25.07.2018 - 16:31

Kette ist mehr Schein als Sein „Bares für Rares“: Erbstück entpuppt sich als Riesen-Flop

"Bares für Rares": Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

"Bares für Rares": Diese fünf Dinge muss man jetzt wissen

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Das hatte sich eine Verkäuferin bei "Bares für Rares" aber anders vorgestellt: eine Kette mit Brillant-Anhänger, gut behütetes Erbstück, soll ein hübsches Sümmchen für sie abwerfen. Doch die Schmuckexpertin kommt zu einem ernüchternden Ergebnis...

Nicht immer kommen Verkäufer in der Erfolgsserie "Bares für Rares" mit ihren mehr oder weniger kostbaren Trödelfunden auf die erhofften Summen. Und manchmal ist die Enttäuschung riesengroß, wenn sich ein vermeintlich wertvolles Erbstück als finanzieller Flop herausstellt...

Erbstück entpuppt sich bei "Bares für Rares" als Flop

Das musste jetzt auch Heidemarie Blesenkemper leidvoll erfahren: Sie will ein Erbstück ihrer Tante verkaufen. "Mir war immer klar, dass der Schmuck wertvoll ist", so die 58-Jährige dem ZDF gegenüber. Denn ihre Tante sei deswegen zehn Jahre nicht mehr in den Urlaub gefahren – aus Angst vor Einbrechern. Und weil sie selbst das gute Stück ohnehin immer nur im Tresor liegen hat, um es nicht zu verlieren, könne sie die Kette auch gleich verkaufen. Denn fürs Rumliegen sei sie ja viel zu schade.

Gesagt, getan: Sie macht sich auf den Weg zu Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel, die im Beisein von Horst Lichter einen Blick auf den Brillant-Anhänger wirft. "Ein kleiner, feiner Anhänger an einer alten Kette", schwärmt die denn auch zunächst. Weil der Diamant aber im Altschliff gehalten sei, sei er niedriger zu bewerten als ein moderner Brillant-Schliff. Autsch, die erste Schlappe.

Verkäuferin bekommt nur die Hälfte ihres Wunschpreises

Dennoch bleibt Heidemarie Blesenkemper bei ihrem Wunschpreis: unter 2000 Euro will sie sich nicht von der Kette trennen. Doch dann die nächste Schlappe: die Schmuckexpertin attestiert dem Schmuckstück einen Wert von gerade einmal 800 bis 1000 Euro. Das schmerzt. Die Besitzerin ist allerdings schnell umgestimmt: für 1000 Euro will sie sich vom Erbstück trennen – auch wenn es nur die Hälfte dessen ist, was sie sich als Minimum erhofft hat.

Es folgt der Gang zu den Händlern von "Bares für Rares". Und die zeigen sich eher beeindruckt vom Schmuckstück, allerdings ohne preislich vom Urteil der Expertin abzuweichen. Immerhin: Händlerin Susanne Steiger bietet Heidemarie Blesenkemper 1000 Euro für die Kette an – und legt am Ende sogar noch 100 Euro drauf.

Die Unglücks-Verkäuferin erhält also 1100 Euro, weit weniger als erhofft. Ob es da nicht schöner gewesen wäre, das Erbe der Tante im Safe zu lassen – und weiter in der Gewissheit zu leben, dort einen wertvollen Schatz zu hüten...?

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Manchmal klappt es auch mit echten Rekordsummen für Antikes: Die bisher teuersten Schätze bei "Bares für Rares" sehen Sie hier.

Nach Betrugsvorwürfen war "Bares für Rares" vor einigen Monaten in die Kritik geraten. Doch das tut der Beliebtheit der Sendung keinen Abbruch – nicht zuletzt wegen Horst Lichter. Dabei würde der kernige Moderator "Bares für Rares" heute nicht machen, wenn er auf sein Management gehört hätte...

"Bares für Rares" sehen Sie immer im Nachmittagsprogramm um 15.05 Uhr im ZDF. Wiederholungen gibt es jeweils am Wochenende oder auf ZDFneo.

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