Aktualisiert: 06.12.2019 - 16:13

Besinnlich, poetisch Weihnachtsgedichte: Die schönsten Verse zum Fest der Liebe

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Ein schönes Weihnachtsgedicht, festgehalten in einer Karte zum Fest, kommt immer gut an! Wir haben tolle Gedichte-Ideen für Sie!

Foto: iStock / lovleah

Ein schönes Weihnachtsgedicht, festgehalten in einer Karte zum Fest, kommt immer gut an! Wir haben tolle Gedichte-Ideen für Sie!

Sie suchen schöne Weihnachtsgedichte? Ob für eine Weihnachtskarte oder im Rahmen eines Geschenks: Diese festlichen Verse stimmen besinnlich.

Für selbstgestaltete Karten, für Geschenke oder tatsächlich zum Vortragen: Weihnachtsgedichte bringen besinnliche Stimmung und können uns sogar dabei unterstützen, noch einmal über das zu reflektieren, was wirklich wichtig ist. Hier gibt's Inspiration!

Weihnachtsgedichte für Familie, Freunde & Kollegen

O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier!
Wir fassen ihre Wonne nicht.
Sie hüllt in ihre heil’gen Schleier
das seligste Geheimnis dicht.

(Von Niklaus Lenau)

 

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

(Von Gustav Falke)

 

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.
Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein –
so soll Weihnachten sein!

(Verfasser unbekannt)

 

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süßer Lust und Pein.
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.
Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu’n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

(Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

 

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

(Von Joachim Ringelnatz)

 

Weihnachtsabend ist gekommen,
hell erstrahlt der Tannenbaum.
Hab‘ Dich in den Arm genommen,
was ist unser schönster Traum?

Dass der Frieden hier auf Erden
endlich bleibt und nie mehr geht,
dass die Menschen Freunde werden
und sich jeder gut versteht…

Wenn die Kinder Lieder singen
und, von Angst und Schmerz befreit,
ihre Stimmen froh erklingen,
dann ist wirklich Weihnachtszeit!

(Von Klaus Enser-Schlag)

 

Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.
Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.
Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.
Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

(Von Gustav Falke)

 

Schöne Lieder und manch warmes Wort,
tiefe Sehnsucht und ein ruhiger Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen,
Weihnacht’ möcht’ ich nur mit Dir verbringen!

(Verfasser unbekannt)

 

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
Anbetend, staunend muss ich stehn,
Es sinkt auf meine Augenlider,
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Von Theodor Storm)

 

Der Baum strahlt hell mit seinen Lichtern,
Freude schaut aus den Gesichtern.
Ich nehme Deine warme Hand,
entführ Dich in mein Weihnachtsland.

(Verfasser unbekannt)

 

Heil’ge Nacht, mit tausend Kerzen
steigst du feierlich herauf,
o, so geh’ in unsern Herzen,
Stern des Lebens, geh’ uns auf!

(Von Robert Eduard Prutz)

Mögen Sie eher ? Auf der selbstgebastelten Weihnachtskarte zum Geschenk, in der Rund-Mail zum Fest oder einfach so verschickt: Ein solcher Gruß – vor allem handgeschrieben – kommt gut an!

Auf unserer Themenseite finden Sie noch viele weitere Artikel, Rezepte und Tipps rund um Weihnachten .

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