20.05.2019

Küchenlexikon Was ist "Confieren"? Das Küchenlexikon klärt auf

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Confieren ist ein Begriff aus dem Küchenlexikon und stellt eine andere Form des Konservierens dar.

Foto: iStock/RazoomGames

Confieren ist ein Begriff aus dem Küchenlexikon und stellt eine andere Form des Konservierens dar.

Auch in der Küche wird ein bestimmter Jargon verwendet, um Rezepte richtig zu kochen. Wir verraten Ihnen, was es mit dem sogenannten "Confieren" auf sich hat.

Wie in den meisten Berufen, so hat sich auch in der Küche ein spezieller Fachjargon eingeschlichen, um bestimmte Kochschritte zu benennen. Natürlich müssen Sie nicht jeden Fachbegriff auswendig können – das gute Essen gelingt Ihnen auch so!

Allerdings gibt es Wörter, die immer mal in Rezepten auftauchen und für Verwirrung sorgen können. Wissen Sie, was es mit "Confieren" auf sich hat? Wir klären auf.

Confieren: Herkunft und Bedeutung

Der Begriff "Confieren" kommt vom französischen "confire" und bedeutet "einmachen, einkochen oder einlegen". Es handelt sich dabei um eine der ältesten Formen des Konservierens. Insbesondere in der südwestfranzösischen Küche wird diese Form gerne angewendet.

In der Regel wird beim Confieren eingelegtes Geflügel oder anderes Fleisch bei tiefer Temperatur im eigenen Fett gegart, anschließend in Steingutgefäße eingelegt und luftdicht verschlossen. Durch diesen Prozess werden die Lebensmittel haltbar gemacht. Besonders berühmt ist das Gänseconfit.

Wer bisher davon ausgegangen ist, dass nur fleischartige Produkte dafür verwendet werden, täuscht sich aber. Auch andere Lebensmittel können auf diese Art haltbar gemacht werden – zum Beispiel Früchte mit Zuckersirup oder Alkohol oder Gemüse mit Essig.

Essig gibt es in unzähligen Sorten. Wie Sie würzigen Essig ganz einfach selber machen, erfahren Sie hier!

In Öl schmoren: So verblüffen Sie Ihre Gäste!

Seit einiger Zeit versteht man unter Confieren eine wiederentdeckte Garmethode hauptsächlich für Fleisch. Genauer gesagt wird das Fleisch geschmort. Das Ergebnis ist verblüffend, da das Fleisch zart bleibt und weder an Geschmack noch Saft verliert.

Das Öl, in welchem Sie das Fleisch schmoren, überträgt zusätzlich noch die Geschmacksnoten von weiteren Zutaten wie Oliven, Sultaninen, Cranberrys, Kräutern usw. und macht es damit besonders aromatisch.

Unser Tipp: Bei einer Temperatur von schonenden 80 Grad, schmort ihr Fleisch am besten.

Auf das richtige Gefäß und Öl kommt es an

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Öl Sie am besten verwenden, ist es gut zu wissen, welches Öl sich für welchen Zweck eignet. Geht es um das Gefäß, benötigen Sie je nach Rezept ein bis zwei Einmachgläser von ca. 1 Liter.

Unser Tipp: Wählen Sie Gläser mit einer weiten Öffnung, damit Sie das Fleisch und die übrigen Zutaten bequem einfüllen und wieder entnehmen können.

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Unser Küchenlexikon klärt auch, was "Blanchieren" ist.

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