06.12.2018

Neue Studie enthüllt Lesen Sie mal, mit wem Sie Seite an Seite im Bett besser schlafen

Frauen schlafen gerne mit ihrem Hund im Bett – das belegt jetzt eine Studie. Ob die Vierbeiner das ebenso sehen...?

Foto: imago / Westend61

Frauen schlafen gerne mit ihrem Hund im Bett – das belegt jetzt eine Studie. Ob die Vierbeiner das ebenso sehen...?

Frauen fühlen sich offenbar mit ihrem Vierbeiner im Bett pudelwohl: Laut einer aktuellen Studie schlafen sie besser, wenn ihr Hund neben ihnen liegt. Arme Männer...

Wen haben Sie am liebsten an Ihrer Seite, wenn Sie sich abends ins Bett kuscheln? Ihren Partner – oder Ihren Hund? Laut einer aktuellen Studie teilen sich Frauen tatsächlich nicht nur sehr gerne das Schlafzimmer mit dem Vierbeiner, sie schlafen dann im Zweifelsfall sogar besser...

Studie: Frauen schlafen besser, wenn sie ihren Hund im Bett haben

US-amerikanische Wissenschaftler des Canisius College in Buffalo, New York, wollten herausfinden, wie Tiere im Bett den Schlaf von Menschen beeinflussen. Dafür befragten sie knapp 1000 Frauen übers Internet.

55 Prozent gaben an, mit ihrem Hund in einem Bett oder Raum zu schlafen, 31 Prozent hatten eine Katze bei sich. Weitere 57 Prozent der Frauen teilten mit, ihr Bett auch mit einem Partner zu teilen.

Von allen drei möglichen Schlafpartnern – Mensch, Hund, Katze – schliefen die befragten Frauen allerdings am besten neben ihrem Hund! Seine Nähe empfanden sie als "am wenigsten den Schlaf störend". Außerdem rief die Anwesenheit des Hundes positive Emotionen hervor, der Schlaf sei erholsamer, und die Frauen fühlten sich außerdem sicherer.

Soll der Hund mit ins Bett oder doch besser nicht? Hier gibt's Argumente dafür und dagegen.

Weitere Studie mit ähnlichen Ergebnissen

Vier Jahre zuvor hat eine Studie des Zentrums für Schlafmedizin der Mayo Clinic in Scottsdale (US-Bundesstaat Arizona) ähnliche Ergebnisse ergeben: Demnach fühlten sich Tierhalter, die ihre Lieblinge ins Bett lassen, ebenfalls entspannter und sicherer, sie schliefen deshalb besser.

Mehr als die Hälfte gab an, Hund oder Katze mit im Bett schlafen zu lassen. "Die Probanden sagten uns, dass ihr Haustier ihnen dabei helfen würde, sich zu entspannen", erläuterte Lois Krahn, Autor der Studie, das Ergebnis damals. "Menschen, die alleine und ohne Partner schlafen, gaben an, mit einem Tier an der Seite wesentlich besser und tiefer schlafen zu können." Die Nähe zu Hund und Katze auch im Schlaf würde bei ihren Besitzern positive Gefühle auslösen, so Krahn, schließlich wollen Menschen in der Regel ja gerne viel Zeit mit dem geliebten Haustier verbringen.

Nicht alle Experten sind für Haustiere im Bett

Ist es also uneingeschränkt gut, Hund und Katz im Bett mit schlafen zu lassen? Jürgen Sauer vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) Hessen sieht es eher kritisch: "Ein Hund im Bett ist keine artgerechte Haltung." Er benötige einen Platz, wohin er sich zurückziehen kann.

Psychologe Rainer Wohlfarth, Präsident der Europäischen Gesellschaft für tiergestützte Therapie, ist zumindest für klare Grenzen – auch wenn man das Bett mit dem Tier teilt: "Wenn wir Tieren alle unsere menschlichen Denkmuster überstülpen – der Hund ist so, wie ich bin, und der tickt so, wie ich als Mensch ticke –, wird es zur übertriebenen Tierliebe."

Letztlich muss natürlich jeder für sich entscheiden, wie viel Nähe man zum Haustier zulassen möchte. Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass die hygienischen Bedingungen einwandfrei sind – außerdem kann es zu Problemen in der Rangordnung kommen.

➔ Hier finden Sie die Studie des Canisius College in Buffalo.

➔ Und hier geht's zur Studie der Mayo Clinic in Scottsdale.

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