18.12.2018

"In a Heartbeat" Dieser Kurzfilm rührt das Internet zu Tränen

"In a Heartbeat" rührt derzeit Millionen von Menschen im Internet zu Tränen. Sehen Sie unten den kompletten Kurzfilm.

Foto: Beth David, Esteban Bravo

"In a Heartbeat" rührt derzeit Millionen von Menschen im Internet zu Tränen. Sehen Sie unten den kompletten Kurzfilm.

Der Kurzfilm "In a Heartbeat" behandelt die Liebe auf eine ganz besondere Weise – und rührt damit unzählige Menschen im Internet zu Tränen.

Der Animationsfilm mit dem Namen "In a Heartbeat" ist das Abschlussprojekt der amerikanischen Filmstudenten Elizabeth David und Esteban Bravo. Es geht darin um einen Jungen, der sein Herz an einen anderen Jungen verliert und so überraschend geoutet wird. Der Film erobert gerade das Internet – und die Herzen der Zuschauer. Innerhalb von 48 Stunden wurde er mehr als fünf Millionen Mal bei Youtube angesehen. Und viele Zuschauer konnten ihre Tränen beim Ansehen nicht zurückhalten.

Hier können Sie den Film sehen:

In a Heartbeat

Am 31. Juli ging der rund vier Minuten lange Film online. Die Produzenten Beth David und Esteban Bravo erklären im Gespräch mit "Teen Vogue": "Es gab bisher noch keinen großen Animationsfilm, in dem die Hauptfigur schwul ist oder das Thema Schwulsein behandelt wird." Und weiter: „Wir wollten mit einem süßen und unbeschwerten Film erreichen, dass die Leute mehr Verständnis aufbringen und sich mehr bewusst machen, was es bedeutet, schwul zu sein."

Darum geht's bei "In a Heartbeat"

Sherwin verliebt sich in einen anderen Jungen. Als er das spürt, macht sich sein kleines Herzchen auf den Weg, um dem anderen Jungen seine Zuneigung zu zeigen. Andere Leute bekommen die zarten Bande zwischen den beiden Jungs mit – aus Verlegenheit zerren sie an dem Herz, so dass es schließlich zerbricht.

Wird die Liebe der beiden trotzdem eine Chance haben? Wir verraten nur so viel: Es gibt ein Happy End! Aber schauen Sie selbst – es lohnt sich.

Das Ziel der Macher war es, einen Film zu produzieren, den sie selbst als Kinder gesehen hätten. Und die eigentliche Idee war auch eine andere. Elizabeth David sagt gegenüber "NBC News": „Der ursprüngliche Vorschlag war eine Geschichte zwischen einem Jungen und einem Mädchen.“ Als sie sich für zwei Jungen entschieden, begann die Idee Form anzunehmen, und beide erkannten, dass etwas Besonderes entstehen könnte. Das ist ihnen auch gelungen, wie die Reaktionen der Zuschauer zeigen.

Reaktionen in den sozialen Medien

In den sozialen Medien wird "In a Heartbeat" gefeiert. Viele fühlen sich selbst angesprochen und sind froh, dass endlich jemand ihre Geschichte erzählt. Andere sind einfach von der herzerwärmenden Liebesgeschichte begeistert. Wir zeigen hier ein paar Beispiele von Kommentaren auf Twitter:

  • "zelu I rip chester" schreibt: ich hab nun auch endlich den in a heartbeat kurzfilm geguckt und whoah ich liebe ihn so sehr. das muss richtig zu nem film animiert werden.
  • Kommentar von "Lucas": Das ist das niedlichste, was ich seit einer Ewigkeit gesehen habe
  • "Keks": Ich hab ja schon viele Kurzfilme gesehen, aber der hier ist einfach SO UNENDLICH NIEDLICH. <3
  • Die Worte von "jules shz": hab' bei #inaheartbeat geheult aber das ist ja nichts besonderes mehr
  • Und das Statement von "Chronos": #inaheartbeat Dieser Film ist einfach fantastisch Er bringt in diesen 4 Minuten so viele Emotionen und Gedanken mit sich, einfach toll

Der Film ist übrigens im Halbfinale für die 2017 Student Academy Awards. Viele Fans des Films fordern jetzt im Internet, dass aus dem Kurzfilm ein echter Spielfilm entwickelt werden soll.

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