08.06.2017

Carmen im Interview So geht es der Witwe von Tamme Hanken heute

Noch immer versucht sich Carmen Hanken an ihr neues Leben ohne ihren verstorbenen Ehemann Tamme zu gewöhnen.

Foto: imago/Future Image

Noch immer versucht sich Carmen Hanken an ihr neues Leben ohne ihren verstorbenen Ehemann Tamme zu gewöhnen.

Vor rund acht Monaten starb Tamme Hanken. Für seine Frau Carmen war der plötzliche Tod des XXL-Ostfriesen natürlich ein Schock. Nun spricht die 57-jährige Witwe über ihr Leben ohne ihren geliebten Mann.

Pferdeflüsterer, Knochenbrecher oder XXL-Ostfriese – das waren nur einige Spitznamen die Tamme Hanken berühmt machten. Sein unerwarteter Tod im vergangen Jahr schockierte hierzulande Millionen Fans und Fernsehzuschauer. Der sympathische Tierheilpraktiker, der mit TV-Formaten wie „Knochenbrecher on Tour“ bekannt wurde, starb mit 56-Jahren an plötzlichem Herzversagen und hinterließ nicht nur seinen beliebten Hankehof, sondern auch seine Frau Carmen.

Carmen ist nun allein für den Hof verantwortlich, den sie zuvor mit Tamme geführt hatte. Seit dem Tod ihres Mannes hat sich eine Menge für die 57-jährige Reitlehrerin und Pferdetrainerin geändert. Sie stand plötzlich vor einem neuen Leben – ein Leben ohne ihren geliebten Mann, an dessen Seite sie 14 Jahre lang glücklich war.

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Nur nicht aufgeben

Acht Monate nach diesem tragischen Schicksalsschlag versucht sich Carmen noch immer an ihre neue Realität zu gewöhnen. "Natürlich kommen manchmal noch Tränen. Das will ich auch nicht unterdrücken. Tamme fehlt einfach an allen Ecken und Enden“, verriet Carmen Hanke gerade im Gespräch mit "Bild“. Doch für sie war klar: Sie will nicht aufgeben. Sie will den Hankehof weiterführen und so das Erbe ihres Mannes erhalten.

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Alles andere als einfach

Nachdem Tamme verstarb, musste sich die Rheinländerin von 25 Pferden aus eigener Zucht sowie von Rindern und von Schweinen trennen, um den Hof erhalten zu können. Aber Carmen kämpft für ihren verstorbenen Mann. "Ich vermisse ihn natürlich sehr. Vor allem als Partner. Aber Tamme wäre enttäuscht, wenn ich die Flinte ins Korn geworfen hätte", so Carmen.

Tamme ist immer noch Teil ihres Lebens

Auch wenn sie sich von vielen Tieren trennen musste, konnte sie einige von Tammes Lieblingstieren behalten, dazu gehören unter anderem das Riesenschwein Schnitzel und das Pferd Jumper. Überhaupt scheint es der Witwe schwerzufallen, sich von ihrem verstorbenen Mann zu lösen. Bislang hat sie sich weder von seinen Kleidern, noch von Sattel, Schuhen und seinem Handy getrennt.

Auch alte Nachrichten ihres Liebsten löscht sie nicht. "24 Stunden bevor er starb, schrieb er mir, dass er sich schon freut, bald wieder hier zu Hause auf dem Hof zu sein." Dazu kam es leider nie. Tamme starb am 10. Oktober 2016 in einem Gasthof in Garmisch-Partenkirchen.

Seine hinterbliebene Frau kämpft weiter und versucht, ihr Leben ohne ihren geliebten Partner zu bestreiten und ihr gemeinsames Lebenswerk zu erhalten. Vielleicht hat es da auch geholfen, sich allerlei Kummer von der Seele zu schreiben. Carmen hat zwischenzeitlich ein Buch über das Leben mit Tamme verfasst. Es heißt "Gemeinsamer Ausritt“ und soll voraussichtlich im September 2017 erscheinen.

Siehe auch: Tamme Hanken

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