16.12.2019

Vorsicht! Diese Lebensmittel fördern Entzündungen

Diese Lebensmittel fördern Entzündungen
Fr, 06.12.2019, 17.14 Uhr

Diese Lebensmittel fördern Entzündungen

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Neben Zucker, Alkohol und Fertigessen gibt es einige weitere entzündungsfördernde Nahrungsmittel, die nur in Maßen genossen werden sollten. Wir haben sie für Sie zusammen gefasst.

Auch wenn es nicht unbedingt so klingt, Entzündungen sind grundsätzlich etwas Gutes. Sie sind die natürliche Reaktion unseres Körpers auf Verletzungen oder Krankheiten und sind Teil des Heilungsprozesses. Problematisch kann es jedoch werden, wenn Entzündungen chronisch werden, in Krankheiten münden und sich so negativ auf die gesamte Gesundheit auswirken.

Dabei spielt auch die Ernährung eine Rolle, da bestimmte Lebensmittel chronische Entzündungen im Körper beeinflussen können. Die einen wirken entzündungshemmend, während andere Nahrungsmittel entzündungsfördernd wirken. Gerade wenn Sie bereits mit entzündlichen Krankheiten zu tun haben, sollten Sie die entzündungsfördernden Lebensmittel, die wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst haben, auf ein Minimum reduzieren. Aber auch sonst sollten diese Lebensmittel den geringeren Teil Ihrer Ernährung ausmachen.

Entzündungsfördernde Lebensmittel: 1. Raffinierter Zucker

Raffinierter, weißer Zucker kann in zu großen Mengen nicht nur Blutzuckerschwankungen, Heißhunger und Gewichtszunahme begünstigen, er kann auch Entzündungen im Körper fördern: Gemäß Studien, soll ein hoher Zuckerkonsum direkt mit erhöhten Entzündungsmarkern in Zusammenhang stehen. Neben raffiniertem Zucker an sich zählen zu den stark zuckerhaltigen Nahrungsmitteln Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen, Kekse, manche Cerealien und Müslimischungen, Fertigessen, Softdrinks und Kolagetränke.

2. Künstliche Transfette und bestimmte Pflanzenöle

Bei künstlichen Transfetten handelt es sich um stark verarbeitete und gehärtete Fette, wie sie beispielsweise in Margarine, Chips und Fertigessen vorkommen können. Transfette sollen sowohl entzündungsfördernd wirken, als auch diverse weitere negative Wirkweisen auf die Gesundheit haben, wie Fettstoffwechselstörungen oder auch die Begünstigung von Herzerkrankungen.

Neben künstlichen Transfetten, zählen auch einige Pflanzenöle zu den entzündungsfördernden Nahrungsmitteln. Und zwar, wenn sie hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren enthalten. Diese Form der Fettsäuren wirkt entzündungsfördernd, während beispielsweise Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken. Omega-6-Fettsäuren sind an sich nicht ungesund, doch es kommt auf die Menge an, in der sie gegessen werden. Zu den Omega-6-reichen Pflanzenölen zählen unter anderem Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Distelöl und Maiskeimöl.

3. Stark verarbeitetes Fleisch und Wurstwaren

Nicht nur einige Pflanzenöle, sondern auch einige Fleischwaren enthalten größere Mengen an Omega-6-Fettsäuren, die Entzündungen im Körper fördern können. Dazu zählen Wurstwaren und verarbeitetes Fleisch sowie Fleisch aus Massentierhaltung. Verarbeitetes Fleisch und vor allem Schweinefleisch sollte nicht übermäßig verzehrt werden, vor allem bei bereits vorherrschenden chronisch entzündlichen Erkrankungen.

Neben Fleisch aus Massentierhaltung, sollen auch Milchprodukte aus Massentierhaltung in zu großen Mengen entzündungsfördernd wirken. Achten Sie bei tierischen Produkten generell auf hohe Qualität, Frische, Tierhaltung und Herkunft.

4. Raffiniertes Weißmehl

Auch raffiniertes Weißmehl und Weißmehlprodukte zählen zu den entzündungsfördernden Nahrungsmitteln. Dabei sind vor allem Industriebackwaren hervorzuheben, die oftmals mit Zusätzen versehen sind oder auch Transfette enthalten, was letztlich mit darüber entscheidet, ob ein Brot gesund oder ungesund ist. Greifen Sie generell eher zu traditionell hergestellten Backwaren und Vollkornprodukten.

Auch Gluten kann bei Menschen, die eine Unverträglichkeit haben oder auch jenen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen entzündungsfördernd wirken.

5. Fertigprodukte und Fast Food

Fertigprodukte und Fast Food enthalten nicht nur häufig künstliche Transfette, sondern oftmals auch größere Mengen an Zucker, raffiniertem Weißmehl, Zusätzen und anderen künstlichen Stoffen. Alle diese Inhaltsstoffe können in unserem Körper entzündungsfördernd wirken. Achten Sie darauf, nicht zu oft zu Fertigessen und Fast Food zu greifen und kochen Sie häufiger selbst.

6. Alkohol

Die meisten Alkoholika wirken im Körper entzündungsfördernd. Zu viel Alkohol kann unter anderem zu Entzündungen der Leber und Bauchspeicheldrüse führen. Auch der Darm und letztlich die Gesundheit insgesamt kann bei zu hohem Alkoholkonsum auf Dauer zu Schaden kommen. Hinzu kommt, dass alkoholische Getränke in Form von Cocktails und Softdrinks zusätzlich reichlich Zucker enthalten, welcher ebenfalls entzündungsfördernd wirkt. Achten Sie bei Alkohol grundsätzlich auf die Menge. So gilt für gesunde Frauen 1 Glas Alkohol – ca. 0,1 L Wein oder Sekt – am Tag als Grenzwert.

7. Bioaktive Substanzen

Bestimmte Pflanzenstoffe, wie Lektine und Phytinsäure, können ebenso entzündungsfördernd wirken. Zu den Lebensmitteln, die Lektine enthalten, zählen beispielsweise Hülsenfrüchte und Nachtschattengewächse, wie Aubergine, Paprika und Tomate. Phytinsäure wiederum ist in Vollkornprodukten und Nüssen enthalten. Diese Stoffe können durch das Kochen und Erhitzen abgebaut werden. Es ist jedoch eher eine Frage der Menge, wie sehr diese Substanzen im Körper entzündungsfördernd wirken. Achten Sie dennoch darauf, inwieweit Sie die genannten Lebensmittel vertragen.

Diese regionalen Lebensmittel sind gesund und wirken entzündungshemmend:

Fazit zu entzündungsfördernden Nahrungsmitteln

Chronische Entzündungen im Körper können ganz unterschiedliche Ursachen haben. So können unter anderem Stress, ein Mangel an Bewegung und Rauchen Entzündungen fördern und eben auch bestimmte Nahrungsmittel. Achten Sie vor allem bei bereits bestehenden chronischen Entzündungen, aber auch grundsätzlich darauf, entzündungsfördernde Nahrungsmittel, vor allem raffinierten Zucker und Weißmehl, Transfette, verarbeitetes Fleisch und Wurstwaren, Fertigprodukte und Alkohol in Maßen zu verzehren und achten stattdessen auf eine entzündungshemmende Ernährung.

Lassen Sie sich auf unserer Themenseite rund um eine zuckerfreie Ernährung inspirieren. Werden Sie außerdembei einer Glutenunverträglichkeit auf unserer Themenseite Glutenfrei fündig.

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