28.02.2019

Mütterrente, Whatsapp, Hecken Das ändert sich alles im März 2019

Im März 2019 wird es wieder zahlreiche Änderungen geben. Zum Beispiel wird die Mütterrente erhöht.

Foto: iStock/kupicoo

Im März 2019 wird es wieder zahlreiche Änderungen geben. Zum Beispiel wird die Mütterrente erhöht.

Im März 2019 wird es wieder zahlreiche Änderungen geben. Lesen Sie hier, welche Neuerungen auf Sie als Verbraucher zukommen.

Mit dem Beginn eines neuen Monats treten meist neue Gesetze inkraft. Dazu gibt es meist einige wichtige Neuerungen. Welche Änderungen im März 2019 auf die Verbraucher zukommen, erfahren Sie hier...

Änderung im März 2019: Mehr Rente für Mütter

Bereits zu Jahresbeginn trat eine Erhöhung der Mütterrente in Kraft. Zum 1. März wird die Mütterrente noch einmal ausgeweitet, nämlich um einen halben Rentenpunkt. Bislang erhielten Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zwei Rentenpunkte pro Kind. Künftig gibt es 2,5 Rentenpunkte. Das bedeutet: Sie bekommen mehr Rente – und das sowohl im Westen als auch im Osten.

Aber die Höhe der Rente wird im Westen und Osten unterschiedlich sein. Ein Rentenpunkt ist derzeit etwas mehr als 30 Euro wert (alte Bundesländer: 31,99 Euro; neue: 30,65 Euro). Pro Kind erhalten Mütter im Westen damit 16,02 Euro, im Osten 15,35 Euro mehr pro Monat.

Sie gilt sowohl für Neurentnerinnen als auch für Bestandsrentnerinnen. Neurentnerinnen bekommen bereits seit 1. Januar mehr Geld. Alle anderen Mütter bekommen am 1. März rückwirkend mehr Geld – heißt im März wird das Geld für drei Monate ausbezahlt. Ab April gibt es dann die normale Erhöhung.

Mehr dazu im Video:

Die neue Mütterrente: Was sie bringt und wem sie nützt

Mütterrente: Wir erklären, wie viel Geld jetzt Mütter, die in Rente gehen, zusätzlich bekommen.

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Richtlinien bei WhatsApp

WhatsApp hat neue Richtlinien zur "verantwortungsbewussten Nutzung" der App veröffentlicht. Dabei werden die Guidelines unterteilt in zwei Regelblöcke:

  • angemessenes Verhalten: Hierzu zählt zum Beispiel, dass man nur Personen kontaktieren sollte, deren Einverständnis man hat oder sich genau überlegen, was man an wen weiterleitet.
  • Verhalten, das Nutzer vermeiden sollen: Hierzu gehört zum Beispiel das Verschicken von Kettenbriefen.

Wichtig: Wer diese neuen Regeln von WhatsApp bricht, der kann von WhatsApp gesperrt werden.

Neuer Feiertag in Berlin

In Berlin ist in diesem Jahr der Internationale Frauentag ein gesetzlicher Feiertag. Somit haben alle Berliner am 8. März frei und können ein verlängertes Wochenende genießen. Vor der Einführung des Frauentages als Feiertag hatte Berlin mit neun Feiertagen die wenigsten arbeitsfreien Tage aller Bundesländer.

Ende der Winterzeit

Am 31. März endet in diesem Jahr die Winterzeit. Am Sonntagmorgen werden die Zeiger von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.

Neue Kennzeichen für Kleinkrafträder

Es gibt neue Regeln, was das Kennzeichen bei Mofas und Mopeds angeht. Diese Fahrzeuge müssen zukünftig mit einem grünen Versicherungskennzeichen ausgestattet sein. Ab dem 1. März ist das blaue Kennzeichen nicht mehr erlaubt, außerdem erlischt der Versicherungsschutz.

Das neue grüne Kennzeichen gibt es bei der Versicherung. Es muss jedes Jahr vom Halter ausgetauscht werden. Übrigens: Das gilt auch für ausgewählte E-Bikes, sie zählen nämlich un Kleinkrafträdern.

Hecke schneiden ist verboten

Wer noch eine Hecke abschneiden oder einen Baum im Garten fällen will, der sollte sich beeilen, denn auch hier gibt es eine Änderung zum März – und das nicht nur 2019. Zwischen dem 1. März und dem 30. September gilt nun generell Schnittverbot. Erlaubt sind in diesem Zeitraum nur noch "schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen." Das neue Gesetz soll Tiere und Pflanzen schützen.

Mehr Geld für Bauarbeiter

Ab dem 1. März bekommen wird der Mindestlohn für Facharbeiter in der Baubanche angehoben. In Westdeutschland wird es künftig 15,20 Euro (vorher 14,95 Euro) pro Stunde geben, in Ostdeutschland bekommen Facharbeiter mindestens 12,20 Euro. Die Ausnahme bildet Berlin, dort steigt der Mindeslohn von 14,80 Euro auf 15,05 Euro.

Auch Hilfsarbeiter dürfen sich über eine Erhöhung des Mindeslohnes freuen. Sie bekommen zukünftig deutschlandweit 12,20 Euro pro Stunde.

Offizielles Brexit-Datum am 29. März 2019

Großbritannien tritt nach aktuellem Stand am 29. März 2019 um 23 Uhr aus der Europäischen Union aus. Für Touristen könnte es ab dann Änderungen geben, etwa könnte dann ein Visum notwendig sein, um sich dann in England, Schottland und Irland aufzuhalten. Sicher ist das alles aber noch nicht. Premierministerin will außerdem am 12. März noch einmal über den Brexit-Plan abstimmen lassen. Wird dann keine Mehrheit erreicht, gibt es im Unterhaus am 13. März eine Abstimmung zum Austritt ohne Vertrag. Wird dieser Abgelehnt, soll am 14. März über eine Verschiebung verhandelt werden.

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