden rund um Bahn, Fernbus, Flüge und öffentlichen Nahverkehr. Somit ist sie vom Dezember an erstmalig zuständig für Probleme in der Reisebranche.

Paketdienste: Dienstleister verlangen Weihnachtszuschläge

Zahlreiche deutsche Paketdienste erheben in der Weihnachtszeit wegen erhöhter Belastungen Zuschläge bei Online-Händlern und gewerblichen Versendern. Ob die Händler den Preisaufschlag an ihre Kunden weitergeben, dürfen diese persönlich entscheiden. Somit könnten einige Endkunden die höheren Preise im Dezember zu spüren bekommen.

Im Dezember ist Schluss mit dem Whatsapp-Newsletter

Facebook hat's untersagt: Vom 7. Dezember an dürfen über WhatsApp keine Massennachrichten mehr versendet werden. Hintergrund: Laut Messanger-Besitzer Facebook verstößt das Versenden von Newslettern gegen seine Nutzungsrichtlinien. WhatsApp soll demnach ausschließlich für die Kommunikation mit Freuden und Familie dienen.

Wer weiter Newsletter versendet, wird mit rechtlichen Schritten zu rechnen haben. Die meisten Newsletter-Anbieter haben die Verbraucher aber bereits über die Einstellung ihres Services informiert und den Umzug zu einer anderen sozialen Plattform angekündigt.

Paypal ändert seine Nutzungsbedingungen

Der Online-Bezahldienst Paypal hat seine Nutzer per Mail bereits darüber informiert: Zum 18. Dezember ändert dieser seine Nutzungsbedingungen. So kann ein Empfänger ab Dezember seine Zahlung ablehnen oder später rückabwickeln. Neu bei Paypal ist jetzt auch das Design: Eine farbliche Absetzung der Themen sowie eine Umformulierung sollen die Navigation erleichtern.

Pendler: Autobahn-Maut in Österreich teurer

Pendler aufgepasst: Österreich erhöht seine Gebühren für die Autobahn-Nutzung. So kostet eine Autobahn-Vignette statt 89,30 Euro für das neue Jahr jetzt 91,10 Euro. Motorradfahrer werden mit 36,20 Euro zur Kasse gebeten. Die Vignette für 2020 ist jetzt erhältlich und vom 1. Dezember an gültig.

Es gibt aber auch positive Nachrichten: So könnte es Ausnahmen von der Maut auf fünf grenznahen Autobahnabschnitten in Österreich geben. Die Mautbefreiungen sollen unter anderem auf der Westautobahn (A1) zwischen dem Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord sowie der Inntalautobahn (A12) zwischen der Grenze und der Anschlussstelle Kufstein-Süd greifen. Disktutiert wird auch über die Streichung der Maut auf der A14 bis zur Anschlussstelle Hohenems, nahe des Bodensees. Darüber hat am 5. Dezember der österreichischen Bundesrat zu tagen. Wird der Gesetzentwurf bestätigt, treten die Mautbefreiungen am 15. Dezember in Kraft. Hintergrund der partiellen Maut-Befreiung: Zahlreiche Autofahrer fahren zur Mautvermeidung auf Landstraßen, was vor allem in grenznahen Gemeinden in Österreich zu Staus führt.

Hier können Sie übrigens noch einmal nachlesen, was sich im November 2019 geändert hat.

Weitere Geschichten und Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Ratgeber Recht.

Seite
Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen