08.01.2019

Warnung vor Betrug Verbraucherzentrale warnt Sparkasse-Kunden vor listiger Abzocke

Die Verbraucherzentrale NRW warnt Sparkassen-Kunden vor betrügerischen E-Mails... Erfahren Sie mehr...

Foto: imago/Reiner Zensen

Die Verbraucherzentrale NRW warnt Sparkassen-Kunden vor betrügerischen E-Mails... Erfahren Sie mehr...

Auch im neuen Jahr sind Kunden nicht sicher vor niederträchtigen Phishing-Mails. Die Verbraucherzentrale NRW warnt Kunden der Sparkasse vor böser Abzocke…

Es passiert schon wieder. Die E-Mail-Postfächer der Nation stehen erneut unter Beschuss. Diesmal haben es die Betrüger vor allem auf Sparkassen-Kunden und einigen anderen Banken abgesehen. Grund genug für die Verbraucherzentrale NRW auf ihrer offiziellen Facebook-Seite eine Warnung auszugeben vor erneuten Abzock-Versuchen via gefälschter Sparkassen-E-Mails. Soviel ist bisher bekannt…

So authentisch wirken die gefälschten Sparkassen-E-Mails

Wie die Verbraucherzentrale NRW berichtet, handelt es sich bei den betrügerischen E-Mails um Nachrichten, die den Eindruck erwecken, als seien sie von der Sparkasse verschickt. Sie sind diesmal noch schwieriger von normalen Banken-Mails zu unterscheiden, da sie mit dem bekannten Sparkassen-Logo arbeiten und so formuliert sind, dass sie leicht Vertrauen in ihre Authentizität wecken. Der Inhalt und die in der Mail enthaltenen weiterführenden Links sind aber tatsächlich nicht vertrauenswürdig.

Sparkassen-Kunden werden mit Kontensperrung verunsichert

Gelockt werden die Sparkassen-Kunden zum Öffnen der Mails mit der besorgniserregenden Betreffzeile, die u.a. "Ihr Konto wurde vorübergehend gesperrt" lautet. Die Sperrung des Kundenkontos aus Sicherheitsgründen können laut der Mail nur verhindert werden, wenn der Kunde seine Daten neu eingeben würde. Dafür soll man dem Link in der Mail folgen, die zu einer bemerkenswert authentisch wirkenden Webseite führt, in der ein Eingabefenster für PIN- und TAN-Daten zu sehen ist. Die Phishing-Betrüger "fischen" so nach dem Passwort des Kunden, betreiben so Datenklau.

Was betroffene Kassenkunden machen können

Die Verbraucherzentrale NRW bittet Betroffene (nicht nur Kunden der Sparkasse, sondern auch anderer Banken wie der HypoVereinsbank und der Postbank), die Mails auf keinen Fall zu öffnen, die Finger von etwaigen Anhängen zu lassen und keinesfalls auf Webseiten sensible Daten einzugeben. Am besten sollen die E-Mail direkt in den Spam-Ordner verschoben werden.

Die Sparkasse selbst weist Anrufer der Hotline aktuell darauf hin, diese gefälschten Sparkassen-E-Mails nicht zu öffnen. Die Sparkasse verschicke solch sensible Anfragen, in denen es um PIN, PUK und Co gehe, niemals per E-Mail, sondern wende sich per Post an die Kunden.

Nicht nur Bankenkunden können auf Phishing hereinfallen. Auch andere Betrugsmaschen via Internet, Telefon oder gar an der Haustür locken ahnungslose Bürger in die Falle. Dabei tauchen immer wieder neue Betrüger-Tricks auf. Auch in Sozialen Medien heißt es aufpassen, wie es unter anderen bei einem Betrug mit einem gefälschten Aldi-Gewinnspiel bewiesen wurde. Und auch auf manipulierte Bankgeräte sollten Bankkunden achten..

Was aber, wenn Sie in die Falle getappt sind? Unsere Themenseite Ratgeber Recht kann Ihnen da vielleicht weiterhelfen.

Seite