15.11.2019

Da ist etwas schiefgelaufen! 8-mal Ultraschall: Immer ist es ein Mädchen, zur Welt kommt doch ein Junge

Alles ist pink hergerichtet, weil die Mutter ein Mädchen erwartet. Trotz achtmaliger Bestätigung durch Ultraschalluntersuchungen kommt ein kleiner gesunder Junge zur Welt. (Symbolbild)

Foto: imago images / Panthermedia

Alles ist pink hergerichtet, weil die Mutter ein Mädchen erwartet. Trotz achtmaliger Bestätigung durch Ultraschalluntersuchungen kommt ein kleiner gesunder Junge zur Welt. (Symbolbild)

Fünf Monate hatten Eltern geglaubt, ein Mädchen zu bekommen. Bei der Geburt stellte sich heraus: Es ist ein Junge. Gefreut haben sie sich trotzdem – verstanden haben sie es allerdings nicht.

Es ist ein Mäd… ähh Junge – ja, was denn nun? Das fragten sich sicher auch Sarah Heaney und William Gowan aus Nordirland, als sie zur Geburt ihres Babys mitgeteilt bekamen, dass es ein Junge geworden ist. Denn sie hatten felsenfest mit einem Mädchen gerechnet. Schließlich war ihnen das achtmal von mehreren Ärzten bei verschiedenen Ultraschalluntersuchungen bestätigt worden. Durch die Fehleinschätzung des Babygeschlechts war die Verwirrung kurz nach der Geburt groß, doch die Freude noch größer…

Frau bringt Jungen zur Welt, obwohl sie ein Mädchen erwartete

Sie sind überglücklich, egal welches Geschlecht ihr Baby nun hat. Doch wundern tun sie sich immer noch. Wie kann es zu solch einer Fehleinschätzung kommen? Die 28 Jahre alte Sarah war in der 17. Schwangerschaftswoche beim Gynäkologen, um das Geschlecht ihres Kindes zu erfahren. Es hieß, sie erwarte ein Mädchen. Das gleiche Ergebnis teilten ihr die Ärzte bei ihrem Ultraschall in der 20. Woche mit und jedes Mal, wenn sie ab der 25. Woche regelmäßig zum Ultraschall ging, weil das Wachstum des Kindes überprüft werden musste. Insgesamt wurde bei ihr achtmal ein Ultraschall durchgeführt – achtmal hatten sich unterschiedliche Ärzte geirrt.

Es wäre ihre dritte Tochter gewesen. Sie hatten alles für ein Mädchen eingekauft und das Zimmer pink hergerichtet. Auch der Name stand fest. "Luna" sollte die Kleine heißen. Doch jetzt ist der kerngesunde "Max" das neue Familienmitglied – und er ist unersetzlich, wie seine Mutter nach der Geburt berichtet: "Es war zu dem Zeitpunkt ein bisschen turbulent, aber er ist perfekt und wir würden ihn um keinen Preis der Welt eintauschen wollen". Der kleine Junge ist heute bereits zwölf Wochen alt, aber seine Familie wird diese große Überraschung wohl nie vergessen.

Fehlinterpretationen trotz mehrmaliger Ultraschalluntersuchungen – wie ist das möglich?

Das, was dem Paar aus Nordirland passiert ist, ist eher eine Ausnahme. In den meisten Fällen stimmt das vorhergesagte Geschlecht mit dem des neugeborenen Babys überein. Laut der Leiterin der Pränatalen Medizin an der Uniklinik Bonn, Annegret Geipel, ist die Geschlechtsbestimmung des Kindes per Ultraschall zwischen der 16. und 20. Schwangerschaftswoche zu 90 Prozent zuverlässig. Doch ausgeschlossen sind Fehlinterpretationen damit nicht. Denn mehrere Faktoren spielen bei der Bestimmung eine Rolle, die alle für eine Fehleinschätzung verantwortlich sein können:

  • Lage des Kindes
  • Technische Ausrüstung
  • Ausbildung des Frauenarztes

Übrigens sorgt der beliebte 3D- und 4D-Ultraschall für keine genauere Prognose. Lediglich ein dreidimensionales Bild des Babys, das lebensgetreu anmutet, ist der Vorteil dieser Geräte.

Gerade erst sind auch zwei prominente Herren Vater geworden: Oliver Pocher ist wieder Papa und auch Tom Becks Baby ist da.

In der Schwangerschaft beschäftigt werdende Eltern nicht nur die Frage nach dem Geschlecht. Es gibt noch viel mehr, was in den neun Monaten vor der Geburt eine Rolle spielt. Informieren Sie sie dazu auf unserer Themenseite Schwangerschaft.

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