06.08.2019 - 16:12

Himmelsspektakel für Wünsche Perseiden 2019: Wann Sie jetzt Sternschnuppen sehen

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Perseiden: Die Sternschnuppen kommen – das muss man wissen

Perseiden: Die Sternschnuppen kommen – das muss man wissen

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Eine Sternschnuppe sehen und sich was wünschen: Das könnte jetzt klappen. Der Meteorstrom der Perseiden wird in den nächsten August-Nächten bei uns zu sehen sein. Wo und warum Sie die beste Sicht auf den Sternenhimmel haben, erfahren Sie hier.

Der August ist der Monat der Sternschnuppen. Den ganzen August über sind kleinere Meteorströme aktiv, die für Sternschnuppen sorgen. Ganz besonders aber ins Auge fällt die Nacht vom 12. auf den 13. August. Denn in diese Nacht fällt jedes Jahr der Höhepunkt der Perseiden! Dieses Datum sollten Sie sich also im Kalender rot anstreichen, wenn Sie noch ein paar Wünsche haben und eine ganz besondere Sternschnuppennacht im August genießen wollen.

Sternschnuppennacht im August: Die Perseiden sind wieder da!

Schon seit Ende Juli und noch bis Ende August kommen vermehrt Sternschnuppen vor, kurz vor und nach der Sternschnuppennacht sind teilweise bis zu 50 Meteore in der Stunde unterwegs. In der Sternschnuppennacht selbst können es dann sogar bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde sein!

In diesem Jahr stört leider der Mond ein wenig beim Sternschnuppen beobachten – zumindest anfangs. Da dieser in der Nacht vom 12. auf den 13. August schon fast voll ist und zudem abends schon um 19 Uhr aufgeht, erleuchtet er fast die ganze Nacht lang den Himmel. Um 3:45 Uhr morgens geht der Mond dann wieder unter – zum Glück! Denn dieses Jahr wird der Höhepunkt der Sternschnuppennacht erst am frühen Morgen des 13. August erwartet.

Da es ab fünf Uhr morgens allerdings auch schon wieder hell wird, haben wir dieses Jahr nur ein eher kurzes Vergnügen. Aber es lohnt sich! Suchen Sie sich für dieses Erlebnis am besten einen dunklen Platz mit einer weiten Sicht in Richtung Osten, denn dort werden Sie die meisten Sternschnuppen erblicken können. Dort liegt das Sternbild "Perseus", aus dem die leuchtenden Himmelskörper zu entspringen scheinen – daher übrigens auch der Name. Manche treten aber auch hoch über Ihnen oder sogar in Richtung Südwesten auf.

Für den besten Blick ab aufs Land!

Unser Tipp: zum Sternschnuppen-Beobachten empfiehlt es sich, einen Ort zu wählen, an dem Sie eine uneingeschränkte Sicht haben. Dieser sollte möglichst fernab von Lichtquellen sein, es empfiehlt sich also durchaus, sich einen gemütlichen Platz etwas außerhalb der Stadt zu suchen. Denn: Ohne das Leuchten der Stadt erstrahlt der Nachthimmel noch schöner und deutlicher, die sogenannte "Lichtverschmutzung" ist auf dem Land wesentlich geringer.

Am besten können Sie in den Himmel sehen, wenn Sie sich auf den Rücken legen. Also auf eine laue Sommernacht hoffen, Decken eingepackt und ab auf die Wiese, einkuscheln und gen Himmel schauen.

Woher hat die Sternschnuppe ihren Namen?

Jeder Haufen von Sternschnuppen, der über das Jahr auftritt, hat einen bestimmten Namen – bezogen auf das Sternbild, aus dem die Meteore herausschießen. Die Perseiden, wegen denen die Sternschnuppennacht im August überhaupt erst stattfindet, tragen ihren Namen wie gesagt aufgrund ihres von uns aus gesehenen Ursprungs im Sternbild Perseus. Die Lyriden wiederum, die im April aktiv sind, stammen aus der "Leier", die Leoniden im November entspringen dem "Löwen".

Wann gibt’s weitere Himmelsspektakel? Das erfahren Sie in unserem Sternschnuppenkalender .

Aber wie sieht's bei den Sternschnuppen selbst aus? Sternschnuppen sind eigentlich Meteore, kleine Gesteins- und Staubbrocken von Kometen, deren Bahn die Erde zu bestimmten Zeiten im Jahr kreuzt. Beim Eintreten in die Atmosphäre verglühen sie – das Leuchten nehmen wir als Sternschnuppe wahr. Wenn diese Partikel in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie – und das aufleuchtende Gas sehen wir als Sternschnuppe. Die Brocken, die wir Perseiden nennen, stammen übrigens vom Kometen 109P/Swift-Tuttle. Sie sind mit sage und schreibe 216.000 Stundenkilometern unterwegs und gehören damit zu den schnellsten Sternschnuppen.

Der Name "Sternschnuppe" selbst ist eine Allegorie dazu: Die tierischen Fette, die früher der Hauptbestandteil einer Kerze waren, sorgten dafür, dass es stark rußte, wenn der Docht zu lang wurde. Um das Licht zu reinigen, musste der Docht gekürzt werden, was man "schneuzen" nennt – wie beim Naseputzen. Den abgetrennten Docht einer Kerze nennt man auch heute noch "Schnuppe", daraus entstand der Name Sternschnuppe. Als ob das Weltall sich sozusagen "reinigen" würde.

Na dann, raus unter den hoffentlich sternklaren Himmel und die Perseiden in der Sternschnuppennacht im August beobachten!

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Offen für Astrologie und Sterndeutung? Wenn Ihnen Sternzeichen nicht schnuppe sind, finden Sie bei uns jede Menge an Artikeln rund um das Thema.

Hier können Sie Ihr Ihr Mondhoroskop für August 2019 lesen.

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