08.11.2017 - 14:16

Prognose für 2017 Die Heizkosten steigen: 10 Prozent mehr für warme Zimmer

Wärme wird teuer: Die Heizkosten steigen im Jahr 2017 – es heißt also vorausschauend heizen.

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Wärme wird teuer: Die Heizkosten steigen im Jahr 2017 – es heißt also vorausschauend heizen.

Wärme wird teurer: In Deutschland ziehen die Heizkosten im Jahr 2017 laut Prognose voraussichtlich ziemlich an. Das heißt: Mehr bezahlen oder vorausschauender heizen.

Die Deutschen müssen sich im Winter voraussichtlich wärmer anziehen – oder tiefer in die Tasche greifen: Die Heizkosten steigen im Jahr 2017, gemütliche Wärme wird teurer. Vor allem beim Heizöl geht’s ins Geld. Die Prognose teilten Mieterbund und die Beratungsgesellschaft co2online nun über den Heizspiegel mit. Wir haben aber noch ein paar Tipps für Sie, wie Sie trotzdem nicht frieren müssen.

Wetter ist ausschlaggebend

Im Jahr 2016 war das Heizen für die Deutschen endlich mal wieder eine günstigere Angelegenheit. Das lag vor allem aber auch am recht milden Winter. In diesem Jahr erwarten Wetterexperten allerdings um rund 3,5 Prozent niedrigere Außentemperaturen als im Vorjahr. Sprich: Es kann auch mal knackig kalt werden im Winter 2017/18.

Die Energiepreise entwickeln sich allerdings in verschiedene Richtungen. Zwar sind die Kosten für Erdgas und Fernwärme um 1 bis 1,5 Prozent gesunken. Aufgrund der niedrigeren erwarteten Durchschnittstemperatur ergibt sich aber dennoch ein leichter Anstieg der Heizkosten von rund 2 Prozent.

Wer mit Erdöl heizt, guckt allerdings noch weiter in die Röhre. Hier müssen Verbraucher mit Mehrkosten von bis zu 10 Prozent rechnen. Denn hier sind auch die Energiepreise etwa in diesem Umfang gestiegen. Betroffen sind rund 6 Millionen Haushalte in Deutschland, die mit Öl heizen.

Großes Problem: Sanierungsstand

Die Heizkosten deutscher Haushalte variieren allerdings gravierend. Auch wer mit Fernwärme oder Erdgas heizt, kann in schlecht isolierten Wohnungen und Häusern schnell viel zu viel zahlen. Auch die CO2-Emissionen steigen in schlecht sanierten Gebäuden: "In der Vergleichswohnung beträgt der Unterschied zwischen einem energetisch besseren und einem energetisch schlechteren Haus fast drei Tonnen CO2 pro Jahr", erklärte Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online dem Spiegel.

Wer also sparen und gleichzeitig die Umwelt weniger belasten will, muss etwas tun und nicht wild drauflos heizen. Natürlich können Mieter schwieriger selbst eingreifen. Aber auch schlaues Lüften oder eine verbesserte Fensterisolierung sind schon einmal viel wert. Ein paar finden Sie bei uns.

Den aktuellen Heizspiegel von Mieterbund und co2online können Sie sich hier ansehen.

Wer auch noch Strom und andere Energiekosten im Haushalt sparen möchte, findet in unserem Artikel weitere Infos. Und mehr zum Thema Winter können Sie ebenfalls bei uns nachlesen.

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