22.12.2016 - 12:39

Verkehr Freitag und Montag drohen Autofahrern die meisten Staus

Viel Verkehr wird zu Beginn der Weihnachtsferien erwartet.

Foto: dpa

Viel Verkehr wird zu Beginn der Weihnachtsferien erwartet.

Die Feiertage stehen vor der Tür. Verkehrsexperten rechnen deshalb Richtung Wochenende mit vollen Straßen. Auch Staus sind nicht ausgeschlossen.

Rund um Weihnachten müssen Autofahrer mit einigen Staus rechnen. Bereits ab Mitte dieser Woche sollten sie sich auf zunehmenden Betrieb auf den Fernstraßen einstellen, teilen der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) mit.

Bis an die Belastungsgrenze

Ab spätestens Donnerstagsnachmittag füllen sich die Straßen voraussichtlich stark. Der Freitag dürfte der vollste Tag des verlängerten Weihnachtswochenendes (23. bis 26. Dezember) werden. Der ACE rechnet mit hohem Staurisiko. An vielen Stellen könnten die Autobahnen bis an ihre Belastungsgrenze kommen.

Wenn es die Witterung zulässt, sollten Fahrer am Donnerstag und Freitag erst nach 20 Uhr starten. Oder sie brechen erst am Heiligabend auf, dann besser auch erst am Nachmittag. Denn vorher dürfte es noch einmal voll auf den Straßen werden. Mit Staus müssen Autofahrer laut ADAC auch rechnen, wenn sie am Montagnachmittag die Rückreise antreten. Etwas mehr Zeit sollten sie generell vor allem auf folgenden Strecken einplanen:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg, beide Richtungen
A 2 Dortmund - Hannover - Braunschweig - Berlin, beide Richtungen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Oberhausen - Arnheim, beide Richtungen
A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck und Köln - Aachen, beide Richtungen
A 5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen
A 6 Metz/Saarbrücken - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, beide Richtungen
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Kassel und Hannover - Hamburg, beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin, beide Richtungen
A 10 Südlicher Berliner Ring, beide Richtungen
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark - Stettin
A 24 Berlin - Hamburg, beide Richtungen
A 40 Venlo - Duisburg - Essen, beide Richtungen
A 45 Dortmund - Gießen, beide Richtungen
A 46 Heinsberg - Düsseldorf - Wuppertal - Hemer
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen
A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen, beide Richtungen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein, beide Richtungen
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Analog zu Deutschland gelten auch in Österreich und in der Schweiz der 23. und der Nachmittag des 26. Dezembers als verkehrsreichste Tage, da sich dann zum Transitverkehr die einheimischen Autofahrer gesellen. Bei der Rückreise nach Deutschland rät der ACE, mit Grenzkontrollen zu rechnen. Außerdem könnten witterungsbedingte Behinderungen durch Eis und Schnee auftreten, viele Alpenpässe sind bereits gesperrt. (dpa)

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