31.10.2018

Das sagen die Experten So wird das Wetter im November

Wie wird das Wetter im November 2018? Lesen Sie hier die Prognosen der Experten.

Foto: iStock/glebchik

Wie wird das Wetter im November 2018? Lesen Sie hier die Prognosen der Experten.

Das Wetter in Deutschland und Europa spielt derzeit verrückt. Während der Oktober vielerorts warm und trocken war, blicken die Experten bereits auf den November. Erfahren Sie hier, wie die Prognosen aussehen.

Im Großen und Ganzen war der Oktober sehr schön. Kaum Niederschlag und viele sommerlich warme Tage haben den Herbst bisher vergoldet. Mit bundesweit rund 160 Stunden Sonne lag der Monat um 47 Prozent über dem Durchschnittswert, wie der "Deutsche Wetterdienst" nach den ersten Auswertungen seiner rund 2000 Messstationen berichtete.

Wie wird das Wetter im November 2018?

Die große Frage ist jetzt: Wie wird das Wetter in den nächsten Wochen? Regen, Nebel und kalte Temperaturen – müssen wir uns auf einen grauen November einstellen? Oder erwartet uns Sonnenschein?

Am vergangenen Wochenende und in den letzten Tagen gab es ein Temperaturgefälle zwischen Ost-West. Am Mittwoch soll es aber im ganzen Land wieder schöner werden. Und die Experten sagen, dass im November sogar noch Temperaturen rund um die 20-Grad-Marke möglich sein können.

"Regen bleibt Mangelware"

Laut "wetter.de" wird der Monatsanfang folgendermaßen aussehen: "Regen bleibt Mangelware. Auch am ersten Wochenende des sonst so grauen Monats ist kaum mit Niederschlagsereignissen zu rechnen. Stattdessen bekommen wir es wohl häufig mit Nebel zu tun. Hat dieser sich verzogen, scheint immer wieder die Sonne, und die Temperaturen steigen auf Werte zwischen 10 und 15 Grad."

Auch danach soll das milde Wetter bleiben. Zur Monatsmitte soll es für einen November sogar zwei bis drei Grad zu warm werden, schreiben die Experten.

Die Vorhersage von NOAA

Auch die "National Oceanic and Atmospheric Administration" (kurz: NOAA) aus den USA sieht im November eine Tendenz zu unterdurchschnittlichen Niederschlägen. Allerdings sind dies nur Trends, denn aus diesen Berechnungen lässt sich zwar eine Tendenz ablesen, aber nicht das Wetter vorhersagen. Laut NOAA kann es trotz trockener Tendenz durchaus auch regenreiche Tage geben.

November wird deutlich zu trocken

Ähnlich sehen die Prognosen bei "daswetter.com" aus. Die Experten der Internetseite schreiben: "Erste Berechnungen gehen davon aus, dass auch der November deutlich zu trocken ausfallen könnte. Demnach soll es von Osteuropa bis nach Mitteleuropa viel zu wenig Niederschlag geben. Die blockierende Hochdruckwetterlage dauert auch im November an. Das wäre dann der zehnte Monat in Folge, der zu trocken ausfällt."

Und weiter: "Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit recht hoch. Schaut man sich den Klimatrend für den November an, dann könnte der gesamte Monat deutlich zu trocken und sehr warm ausfallen. Ein neuer Wintereinbruch ist derzeit weit und breit nicht in Sicht."

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Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung, heißt es in einem Sprichwort. Bei kalten und nassen Temperaturen helfen allerdings nicht nur Pulli, Jacke, Schal und Handschuhe, sondern auch Lebensmittel, die von Innen wärmen.

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Schnee bis Weihnachten?

Anders sehen die Vorsagen aus, wenn man den Hunderjährigen Kalender betrachtet. Demnach startet der November trüb, kalt und windig. Ab dem 06. November soll es aber wieder besser werden. Die Sonne soll sich zeigen und für schönes Wetter sorgen. Danach wird es aber wieder ungemütlich. Zwischen dem 8. und 10.November soll es regnen und anschließend sehr kalt werden. Laut Hundertjährigem Kalender droht ein "harter Frost". Am 11.11.2018 soll's schneien, ab dem 17. November soll es täglich bis zum Monatsende Schnee geben – diese Wetterlage soll dann bis Weihnachten anhalten. Mehr über das Wetter an Weihnachten erfahren Sie hier.

Was ist der Hunderjährige Kalender?

Laut Wikipedia ist der Hundertjährige Kalender eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen. Auf der Internetseite steht: "Er wurde im 17. Jahrhundert von Mauritius Knauer (* 1613 oder 1614; † 1664), Abt des Klosters Langheim als Calendarium oeconomicum practicum perpetuum verfasst. Das Buch sollte ihm und seinen Mönchen ermöglichen, das Wetter in Franken vorherzusagen und so die klösterliche Landwirtschaft zu optimieren."

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Folgt nach dem Mega-Sommer der goldene Herbst? Wir dürfen gespannt sein, ob die Experten Recht behalten. Sicher ist aber schon jetzt, dass der Mega-Sommer schlimme Folgen für uns haben wird. Erfahren Sie hier mehr. Experten sprechen sogar von einer „Jahrhundertkatastrophe“, die Deutschland drohe – was damit gemeint ist, lesen Sie hier.

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