Aktualisiert: 20.08.2020 - 09:52

Perfekte Urlaubsplanung Brückentage nutzen: So schlagen Sie mehr Urlaubszeit raus!

Zücken Sie Ihren Kalender und legen Sie mit der Planung los: Wenn Sie die Brückentage intelligent nutzen, können Sie richtig viel Freizeit rausschlagen!

Foto: iStock.com/Darunechka

Zücken Sie Ihren Kalender und legen Sie mit der Planung los: Wenn Sie die Brückentage intelligent nutzen, können Sie richtig viel Freizeit rausschlagen!

Wer freut sich nicht über sie: Geschickt eingesetzt, lassen Brückentage den Urlaub gleich viel länger werden. 2021 können Sie wieder clever geplant mehr freie Tage am Stück herausschlagen – allerdings im Vergleich zu den Vorjahren weit weniger.

Brückentage sind etwas Feines: Geschickt genommen, lassen sich Urlaubstage viel besser nutzen. Auch 2021 können Sie wieder mit cleverer Planung so etwas mehr an Freizeit am Stück herausschlagen. Aber zugegeben, es war schon einmal besser: Aufgrund der Lage der beweglichen Feiertage – fast die Hälfte fällt auf Wochenenden – wird das kommende Jahr für Arbeitnehmer vergleichsweise wenig Freizeit bereithalten. Aber auch die wenigen uns verbleibenden Feiertage lassen sich effektiv nutzen. Wir verraten Ihnen hier die besten Tricks für maximalen Urlaub.

Brückentage 2021: Eine Übersicht

Wer seinen Urlaub optimal mit möglichst viel zusammenhängender freier Zeit nutzen möchte, sollte sich folgende Tage merken:

  • 1. Januar – Neujahr: Freitag
  • 6. Januar – Heilige drei Könige (Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt): Mittwoch (2 Brückentage)
  • 8. März – Frauentag (Berlin): Montag
  • 2. April bis 5. April – Ostern: Freitag bis Montag (4+4 Brückentage)
  • 1. Mai – Tag der Arbeit: Samstag (2021 kein Brückentag)
  • 13. Mai – Christi Himmelfahrt: Donnerstag (3+1 Brückentage)
  • 23.+24. Mai – Pfingsten: Montag (4 Brückentage)
  • 3. Juni – Fronleichnam (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland): Donnerstag (3+1 Brückentage)
  • 8. August – Augsburger Friedensfest (Augsburg): Sonntag (2021 kein Brückentag)
  • 15. August – Mariä Himmelfahrt (Bayern und Saarland): Sonntag (2021 kein Brückentag)
  • 3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit: Sonntag (2021 kein Brückentag)
  • 31. Oktober – Reformationstag (Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen): Sonntag (2021 kein Brückentag)
  • 1. November – Allerheiligen (Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland): Montag (4 Brückentage)
  • 17. November – Buß- und Bettag (Sachsen): Mittwoch (2+2 Brückentage)
  • 25. und 26. Dezember – Weihnachten: Samstag und Sonntag (evtl. halber Tag am Freitag, 24. Dezember) (2021 kein Brückentag, bzw 4,5 Brückentage)
  • 1. Januar 2022 – Neujahr: Samstag (und evtl. halber Tag am Freitag, 31. Dezember): (2022 kein Brückentag, bzw 4,5 Brückentage)

Und so sollten Sie planen: Das Jahr geht noch ganz okay los

Das Jahr 2021 startet immerhin mit einem langen Wochenende: Neujahr fällt auf einen Freitag. Wer will und noch Resturlaub von 2020 hat, kann mit 4 Urlaubstagen das Jahr zu Ende gehen lassen. Ansonsten geht's dann ab 4. Januar wieder los mit der Arbeit. Glück haben nur Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Die können ihr Jahr mit 2 bzw. 4 Urlaubstagen entspannt starten und haben dann bis zum 10. Januar frei.

Weiter geht's dann erst im April zu Ostern: Bis zu zehn freie Tage (ebenfalls mit vier eingereichten Urlaubstagen) können Sie mitnehmen: Wer vom 29. März bis zum 1. April Urlaub nimmt, bekommt zehn freie Tage mit vier Urlaubstagen. Dasselbe Spiel in der Woche drauf: Wer vom 6. bis einschließlich 9. April 4 Tage Urlaub einreicht, darf sich ebenfalls über 10 freie Tage am Stück freuen. Investieren Sie gleich 8 Urlaubstage, erhöht sich die freie Zeit entsprechend auf 16 Tage rund um Ostern.

