27.11.2019

Bestellwahn DHL-Bote lässt seinem Frust zu Black-Friday freien Lauf

Zu Weihnachten herrscht eine wahre Paketflut. Kein Wunder, dass Paketboten von DHL und Co gestresst sind.

Foto: imago images / ZUMA Press

Zu Weihnachten herrscht eine wahre Paketflut. Kein Wunder, dass Paketboten von DHL und Co gestresst sind.

Der Black Friday naht – die Kunden freuen sich über die anstehenden Schnäppchen, doch für die Paketboten ist der Tag in der Vorweihnachtszeit mit den vielen Bestellungen besonders stressig. Ein DHL-Bote machte sich nun Luft…

Am 29. November ist es wieder so weit – der Black Friday steht an! Die Geschäfte locken die Kunden mit stark reduzierten Preisen und Schnäppchen in die Innenstadt. Oft ist es bei den Angebots-Aktionen in Geschäften schon zu wahren Tumulten gekommen. Daher vermeiden viele Kunden den direkten Gang in die überfüllten Geschäfte und setzen zum Black Friday auf die Angebote im Netz und die Onlinebestellungen. Das bedeutet für die Paketboten in der ohnehin bestellintensiven Vorweihnachtszeit deutliche Mehrarbeit und Stress.

Paketflut zu Weihnachten: Mehrarbeit für Paketboten

Für die emsigen Paketboten bedeutet diese Jahreszeit den Ausnahmezustand. Bereits in der Vorwoche zum Black Friday werden Kunden beispielsweise von dem Onlinehandel-Versandriesen Amazon mit günstigen Angeboten aus dem Warensortiment überflutet und zum Konsum animiert.

In den Tagen vor Heiligabend rechnet DHL etwa mit elf Millionen Paketen täglich! Zur Unterstützung der Paketboten werden in der Vorweihnachtszeit auch 10.000 zusätzliche Arbeitskräfte angeheuert. Auch andere Versandfirmen, wie Amazon, DPD, Hermes und UPS sind auf der Suche nach Hilfskräften für die Weihnachtssaison.

DHL-Bote: Frust über Black Friday Bestellungen

Dass der Black Friday vor allem den Paketboten an die Nieren geht, scheint ein Benachrichtigungszettel eines DHL-Mitarbeiters zu beweisen, der gerade im Netz kursiert. Darauf lässt er seinem Frust über einen Kunden freien Lauf, der anscheinend eine ordentliche Bestellung getätigt hatte, aber dann nicht zu Hause anzutreffen war: "Wenn Sie am Black Friday so viel bestellen, dann bleiben Sie auch gefälligst zuhause. Danke!“

Benachrichtigungskarte im Netz

Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Benachrichtigungskarte, die schon etwas älter ist, aber zum anstehenden Black Friday noch einmal hervorgeholt wurde. Es könnte sich natürlich auch um eine Scherz handeln und keine "echte“ Karte an einen Kunden zeigen. Trotzdem scheint der Post die Thematik wie den Nagel auf den Kopf zu treffen. Viele User lassen sich unter dem Post aus und es wird kontrovers diskutiert. Zustimmung für den Ärger des Paketboten lässt sich in den Kommentaren jedenfalls auch finden. Ein User schreibt: "Ganz ehrlich Recht hat er. Wenn ich soviel bestellen muss halt auch jemand da sein, um es anzunehmen.“

Neben all den schönen Dingen, die man zu dieser Jahreszeit kaufen und verschenken kann, sollte man sich vielleicht doch mal wieder an den eigentlichen Sinn der Feiertage erinnern und seinen Mitmenschen ein Lächeln schenken und gelassener in die Weihnachtstage starten…

Ebenfalls Kurioses gibt es hier – Mann fährt betrunken zur Führerscheinstelle – mit dem Traktor oder auch hier Einbruch im Supermarkt: Polizei lässt Täter laufen. Mehr lesen Sie auch auf unserer Themenseite Ratgeber Recht.

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