07.08.2018 - 14:15

Wieder bis zu 40 Grad! Nach Hitze-Hoch soll die Abkühlung kommen

Hitzewelle: So gefährlich ist die Wärme für den Körper wirklich

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Am Dienstag und Mittwoch soll es noch einmal richtig heiß werden. Ab Donnerstag warnen Experten vor einer erhöhten Unwettergefahr – mit der aber auch die langersehnte Abkühlung kommen soll.

Am Dienstag und Mittwoch wird in Deutschland vor starker Hitzebelastung gewarnt. Die Temperaturen können sogar die 40 Grad Marke erreichen. Am Donnerstag soll es einen Wetterwechsel geben. Es wir kühler, aber es besteht auch eine erhöhte Unwettergefahr. Mit Gewittern und Starkregen ist zu rechnen.

Gibt es einen Hitze-Rekord?

Die Gluthitze hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Der Allzeit-Hitze-Rekord könnte sogar wackeln. Den bisher höchsten in Deutschland gemessenen Wert von 40,3 Grad gab es am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 jeweils im bayerischen Kitzingen.

Die anhaltend hochsommerlichen Temperaturen lösten wieder Waldbrände aus, unter anderem in Brandenburg. Am Montagnachmittag fing dort ein Wald- und Heidegebiet bei Nauen im Havelland Feuer. Am Dienstag ist im Norden wieder kein Regen in Sicht. Im Süden kann es, vor allem im Bergland, teils zu kräftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel kommen. Auch am Mittwoch soll es vielerorts heiß bleiben.

Unwettergefahr ab Donnerstag

Abkühlung ist aber in Sicht. Ab Donnerstag soll es von Nordwesten her deutlich frischer werden, die ganz große Hitze soll dann erstmal vorbei sein. Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net" sagt gegenüber "BILD": "Es wird zum Freitag eine Abkühlung kommen, im Westen auch stellenweise schon am Donnerstag." Der Experte erklärt weiter: "Von einer Kältewelle zu sprechen klingt fast schon grotesk, denn die Höchstwerte werden weiterhin um 25 bis 30 Grad liegen. Stellenweise sogar noch etwas höher, lokal auch etwas darunter."

Experten warnen vor einer Heißzeit

Wie ändert sich das Wetter langfristig? Droht uns eine Heißzeit? Klimaforscher sagen jetzt, dass die Gefahr selbst bei einem Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden kann. Dabei würde sich die Erde langfristig um etwa vier bis fünf Grad Celsius erwärmen und der Meeresspiegel um 10 bis 60 Meter ansteigen, schreibt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Einen großen Anteil an den Wetter-Veränderungen hat der Mensch selber. PIK-Gründungsdirektor Hans Joachim Schellnhuber: "Der Mensch hat als geologische Kraft bereits seine Spuren im Erdsystem hinterlassen." Und er erklärt die Folgen: "Werden dadurch empfindliche Elemente des Erdsystems gekippt, könnte sich die Erwärmung durch Rückkoppelungseffekte selbst weiter verstärken. Das Ergebnis wäre eine Welt, die anders ist, als alles, was wir kennen."

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