19.12.2018

Dreaming of a white Christmas Schnee an Heiligabend? So sind die aktuellen Prognosen

Der Weihnachtsmarkt ist schneebedeckt einfach schöner, Heiligabend wünschen wir uns weiß. So sind die aktuellen Wetterprognosen zum Fest.

Foto: iStock/alexsl

Der Weihnachtsmarkt ist schneebedeckt einfach schöner, Heiligabend wünschen wir uns weiß. So sind die aktuellen Wetterprognosen zum Fest.

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Zu Heiligabend wünschen sich die meisten Schnee. Wie wahrscheinlich das ist? So sieht es laut aktuellen Wetterprognosen aus.

Schnee gehört zu Weihnachten wie die Sonne zum Sommer. Die weiße Winterlandschaft an Heiligabend macht die weihnachtliche Stimmung für die meisten erst perfekt. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass uns das Wetter Schnee an Heiligabend beschert? Wir haben aktuelle Wetterprognosen angesehen.

Schnee an Heiligabend? Das sind die aktuellen Prognosen

Die Experten sind sich sicher, dass es in den meisten Teilen von Deutschland keinen Schnee an Heiligabend geben wird. "wetteronline.de" schreibt auf seiner Internetseite: "Ein Tief bringt an Heiligabend regional viel Regen, Wind und über 10 Grad milde Luft. Für eine detaillierte Vorhersage ist es aber noch zu früh. Nach jetzigem Stand fließt nach dem Tief kältere Luft ein."

Trotzdem schließen sie die Chance auf Schneefall an den Weihnachtsfeiertagen nicht komplett aus. "Wenn es so kommt, dann sind besonders im Bereich der östlichen Mittelgebirge und im Alpenvorland Schneefälle möglich. Selbst in München steigt die Chance für eine weiße Überraschung am ersten und zweiten Weihnachtstag etwas", schreiben die Experten von "wetteronline.de".

"Grün-grau, zeitweise regnerisch und windig"

Der "Deutsche Wetterdienst" (DWD) hat am Montag eine ähnliche Prognose veröffentlicht. Demnach wird er Heiligabend "grün-grau, zeitweise regnerisch und windig". Dabei sollen die Temperatur tagsüber im Westen bei sehr milden 10 Grad liegen, im Nordosten ist es bei Werten um 4 Grad etwas kühler. Eine Wetter-Besserung ist laut DWD auch nicht am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag zu erwarten. Die Experten schreiben, dass sich das milde und unbeständige Wetter fortsetzt: "Zeit- und gebietsweise muss erneut mit etwas Regen gerechnet werden, Schnee deutet sich lediglich für die höheren Mittelgebirge sowie die Alpen an."

So stehen die Chancen auf Schnee

Die Experten von "Wetter.com" sagen ebenfalls, dass weiße Weihnachten 2018 laut aktuellem Stand "wohl eher unwahrscheinlich" sind. Sie schätzen die Chancen auf Schneefall an den Feiertagen wie folgt ein:

  • Ab einer Höhe von rund 800 Metern besteht eine sehr gute Möglichkeit, dass in den Mittelgebirgen und in den Alpen das gesamte Weihnachtsfest (24.12.-26.12.2018) bei einer geschlossenen Schneedecke gefeiert werden kann
  • In tieferen Lagen der Mittelgebirge und der Alpen liegt die Wahrscheinlichkeit für weihnachtlichen Schnee nur noch bei rund 30 bis 50 Prozent.
  • Der Wunsch nach einem verschneiten Weihnachtsfest geht im Nordosten Deutschlands immerhin zu 15 bis 25 Prozent in Erfüllung.

Übrigens: Die ungünstigsten Voraussetzungen in Bezug auf weiße Weihnachten 2018 gibt es entlang des Rheins sowie an der Nordsee. Dort darf man statistisch gesehen nur alle 10 Jahre auf Schnee hoffen.

Der Dezember ist bisher zu warm

Die Experten sind sich also einig, was das Wetter an den Feiertagen angeht. Das Modell des amerikanischen Wetterdienstes (NOAA) sagt ebenfalls, dass Deutschland im Dezember 2018 überdurchschnittlich temperiert ist. In den meisten Regionen Deutschlands liegen die Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel bei rund 2 bis 3 Grad.

Wann gab es das letzte Mal weiße Weihnachten?

Weiße Weihnachten gab es deutschlandweit zuletzt 2010. Seitdem ist eine kontinuierlich steigende Temperaturentwicklung um die Weihnachtszeit erkennbar.

Übrigens: Vor allem die Zugspitze ist ein Garant für weiße Weihnachten. In den vergangenen 50 Jahren der Wetteraufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes gab es auf Deutschlands höchstem Berg immer weiße Weihnachten. Das bedeutet in Fachkreisen übrigens, dass an allen drei Festtagen morgens um 7 Uhr eine Schneedecke von mindestens drei Zentimetern lag.

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