24.02.2021 - 09:03

Fit in den Frühling So hilft eiweißreiche Ernährung beim Abnehmen

Von

Gesund abnehmen ohne zu hungern: Mit eiweißreicher Ernährung erreichen Sie Ihre Traumfigur!

Foto: GettyImages/Peopleimages

Gesund abnehmen ohne zu hungern: Mit eiweißreicher Ernährung erreichen Sie Ihre Traumfigur!

Erfolgreich und nachhaltig Gewicht verlieren ohne eine strenge Diät – eine ausreichende Eiweißzufuhr soll das möglich machen. Aber klappt das wirklich? Expertenwissen, Tipps und leckere Rezepte, um endlich abzunehmen.

Der Frühling rückt immer näher, doch die schlanke Figur liegt dagegen noch in weiter Ferne? Bevor Sie sich nun völlig überstürzt einem strengen Ernährungsplan unterwerfen, zeigen wir Ihnen einen besseren Weg, die überflüssigen Kilos loszuwerden. Das Geheimnis heißt: Eiweißreiche Ernährung!

Eiweiß-Diät: Schlank ohne Hunger

Die meisten Diäten scheitern daran, dass die Menschen weniger essen und hungrig ins Bett gehen müssen. Das hält kaum jemand durch. Die Lösung: Durch eine eiweißreiche Ernährung werden Sie schneller satt. Warum selbst Model-Mama Heidi Klum auf Proteine nicht mehr verzichten will und was wirklich hinter dem Protein-Trend steckt? Wir zeigen es Ihnen!

Ein Plus für die Gesundheit: Warum abnehmen wichtig ist?

Viele Menschen hadern mit ihren überflüssigen Pfunden und würden gerne abnehmen. Wer hätte nicht gern eine Figur wie ein Topmodel? Doch Übergewicht ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Gesundheit. Ernährungsexperte Dr. Philipp Rommelmann betont: "Übergewicht ist ein entscheidender Risikofaktor für Erkrankungen und gesundheitliche Beschwerden."

Die Lebensqualität ist bereits bei einem leichten Übergewicht stark beeinträchtigt: Kurzatmigkeit beim Treppensteigen, verstärktes Schwitzen und Kreuz- und Gelenkschmerzen sind keine Seltenheit. Außerdem leiden Betroffene oft an Schlafapnoe – länger als zehn Sekunden anhaltende Atemstillstände im Schlaf – die im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich werden können.

Problematisch wird es, wenn das Körpergewicht weiter zunimmt. Wer bei 1,80 Meter Körpergröße ein Gewicht von 100 Kilogramm auf die Waage bringt, gilt nach den gängigen Definitionen als adipös. Adipositas – das entspricht einem sehr starken Übergewicht – kann eine Reihe gefährlicher Folgeerkrankungen auslösen:

Neben dem Body-Mass-Index spielt besonders die Fettverteilung im Körper eine entschiedene Rolle für das Gesundheitsrisiko. Von beiden noch nichts gehört? Lesen Sie jetzt was es damit auf sich hat!

Ab wann habe ich Übergewicht?

Eine Maßeinheit für die Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße stellt der sogenannte Body-Mass-Index, kurz BMI, dar. Der BMI berechnet sich, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Meter im Quadrat teilt. Noch einfacher lässt sich sein Body-Mass-Index online berechnen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten Erwachsene ab einem BMI von 25 kg/m² als übergewichtig. Von Adipositas spricht man ab einem Body-Mass-Index von 30 kg/m². Dabei wird zwischen drei verschiedenen Ausprägungsgraden der Adipositas unterschieden: erhöht, hoch und sehr hoch. Mit jedem Grad steigt die Gefahr für weitere Erkrankungen – doch auch die Körperform ist entscheidend: Finden Sie heraus, ob Sie eher der Apfel- oder Birnentyp sind!

Birne oder Apfel? – Unterschiedliche Fettverteilungsmuster

Das Körperfett verteilt sich nicht bei allen Menschen gleich: Einige Personen neigen zu einem vermehrten Bauchfett – dem sogenannten Apfeltyp. Das Figurgegenstück entspricht dem Birnentypus, wobei sich das Fett eher an Gesäß und Oberschenkeln sammelt.

Bauchfett – auch viszerales Fett – dient dem Schutz der inneren Organe. Bei einer falschen Ernährung lagert der Körper mehr Bauchfett ein, als er sinnvoll nutzen kann. Man spricht von einer viszeralen Adipositas. Diese Form der Fettleibigkeit begünstigt unter anderem die Entstehung von Herzinfarkt, Bluthochdruck und Diabetes: Wie gefährlich das Bauchfett werden kann, lesen Sie hier!