Mai und Juni bieten sich für lange Urlaube an

Mai und Juni sind ja generell die Brückentags-Monate par excellence: Der 1. Mai, Tag der Arbeit, gilt überall als freier Tag – allerdings fällt der 2021 auf einen Sonntag. Toll für Arbeitgeber, schlecht für die Arbeitnehmer. Also spulen wir weiter vor bis Christi Himmelfahrt Mitte des Monats, wie immer donnerstags. Wer sich den folgenden 24. Mai frei nimmt, sichert sich ein langes Wochenende. Investieren Sie aber gleich 3 oder 4 Urlaubstage, können Sie gleich 6 bzw. 9 freie Tage am Stück genießen. Kurz drauf folgen dann Pfingstmontag am 24. Juni und Fronleichnam zumindest in einigen Bundesländern am 3. Juni. Und jetzt wird's spannend:

Wer Himmelfahrt und Pfingsten zusammennimmt, erntet mit 6 Urlaubstagen ganze 12 freie Tage. Pfingsten und Fronleichnam zusammengenommen ergeben mit 8 Urlaubstagen dann sogar 16 freie Tage – eigentlich eine gute Zeit für einen Urlaub.

Im Sommer gibt es dann – wie immer – eine kleine Durststrecke. Eigentlich sind Einwohner Bayerns und des Saarlandes mit Mariä Himmelfahrt am 15. August gesegnet, Menschen aus Augsburg bekommen noch das Friedensfest am 8. August dazu. 2021 fallen beide Daten allerdings auf ein Wochenende.

Den Herbst nutzen: 2021 leider wieder fast ohne Brückentage

Herbsturlauber schauen 2021 erneut in die Röhre, nachdem schon 2020 sehr mau ausfiel. Wieder fallen typische Herbstfeiertage – Tag der Deutschen Einheit und Reformationstag auf Wochenenden. Immerhin an Allerheiligen dürfen sich die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland über ein langes Wochenende freuen. Oder sie investieren 4 Urlaubstage und schnappen sich die ganze Woche bis zum 5. November. Dann gibt's immerhin 9 Tage am Stück frei. Die arbeitende Bevölkerung aus Sachsen hat zudem noch den 17. November: Der Buß- und Bettag fällt immer auf einen Mittwoch, so lässt sich mit 2 oder 4 Urlaubstagen ein langes Wochenende oder eine ganze freie Woche nutzen.

Weihnachten liegt ungünstig im Jahr 2021

Und auch an Weihnachten müssen Sie diesmal besonders tief ins Urlaubskonto greifen. Beide Weihnachtsfeiertage fallen auf das Wochenende. Wer am 24. frei bekommt, hat das Glück, und muss vorher nur 4 Tage einreichen. Genauso verhält es sich mit Neujahr: Der 1. Januar 2022 fällt auf einen Samstag. Davor müssen also 4 oder gar 5 Tage eingesetzt werden. Wie die Regelung bei Ihnen am 24. und 31. Dezember ausfällt, sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber erfragen. Manche Chefs geben zumindest halbe Tage. Fakt ist aber: Mit 5 Urlaubstagen dürfen Sie die besinnlichste Zeit des Jahres an 9 Tagen genießen, mit 10 Urlaubstagen sind dann ganze 16 freie Tage drin. Gespart ist hier allerdings nichts. Dennoch sind so ein paar freie Tage um das Fest der Liebe ja praktisch, denn an Weihnachten gibt es viele schöne Dinge zu tun.

Auch wenn es also 2021 für Arbeitnehmer in Sachen Feiertage nicht ganz so rosig aussieht: Wer intelligent plant und dann auch noch im richtigen Bundesland wohnt oder arbeitet, kann auf eine solide Anzahl an freien Tagen kommen. Bedenken Sie aber: Tatsächlich nehmen Sie so trotzdem nur die Ihnen zur Verfügung stehenden Tage mit – aber der Urlaub lässt sich eben gefühlt ausweiten. Und viele Tage am Stück sind einfach erholsamer als kürzere Urlaubsspannen. Suchen Sie zum Beispiel Ideen für ein romantisches langes Wochenende? Und wenn Sie dann noch mit dem richtigen Urlaubspartner wegfahren oder fliegen, kann das Jahr nur gut werden: Mit diesen Sternzeichen wird Ihre Reise zum Traumurlaub.

Oder Sie genießen einfach einen ausgedehnten Urlaub zuhause. Dann müssen Sie sich auch nicht darum kümmern, wer Ihre Pflanzen gießt, wenn Sie im Urlaub sind.

Und immerhin: Wenn dieses Jahr der Durststrecke geschafft ist, wird's ab 2022 wieder viel, viel besser! Durchhalten!

Noch weitere Informationen zu Ihrem Urlaub finden Sie auf unserer Themenseite.

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