05.07.2017

Unglaubliche Geschichte Mann findet vermissten Hund und fordert 3500 Euro Lösegeld!

Was für eine miese Aktion: Ein Mann hat einen vermissten Hund gefunden und 3500 Euro Lösegeld gefordert. (Symbolbild)

Foto: iStock/fotografixx

Was für eine miese Aktion: Ein Mann hat einen vermissten Hund gefunden und 3500 Euro Lösegeld gefordert. (Symbolbild)

Was ist das denn für eine absurde Geschichte? Hund Maxi ist beim Gassigehen weggelaufen, ein Mann findet ihn – und fordert für die Herausgabe ein Lösegeld.

Eigentlich wollen seine Besitzer aus Moosach (Bayern) am 26. Juni wie üblich mit Maxi spazierengehen. Doch der Pekinesen-Mischling erschrickt durch ein Geräusch und läuft weg. Trotz stundenlanger Suche bleibt Maxi verschwunden. Die Besitzer wenden sich an die Vermisstenstelle beim Münchner Tierschutzverein. Was dann passiert, ist unglaublich – die Münchner "tz" berichtet exklusiv über den Fall.

Die Vermisstenstelle startet einen Such-Aufruf auf Facebook. Darin zu sehen sind ein Foto von Maxi und die Telefonnummer, unter der sich der Finder von Maxi melden soll. Einige Zeit später klingelt tatsächlich das Telefon. Ein Mann sagt in gebrochenem Deutsch, dass er den Hund habe. Dann nimmt der Anruf jedoch eine ungewöhnliche Wendung. Statt den Hund zurückzugeben fordert der Mann einen Finderlohn. Und der hat es in sich: er will tatsächlich 3500 Euro für Maxi haben!

Auf der Vermisstenstelle geht die zuständige Dame zum Schein auf den Deal ein, das Leben von Maxi soll schließlich nicht gefährdet werden. Nachdem die Polizei informiert ist, macht sie sich zusammen mit einer Tierschutzinspektorin auf den Weg zum telefonisch vereinbarten Treffpunkt für die Übergabe. Da dieser aber kurzfristig noch einmal von dem Erpresser geändert wurde, sind die Zivilbeamten nicht rechtzeitig vor Ort. Die beiden Frauen müssen den Mann, der Maxi bei sich trägt, alleine treffen. Sie verhandeln mit ihm, versuchen Zeit zu schinden – in der Hoffnung, dass die Polizisten doch noch rechtzeitig eintreffen. Die Frauen einigen sich mit dem Mann schließlich auf einen Finderlohn von 800 Euro.

Das Happy End

Als Maxi schon im Auto der Frauen sitzt, fährt die Polizei endlich vor – die Geldübergabe scheitert in sprichwörtlich letzter Sekunde. Maxis Finder bestreitet anschließend den Erpressungsversuch gegenüber der Polizei. Es steht Aussage gegen Aussage. Juristisch ist dem Mann daher kaum etwas nachzuweisen.

Maxi wurde seinen überglücklichen Besitzern übergeben. Die Leiterin der Vermisstenstelle warnt in der "tz" unterdessen alle Hundebesitzer, dass sich solche Fälle in letzter Zeit häufen.

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