04.10.2016 - 16:48

EXKLUSIV-INTERVIEW Die Höhle der Löwen: "Mit einem schönen Stück Holz bestechen"

Foto: VOX

Felix Bank will mit Postkarten aus echtem Holz überzeugen. Ob das in der Höhle der Löwen auf Vox ankam und wie er auf die Idee zu holzpost kam...

bildderfrau.de: Würden Sie sich bitte kurz unseren Leser/innen vorstellen und uns erzählen, was Sie hauptberuflich machen?

Felix Bank: Mein Name ist Felix Bank, ich bin Gründer und Geschäftsführer der holzpost GmbH. holzpost sind Postkarten aus echtem Holz. Sie lassen sich prima mit Kuli beschreiben, sind so stabil, dass Du sie einfach frankieren und direkt in den Briefkasten werfen kannst. Die Empfänger werden Augen machen!

Erklären Sie uns Ihr Produkt und wer sich dafür begeistern sollte?

Die Zielgruppe ist wirklich sehr breit gefächert. Zum einen jeder, der gerne Karten schreibt, zum anderen auch gerade die Leute, die sonst nie eine Karte schreiben, die wir aber durch unser besonderes Material und die Natürlichkeit „einfangen“ können, doch mal eine Holzpostkarte zu schreiben. Außerdem ist es für Firmenkunden eine tolle Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erzielen durch ein „Stück Holz“ im Briefkasten der Kunden. Da fällt man auf – garantiert!

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Wie kamen Sie auf die Idee zu Ihrem Produkt?

Ich saß mit meinem besten Freund in Schweden am See, Angeln im Wasser, Lagerfeuer, Dosenbier... Da haben wir überlegt was wir mal Verrücktes nach Hause schicken. Also haben wir ein gefundenes Brett genommen, frankiert und so verschickt. Das verrückte war, es kam tatsächlich an... und wie! Die Empfänger waren völlig aus dem Häuschen. Da haben wir überlegt, wie wir aus dieser Schnapsidee ein Geschäftsmodell entwickeln können.

Warum entschieden Sie sich, Investoren für Ihre Idee über „Die Höhle der Löwen“ zu suchen?

Als großer Fan der Sendung habe ich diese fleißig geschaut und immer überlegt, ob das auch etwas für mich sein könnte. Im Oktober 2015 saß ich dann im Büro und hab mich einfach spontan beworben. Ende November kam dann die endgültige Zusage, dass ich in der 3. Staffel dabei bin - was mich riesig gefreut hat.

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Wie empfanden Sie Ihren Moment vor der Jury?

Natürlich war ich aufgeregt bevor es durch die große Tür in die Höhle der Löwen ging, aber auch sehr fokussiert. Dann war es spannend, die „Löwen“ mal live zu sehen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Welches Jury-Mitglied hat Sie mit seinem Kommentar am meisten inspiriert?

Mir war es wichtig, Meinungen und Feedback von echten Profis zu bekommen. Daher habe ich versucht, alles aufzusagen und den Moment zu genießen. Wann hat man schon mal so eine Möglichkeit?

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Welches Jury-Mitglied hat Sie mit seinem Kommentar am meisten überrascht?

Ich war relativ gut vorbereitet auf die Fragen, die kommen können. Daher gab es zum Glück keine „böse Überraschung“. Das einzige war die Zwischenfrage noch während meines Pitches (was ungewöhnlich ist) von Herrn Maschmeyer. Das hat mich kurz überrascht.

Würden Sie nochmal bei „Die Höhle der Löwen“ mitmachen?

Ich würde sofort wieder mitmachen. Es war großartig mal hinter die Kulissen so einer Sendung zu schauen. Zu sehen, dass alles „echt“ ist. Und zum anderen kann mir niemand diese Erfahrung nehmen, die ich vor/während und nach der Sendung machen konnte.

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Wie geht es weiter für Sie und Ihr Unternehmen?

Wir haben zusätzlich noch ein ganz neues Produkt auf den Markt gebracht: Selbstklebende Flaschen-Etiketten aus echtem Holz. Für Wein, Sekt, Whisky & Co. Damit wird jede Flasche zu einem ganz persönlichen Geschenk. Ich sehe unsere Möglichkeiten noch lange nicht am Ende und kann mir vorstellen, dass wir noch deutliches Wachstumspotenzial haben.

Was würden Sie anderen Gründern empfehlen, um ihre Ideen schneller unters Volk zu bringen?

Wichtig ist, dass man an sein Produkt zu 1000 % glaubt. Denn es werden immer Zweifler und Kritiker kommen. Außerdem sollte man sich Rat und Unterstützung holen, einfach mal jemand anrufen, der auch schon mal ein Unternehmen aufgebaut hat. Ein großes Netzwerk ist immer gut. Aber am wichtigsten ist, dass man überhaupt anfängt! Denn Ideen haben viele, aber nur wenige setzen es tatsächlich um.

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