Der Bauchumfang sollte bei Frauen unter 80 Zentimetern liegen, bei Männern unter 94 Zentimetern. Überflüssiges Bauchfett werden Sie mit den richtigen Proteinen wieder los. Wir haben Ihnen das wichtigste zur eiweißreichen Ernährung zusammengefasst!

Leichter abnehmen mit eiweißreicher Ernährung

Die gute Nachricht kommt gleich zu Beginn: Bei der eiweißreichen Ernährung müssen Sie definiv nicht hungern. Satt werden dürfen Sie – es kommt nur darauf an, womit! Im Mittelpunkt dieser Ernährungsform steht die ausreichende Zufuhr mit Proteinen. Anders als bei herkömmlichen Diäten bleibt der gefürchtete Jojo-Effekt aus und Sie behalten langfristig Traummaße wie Model Heidi Klum.

Ernährungsexperte Dr. Philipp Rommelmann sieht Eiweiß als wahre Wunderwaffe im Kampf gegen die Kilos. So erklärt er: "Mit einer eiweißbetonten Ernährungsweise ist es möglich, den Stoffwechsel nachhaltig anzukurbeln und dadurch langfristig überflüssige Pfunde abzubauen. Hierzu kann beispielsweise der Eiweißdrink BioNorm bodyline mit seinem einzigartigen Bio-Protein-Komplex einen täglichen Beitrag leisten."

Australische Forscher konnten nachweisen, dass es für die Gewichtsabnahme effektiv ist, den Proteinanteil der Nahrung zu erhöhen, da so der Appetit mit einer insgesamt niedrigeren Energieaufnahme gestillt wird. Dahinter steckt, dass der Körper Proteine nicht mit der gleichen Effizienz speichern kann wie Fett und Kohlenhydrate. Deshalb haben Proteine beim Hunger Vorrang!

Und es gibt noch einen weiteren Grund: Der Körper schüttet nach einer eiweißreichen Mahlzeit weniger Insulin aus. Das Hormon Insulin hemmt nicht nur den Fettabbau, sondern lässt auch den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen – und genauso schnell wieder sinken. Nach dieser Insulin-Achterbahn dauert es nicht lange, bis der nächste Appetit Sie überfällt und Sie zum ungesunden Snack greifen. Proteine hingegen hemmen den Appetit und bewahren Sie vor fatalen Heißhungerattacken .

Bitte zugreifen: Top Eiweißreiche Lebensmittel

In der folgenden Tabelle finden Sie die besten tierischen Proteinquellen:

  • Parmesan (38 Gramm Protein / 100 Gramm)
  • Harzer Käse (30 Gramm Protein / 100 Gramm)
  • Rindfleisch mager, gebraten (26 Gramm Protein / 100 Gramm)
  • Thunfisch Konserve (22,9 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Kochschinken (22,5 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Schweinefleisch mager, gebraten (22 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Hähnchenbrust gebraten (20 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Mozzarella, fettreduziert (19 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Körniger Hüttenkäse (13,3 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Ei (13 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Magerquark (12,2 Gramm Protein / je 100 Gramm)

In der folgenden Tabelle sehen Sie die besten pflanzlichen Proteinquellen:

  • Sojaflocken (40,6 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Hanfsamen (37 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Seitan (25 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Erdnüsse (25 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Kürbiskerne (24 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Chia-Samen (21 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Mandeln (20 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Haferflocken (13 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Tofu, natur (11 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Quinoa (8 Gramm Protein / je 100 Gramm)
  • Kidneybohnen (8 Gramm Protein / je 100 Gramm)

Gesunde Rezepte mit Protein-Power

Für eine gesunde Ernährung haben wir für Sie die besten eiweißreichen Gerichte zusammengestellt. Mit diesen leckeren Rezepten erreichen Sie Ihre Traumfigur ohne hungern zu müssen!

Zum Frühstück:

Zum Mittag oder Abendbrot:

Snacks für den kleinen Hunger:

Leckere Rezepte für jeden Tag finden Sie auf unseren Themenseiten: Wir halten für Sie gesunde Frühstücksideen wie Omelett bereit. Aber auch Low Carb Gerichte und schnelle Rezepte für das Mittagessen. Wir zeigen Ihnen noch weitere spannende Diäten, bei denen die Kilos purzeln!

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU
Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe