15.07.2019

Ab an den See Der Sommer ist zurück - am Wochenende sind wieder 30 Grad drin!

Der Sommer ist zurück, und wir können uns auf Temperaturen bis 32 Grad freuen.

Foto: iStock (2) [M]

Der Sommer ist zurück, und wir können uns auf Temperaturen bis 32 Grad freuen.

Wir sind noch mittendrin in den Ferien, aber die Juli-Temperaturen konnten uns noch nicht so überzeugen. Am Wochenende dreht der Sommer aber wieder richtig auf.

Während der Juli bisher nicht so sehr gehalten hat, was der Juni mit seinen extremen Temperaturen versprach und viele wieder Pulli und Jacke hervorholen mussten, anstatt die Badesaison zu genießen, gibt es jetzt gute Nachrichten. Am Wochenende kommt der Sommer zurück!

Thermometer steigt wieder auf über 30 Grad: So geht es weiter im Juli

Genau zur Halbzeit des meteorologischen Sommers, der ja bekanntlich vom 1. Juni bis zum 31. August geht, heißt es wieder "Ab an den See". Denn am Wochenende wird das Thermometer seit Wochen der eher kühleren Luft endlich wieder über 30 Grad klettern. Und das Stück für Stück. Das Wetter startet seinen Siegeszug südlich der Mittelgebirge und beschert den Urlaubern viel Sonne und angenehme 24 bis 27 Grad. Der Norden muss dagegen Anfang der Woche noch mit Hochnebel und 17 bis 22 Grad leben. Trocken bleibt es aber fast überall.

Mitte der Woche: Auch im Norden setzen sich jetzt die warmen Temperaturen durch

Während der Süden der Republik weiter sonnenbaden darf, wird es am Mittwoch und Donnerstag endlich auch im Norden freundlicher und wärmer. Die Meteorologen sagen uns dann bereits 25 bis 30 Grad voraus. Wind und Regen bleiben aus, es gibt angenehme Temperaturen satt.

Zum Wochenende wird's schwüler

Am Samstag werden 23 Grad an der Nordsee und 31 Grad im Südwesten erwartet, der Sonntag setzt noch einen drauf und beschert uns 24 bis 32 Grad. Gleichzeitig wird die Luft deutlich schwüler und punktuelle Gewitter und lokale Schauer sind möglich.

So haben sich die Wetterexperten vor zwei Wochen zu den Aussichten im Juli geäußert:

Kommt die Hitze zurück oder bleibt der Juli kühl? Die Aussichten

"Zu kalt für den Sommer" ist es derzeit – allerdings nur im Norden Deutschlands. Frische 17 Grad herrschen an den Küsten, heißt es bei wetter.de. Ein stetiger Wind lässt das gefühlte Wetter eher noch frischer ausfallen. Schuld daran ist eine ungünstige Verteilung von Hochs und Tiefs, die das Land in zwei Teile spalten: den kühlen Norden und den sommerlich warmen Süden. "An dieser Verteilung zwischen den Hochs und Tiefs wird sich auch leider in der nächsten Zeit erstmal nicht viel ändern", so die nüchterne Aussage von Bernd Fuchs aus der wetter.de-Redaktion.

Das Wetterportal Unwetterzentrale vermeldet gar möglichen Bodenfrost, der nachts in Nordrhein-Westfalen und Sachsen auftreten könnte. Die kälteste Luft ströme derzeit aus Nord-Nord-West ein. Am Wetterumschlag sei der Wechsel von Hoch und Tief schuld.

Da hört sich das hier schon viel besser an: Viel Sonnenschein bis zum Wochenende in den meisten Regionen – das vermeldet wetteronline.de. Nur im Norden können Schauer auftreten, es wird dort allerdings kaum wärmer als 20 Grad, im Südwesten sind dagegen 30 Grad und mehr drin. Am Wochenende fließt überall noch etwas wärmere Luft ein – das hört sich gut an. In der neuen Woche setzt sich zwar auch im Süden etwas kühlere Luft durch, aber: Es stellt sich landesweit angenehm warmes Sommerwetter ein. Eine Aussage zur zweiten Monatshälfte macht das Portal nicht wirklich – ein Übergang zu Regenwetter sei allerdings ebenso wenig in Sicht wie eine neue Hitzewelle.

Ebenfalls etwas positiver lesen sich auch die Aussichten bei wetter.com: Das Portal hat zwar auch momentan nur für den Süden Deutschlands überdurchschnittlich warme Temperaturen. Aber: "Bis zur Monatsmitte erwärmt sich die Luft auch im Norden wieder", so die vielversprechende Prognose. Doch erst einmal stellt wetter.com-Meteorologe Bernd Madlener für den Norden Deutschlands leider auch nur sehr kühles Wetter, für den Süden dagegen sommerliche bis hochsommerliche Temperaturen in Aussicht. In der großen Mitte Deutschlands soll es in den nächsten Wochen auch kaum regnen, nur im äußersten Norden und in den Alpen ist Niederschlag drin.

Heißt also leider: Der Urlaub an Deutschlands Küsten lädt in den nächsten zwei Wochen nicht wirklich zum Baden ein – ab Mitte Juli können wir nur hoffen, dass sich die Aussichten noch ein wenig verbessern. Und eine erneute Hitzewelle ist nicht in Sicht...

So haben sich die Wetterexperten vor drei Wochen zu den Aussichten im Juli geäußert:

Geht es heiß weiter? So soll es im Juli 2019 werden

"Der Sommer geht trocken weiter", verkündet das Online-Portal wetter.com. Regen sei weit und breit nicht in Sicht, "und so sehen das auch die längerfristigen Wettermodelle", heißt es dort weiter. Was die Temperaturen angeht, hält die Hitze auch noch am 1. und 2. Juli an. Danach könnte es aber kühler werden. Dass es dann allerdings heiß weitergehen könnte, sei "nicht unwahrscheinlich".

Der warme Sommer scheint bei uns bleiben zu wollen: So wird es auch bei wetter.de gesehen. In der ersten Juliwoche sei es mit der ganz großen Hitze zwar vorbei, "aber Hitzetage von über 30 Grad sind weiterhin örtlich möglich. Warm bis heiß bleibt es Richtung Monatsmitte, die Prognose liegt weit über dem Durchschnitt. Die zweite Hälfte im Juli beginnt überdurchschnittlich." Deutschlandweit seien die Prognosen bis zu 4 Grad über dem Durchschnitt angesiedelt. Eine weitere Hitzewelle sei da nicht ausgeschlossen. Und: "Dieser deutlich zu warme Trend geht auch über die Monatsmitte hinaus weiter."

Laut dem US-Wetterdienst AccuWeather soll es ebenfalls noch trockener und heißer werden – eine weitere Hitzewelle sei im Zuge dessen absolut möglich. Wie die Leipziger Volkszeitung mitteilt, prognostiziert auch das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage ECMWF, dass die Temperaturen zwischen Juli und August 2019 die monatlichen Mittelwerte mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent übertreffen.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net hat immerhin zwei Modelle im Schlepptau: "Es gibt tatsächlich wieder Berechnungen, die sehen eine neue Hitzewelle", sagt er – und schließt sich insofern den genannten Prognosen an. Aber es gebe auch "einzelne Berechnungen, die sehen eher kühleres Wetter." Die heißen Temperaturen seien allerdings nicht weit weg und könnten auch schnell wieder zurückkehren. Es sei aber noch alles offen.

Damit ist der Wetterexperte einer Meinung mit dem US-Wetterdienst NOAA, einer staatlichen Behörde – die hatte ihre ursprüngliche Langzeitprognose, die zunächst ähnlich hohe Temperaturen vorausgesagt hatte, wieder deutlich nach unten korrigiert. Allerdings ist das so eine Sache mit Langzeitvorhersagen: Je weiter sie im Voraus getroffen werden, desto ungenauer sind sie.

Ob die Hitzewelle in Deutschland weiterhin anhält? Auch dazu haben sich Wetterexperten bereits geäußert – genauso wie zu der Frage, ob es auch diesen Sommer zu einer Hitze-Katastrophe kommt.

Temperaturen von bis zu 40 Grad verlangen Deutschlands Bewohnern derzeit einiges ab! Muss man da eigentlich arbeiten gehen – oder gibt's hitzefrei am Arbeitsplatz?

Ganz Deutschland stöhnt unter den hohen Temperaturen – immer mehr Einschränkungen und Immer mehr Verbote wegen der Hitze! Worauf Sie jetzt verzichten müssen sind die Folgen des extremen Klimas. Lesen Sie, was jetzt alles nicht erlaubt ist.

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Wie wollen ja nicht, dass uns das Wetter auf die Intelligenz schlägt:

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