Aktualisiert: 08.02.2021 - 12:37

Alles für die Katz So richten Sie Ihre Wohnung katzengerecht ein

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Wenn Sie eine Katze adoptieren möchten, dann sollten Sie gut vorbereitet sein.

Foto: imago-images.de/Hans Lucas

Wenn Sie eine Katze adoptieren möchten, dann sollten Sie gut vorbereitet sein.

Von Katzenklo, Futterschale bis hin zu Schlaf- und Spielplätzen. Diese Must-haves dürfen in einer katzengerechten Wohnung nicht fehlen.

Eine Katze ist zwar ein besonders angenehmer Wohngenosse, benötigt jedoch auch einiges an Pflege und Bespaßung. Bevor Sie also einen Stubentiger adoptieren, sollten Sie die passende Einrichtung haben. Vom Katzenklo bis hin zu passenden Kratzmöglichkeiten: Das sind die Must-haves für eine katzengerechte Wohnung.

Katzengerechte Wohnung: Das darf nicht fehlen!

Katzenbett

Jede*r möchte, dass die Katze sich nachts zu einem unter die Decke kuschelt und am nächsten Morgen mit Schnurren aufweckt. Doch nicht jede Mieze ist ein Freund vom stundenlangen Schmusen und möchte sich lieber in das eigene Bett zurückziehen.

Katzenbürste

Besonders im Frühling, wenn die Katze ihr Winterfell verliert, sammelt sich so manches Fellknäuel an. Bürsten Sie das Fell Ihres haarigen Mitbewohners deshalb regelmäßig. Die meisten Katzen lieben die sanfte Massage mit dem Kamm und je mehr Haare Sie mit der Bürste entfernen, desto weniger finden Sie später auf Polstern und Kleidung.

Kratzmöglichkeiten

Zu gerne schärfen sich die Stubentiger die Krallen an Tapeten, Möbeln oder Teppichen – ganz zum Leid der menschlichen Mitbewohner. Kratzmöglichkeiten sind für ein friedliches Miteinander also essentiell! Ideal geeignet ist hierfür ein Kratzbaum, welcher zusätzlich noch zum Klettern und Spielen einlädt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Optionen und Designs: Da ist für jeden Einrichtungsstil etwas dabei!


Weil Katzen sich oft nicht direkt für den Kratzbaum begeistern lassen, sollten Sie Ihre Einrichtung zusätzlich vor den scharfen Krallen Ihres Stubentigers schützen. Umwickeln Sie Pfeiler oder Stangen am besten mit Sisalschnur und befestigen Sie ein Stück Teppich am unteren Viertel von Möbelstücken und Raufaser-Tapeten. Sofas können zusätzlich mit Auflagen bedeckt werden: Das schützt vor Rissen und Haare können ganz einfach ausgewaschen werden.

Kletterwand

Damit Ihre Katze nicht ständig auf Ihren wertvollen Möbel herumturnt, können Sie ihr weitere Klettermöglichkeiten kaufen oder sogar selbst bauen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Mit Brettern, Kästen, Brücken und Stufen verschiedener Farben und Formen wird die schlichte Wand zu einem echten Hingucker.

Katzenkorb

Nach all dem Toben gönnen wir dem Kätzchen jetzt mal eine kleine Verschnaufpause, denn Katzen verschlafen eigentlich den Großteil ihres Lebens. Ihre persönlichen Rückzugsorte suchen sich selbst aus, sie wechseln auch öfters ihre Ruhestätten. Besonders attraktiv ist der Korb dadurch, dass er überdacht ist. Die Mieze kann sich also ganz ungestört zurückziehen und ausruhen.

Damit es Ihrer Katze nicht zu langweilig wird, empfiehlt es sich auch Fensterbänke mit Polstern und Kissen zu bedecken. Eine warme Heizung und ein kuscheliges Bett laden zum Beobachten von Vögeln und einem anschließenden Nickerchen ein.

Futternapf

Katzen mögen es beim Fressen gerne ungestört. Deswegen ist es sinnvoll, den Futtertrog an einem ruhigen Ort oder in eine eigene Nische zu stellen. Er sollte stets einen festen Platz haben.


Neben dem Futternapf kann auch gerne ein kleiner Topf mit Katzengras stehen. Der Behälter sollte recht schwer sein, damit er von der verspielten Mieze nicht andauernd umgestoßen wird.

Das sind die besten Katzenfutter laut Stiftung Warentest
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Trinkbrunnen

Insbesondere unerfahrene Katzenbesitzer*innnen sind beim Trinkverhalten Ihrer vierbeinigen Mitbewohner schnell verunsichert. Grundsätzlich trinken Katzen nicht so viel, wie beispielsweise Hunde – manche Arten nehmen ihre Flüssigkeit alleine über das Blut ihrer Fressbeute auf. Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn Ihre Katze weniger trinkt, als Sie es von anderen Haustieren gewohnt sind.

Dennoch ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt wichtig und vor allem dann, wenn die Katze viel Trockenfutter frisst, sollte besonders darauf geachtet werden, dass mindestens 200 bis 250 ml Wasser getrunken werden.

Katzen haben von Natur aus eine Abneigung gegenüber stillen Gewässern, weshalb das Trinkwasser über einen Brunnen bereitgestellt werden sollte. Achten Sie außerdem darauf, dass Wasser und Futter getrennt voneinander stehen: Evolutionär bedingt trinken Katzen nie Wasser zu ihrem Futter.

Katzentoilette

Vor allem für Wohnungskatzen ist ein Katzenklo unverzichtbar! Da die mit Streu gefüllten Kisten meist nicht so schön anzusehen sind und auch Ihre Katze etwas Privatsphäre haben möchte, sollte die Toilette an einem abgeschirmten Bereich stehen und eine Überdachung haben.

Inzwischen gibt es auch eine Vielzahl an kreativen Ideen, wie man das Katzenklo in Sitzkisten und Schränken verstecken kann.

Katzenklappe

Wer sich entschließt, die Katze auch nach draußen zu lassen, der sollte eine Katzenklappe anbringen, über die die Mieze jederzeit ein- und aussteigen kann. Besonders geeignet sind moderne Türen, die sich durch den Mikrochip der Katze öffnen lassen. Dadurch kann nur Ihre Katze hereinspazieren und ungebetene Gäste bleiben draußen.

Wenn Sie keinen Garten haben, Ihrer Katze aber dennoch etwas frische Luft und Auslauf bieten möchten, ist es sinnvoll, den Balkon katzensicher zu machen. Doch darf der Vermieter ein Katzennetz auf dem Balkon verbieten?

Haben Sie sich auch schon immer gefragt, was Ihre Katze Ihnen mit Maunzen und Miauen mitteilen will? Mit dieser App verstehen Sie angeblich die Sprache der Katzen.

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