10.11.2017 - 11:40

Weil er todkrank ist Jacobs letztes Weihnachtsfest findet im November statt

Die Geschichte vom todkranken kleinen Jacob und seinem letzten Weihnachtsfest geht sehr zu Herzen!

Foto: iStock/FatCamera

Die Geschichte vom todkranken kleinen Jacob und seinem letzten Weihnachtsfest geht sehr zu Herzen!

Für ihren kleinen Jungen haben Eltern Weihnachten vorgezogen und feiern schon im November – Grußkarten aus aller Welt inklusive. Der traurige Grund: Der Neunjährige ist todkrank und wird Heiligabend vermutlich nicht mehr erleben.

Jacob aus Portland (Maine, USA) ist neun Jahre alt und todkrank. Vor vier Jahren wurde bei ihm ein bösartiger Tumor im Kopf diagnostiziert, jetzt im Oktober teilten seine behandelnden Ärzte den Eltern mit, dass der Krebs zu sehr gestreut hat und der Tumor nicht mehr operabel ist. Dem kleinen Jungen bleiben wohl nur noch rund vier Wochen zum Leben.

Jacob liebt Weihnachten – aber Ende Dezember ist für ihn wohl zu spät

Weil Jacob Weihnachten so sehr mag, haben sein Papa Roger Guay und seine Stiefmama Michelle Simard kurzerhand entschieden, dass besinnliche Fest einfach vorzuziehen. Und so wird in Jacobs Zimmer im örtlichen Krankenhaus nun jeden Tag ein wenig Weihnachten gefeiert – mit einem kleinen geschmückten Baum, Deko und Kunstschnee. Sogar der Weihnachtsmann soll demnächst noch vorbeikommen.

Und weil das todkranke Kind sich auch immer sehr über Post freut, hatten seine Eltern die Idee, Menschen über Facebook zu bitten, ihrem Jungen zum verfrühten Fest zu schreiben. Die Resonanz war überwältigend!

Mehrere Medien reagierten darauf, berichteten über Jacob und sein Schicksal, und in nur wenigen Tagen erreichten ihn Hunderte von Post- und Grußkarten, Briefen und Päckchen – von unzähligen Posts über Facebook ganz zu schweigen.

Post von überall auf der Welt

Ganz viele Postsendungen sind in irgendeiner Form mit einem Pinguin versehen – das Lieblingstier von Jacob, wie sein Vater in einem Interview verraten hat.

Überall auf der Welt zeigen sich Menschen erschüttert über Jacobs Schicksal, aber auch gerührt über so viel Zuwendung und Anteilnahme – genauso wie seine Eltern. Michelle Simard bedankt sich immer wieder über Facebook, postet viele Fotos, die Jacob mit seiner Post zeigen.

"Jacob soll wissen, dass Weihnachtswünsche wahr werden können – und dass es viele gute Menschen überall auf der Welt gibt, die an seinem Schicksal Anteil nehmen," erzählte sie einem US-Magazin.

Was für eine schöne Idee – für die letzten Tage des kleinen Jacob.

Wer Jacob auch noch einen Weihnachtsgruß zusenden will – hier ist seine Krankenhaus-Adresse:

Jacob Thompson

c/o Maine Medical Center

22 Bramhall St.

Portland, ME 04102

USA

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