21.12.2018

Achtung, Tränengefahr Gerettet aus der Mülltonne: Hund Rocky erzählt uns sein Schicksal

Dank der intensiven  Pflege und Obhut seiner "Pflegefamilie" durfte der kleine Rocky ein fröhliches Hundeleben führen. Heute ist der süße Hund acht Jahre alt.

Foto: Sara Kuballa (Privat)

Dank der intensiven Pflege und Obhut seiner "Pflegefamilie" durfte der kleine Rocky ein fröhliches Hundeleben führen. Heute ist der süße Hund acht Jahre alt.

Auch Hunde können, wie wir Menschen, von Schicksalsschlägen geprägt sein. Doch leider fehlt ihnen die Gabe, uns davon zu erzählen. Wir haben den Spieß mal umgedreht und erzählen die Geschichte von Rocky – aus der Hundeperspektive.

Weihnachten ist die schönste und festlichste Zeit des Jahres. Es finden zahlreiche Treffen mit der Familie und den Liebsten statt, und das Jahresende ist umhüllt von friedlichen und besinnlichen Momenten. Für viele bietet das die Gelegenheit, noch einmal auf die vorherigen Jahre zurückzublicken. Und wer meint, dass das nur für Menschen gilt, täuscht sich: Heute erfahren Sie vom Schicksal eines Hundes. Rocky heißt er. Wir übergeben...

Ein Hund erzählt von seinem Schicksal

Ich erzähle Ihnen mal was...

Um Ihnen die Verwirrung zu nehmen: Mein Name ist Rocky, und ich bin 8 Jahre alt. Zu Ihrer Überraschung: Ich bin ein Hund.

Damals konnten mir die Tierärzte nicht genau sagen, welche Rassen mich ausmachen, doch rein optisch gesehen könnte man meinen, dass ich eine Mischung aus einem Beagle, Appenzeller Sennenhund und Jack Russell bin.

Der Mensch hat mich verstoßen – und gerettet

Im Mai 2010 wurde ich geboren, meine damaligen Besitzer stellten unmittelbar nach meiner Geburt fest, dass sie mich nicht behalten wollten. Sie trennten mich von meiner Mutter – und so begann mein Schicksal. Ich wurde ausgesetzt, eine Mülltonne war mein neues Zuhause.

Ob ich mehrere Tage oder nur ein paar Stunden darin verweilte, kann ich leider nicht sagen. Aber ich war noch ein kleiner Welpe und konnte kaum sehen und hören. Mein kleines Schrei-Organ schien allerdings laut genug gewesen zu sein, denn ich wurde von meinen jetzigen Besitzern gefunden, nachdem ich laut auf mich aufmerksam machte.

Sie zogen mich mit einer Flasche auf und gaben ihr Bestes, um meine Hundemutter zu ersetzen und mich am Leben zu halten. Wenn sie mal nicht zu Hause bleiben konnten, besuchte ich meine Ziehmutter, eine Golden Retriever-Hündin, die dazubeitrug, dass ich mich mit anderen Hunden sozialisieren konnte.

Ein Leben wie im Hunde-Paradies

Seit dem 12. Mai 2010 führe ich nun ein Hundeleben, wie ich es mir nicht besser hätte vorstellen können. Meine menschliche Pflegefamilie trägt sehr viel dazu bei. Ganz abgesehen von meinem unfassbar gemütlichen Hundekissen und den Leckereien bekomme ich Kuscheleinheiten der Extraklasse.

Sie ertragen mich, wenn ich mal nerve, und es macht ihnen nicht einmal etwas aus, wenn ich ununterbrochen mit meinem Lieblings-Kuscheltier spielen möchte. Was ich ebenso an ihnen zu schätzen weiß, ist, dass sie nie von meiner Seite gewichen sind. Nicht einmal, als ich aufgrund eines schweren Bandscheibenvorfalls querschnittsgelähmt war und das Laufen neu lernen musste.

Unzertrennlich seit Sekunde eins

Generell gesprochen, haben sie sich ab dem Moment, als sie mich gefunden haben, bis heute ganz intensiv um mich gekümmert. Und das ist, in Hunde-Leckerlies gesprochen, eine unendliche Menge wert!

Meine Familie war und ist immer noch sehr geduldig mit mir. Ganz egal, welche Umstände herrschen: sie tut alles, damit es mir gut geht. Und auch wenn ich neben meiner süßen Art auch ganz schön frech sein kann, habe ich meinen Platz in ihren Herzen gefunden – und diesen möchte ich nie mehr missen müssen.

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Nicht umsonst heißt es, dass der Hund ein treuer Begleiter ist und als bester Freund des Menschen gilt. Wussten Sie, dass Frauen besser schlafen, wenn sie ihren Hund im Bett haben?

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