13.11.2019

Ein wichtiger Schritt Frosta will ab Januar 2020 plastikfrei sein

Die Tiefkühlkost-Firma Frosta will ab Januar 2020 auf Plastikverpackungen verzichten.

Foto: imago images / HMB-Media

Die Tiefkühlkost-Firma Frosta will ab Januar 2020 auf Plastikverpackungen verzichten.

Drei Jahre Entwicklungsarbeit hat die Firma Frosta in ihre neuen Papierbeutel gesteckt, die die Plastikverpackungen ab Januar 2020 ersetzen sollen. Was das für den Kunden bedeutet, erfahren Sie hier.

Das Unternehmen aus Bremerhaven hat sich viel vorgenommen und wohl einiges an Arbeit in das selbst gesteckte Ziel investiert. Die Tiefkühlkost-Firma Frosta will ab Januar 2020 auf Plastikverpackungen verzichten.

Frosta: Verzicht auf Plastik ab Januar 2020

Bereits 2003 machte die Firma von sich reden, als sie ihr "Reinheitsgebot" einführte und ihre Tiefkühlprodukte ohne zugesetzte Farbstoffe, Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe anbot. Der Schritt führte bei den Produkten zu einer Preissteigerung und bescherte der Firma ein Umsatzminus von 42 Prozent. Rund eineinhalb Jahre dauerte es, bis Frosta den Einbruch überwunden hatte.

Drei Jahre Entwicklungsarbeit

Für den neuesten Clou des Unternehmens war eine Entwicklungsarbeit von drei Jahren nötig. Nun sollen mit den neuen Papierverpackungen 40 Millionen Plastikverpackungen pro Jahr eingespart werden. Voraussichtlich kommt es durch die neue Verpackung bei den Produkten zu einer Preissteigerung von um die fünf Prozent.

"Die besondere Herausforderung lag darin, eine Papierverpackung zu schaffen, die trotz des feuchtkalten Milieus der Tiefkühlung einen zuverlässigen Produktschutz bietet“, erklärte die Unternehmenssprecherin Friederike Ahlers. Die neuen Papierbeutel sollen ab 2020 schrittweise die Plastikverpackungen ersetzen und etwa für Gemüsemischungen oder Fertiggerichte verwendet werden. Produkte, die bereits in einem Karton angeboten werden, sind von der Änderung nicht betroffen.

Und die neuen Beutel machen wohl einiges besser, als ihre Pendants aus Plastik. Die Papierbeutel sollen nur mit Farbe auf Wasserbasis bedruckt werden und das Material selbst besteht aus ungebleichtem und ungestrichenem Papier aus nachhaltiger, FSC-zertifizierter Forstwirtschaft. Nach Auskunft des Unternehmens können die Papierbeutel im Altpapier entsorgt und dann recycelt werden. Mit der neuen Verpackung sollen rund 320 Tonnen Kunststoff pro Jahr eingespart werden. Die Umwelt wird es sicherlich zu schätzen wissen.

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Ein weiterer interessanter Artikel für Sie – Lebensmittelverpackungen: So können Sie Müll im Alltag vermeiden . Und wenn Jung und Alt zusammenarbeiten, dann kommt vielleicht auch etwas Gutes dabei raus, wie etwas bei Greta Thunberg und Barack Obama: "Wir sind ein Team". Und auch Nina Bott ruft dazu auf, Verpackungen im Laden zu lassen.

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