01.11.2019 - 15:03

Was für ein (Katzen-)Jammer Katzen sorgen für laute Musik in der Iserlohner Innenstadt

Sind die Menschen aus dem Haus, tanzen die Katzen auf dem Tisch – jedenfalls in Iserlohn.

Foto: imago images / Photocase

Sind die Menschen aus dem Haus, tanzen die Katzen auf dem Tisch – jedenfalls in Iserlohn.

Für eine nächtliche Ruhestörung sorgten nun Katzen in der Stadt Iserlohn. Die Vierbeiner trafen mit ihrer Musikauswahl allerdings leider nicht ganz den Geschmack der Nachbarn.

Kaum sind die Menschen aus dem Haus, tanzen die Katzen auf dem Tisch – könnte man wohl über den Vorfall in der sauerländischen Stadt Iserlohn sagen. Dort sorgten die süßen Vierbeiner für eine laute Musikbeschallung der Fußgängerzone und einen Polizeieinsatz.

Katzen sorgten für laute Musik und einen Polizeieinsatz

Mit dieser Katzen-Party hatte die Besitzerin wohl nicht gerechnet: Am Samstagabend des 21. Oktober dröhnte laute Musik durch die Fußgängerzone von Iserlohn. Da die Nachbarn sich von diesem unfreiwilligem Gratis-Konzert gestört fühlten, riefen sie gegen 20:45 Uhr die Polizei und meldeten die Ruhestörung. Als die Beamten in der Wermingser Straße eintrafen, reagierte in der Wohnung der Ruhestörer jedoch niemand auf das Klopfen und Rufen der Polizisten.

Da die Beamten jedoch nicht ausschließen konnten, dass sich eventuell eine bewusstlose Person in der Wohnung befindet, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Als sie die Wohnung betraten, saßen allerdings nur ein paar Katzen um den Laptop herum, aus dem die Musik dröhnte. Die Besitzerin der Vierbeiner, die bald darauf eintraf, gab bei den Beamten an, dass sie den Laptop ganz sicher ausgeschaltet habe.

So blieben als Übeltäter also nur die Samtpfoten übrig. Das Frauchen spekulierte, dass die Katzen womöglich auf den Laptop gestiegen seien und dabei sowohl die Endlosschleife als auch den hohen Lautstärkepegel aktiviert hätten. Die Polizisten nahmen eine Anzeige wegen Ruhestörung auf.

Bei der Polizei in Iserlohn musste man über den Fall auch ein wenig schmunzeln. "Wir behalten uns vor, noch Finger- beziehungsweise Pfotenabdrücke zu sichern,“ sagte der Pressesprecher Christof Hüls.

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