14.11.2017

Low-Carb-Kompendium So helfen zwei Blogger Ihnen beim Abnehmen

Low-Carb-Variante gibt es viele. Das "Low-Carb-Kompendium" erfreut sich vor allem in den sozialen Medien großer Beliebtheit.

Foto: iStock/Milkos

Low-Carb-Variante gibt es viele. Das "Low-Carb-Kompendium" erfreut sich vor allem in den sozialen Medien großer Beliebtheit.

Einfache Regeln, dauerhafter Erfolg. Das „Low-Carb-Kompendium“ hilft, schlanker und gesünder zu werden – ohne Hungern und ohne schlechte Laune.

Low-Carb ist in aller Munde. Ohne Zweifel, dieser Ernährungstrend ist ein wirksames und mächtiges Hilfsmittel, um überflüssige Pfunde loszuwerden. Es gibt innerhalb dieser Ernährungsform aber verschiedene Strömungen und Auslegungen, die mal mehr und mal weniger streng sind. Das führt nicht selten zu einer Reihe von Missverständnissen, zumal Low-Carb nicht automatisch schlank macht. Die Folge: Viele Frauen sind verunsichert. Klarheit schafft das "Low Carb Kompendium".

"Low Carb Kompendium": Was ist das?

Die Experten des "Low Carb Kompendiums" haben eine spezielle Diät entwickelt, die sich das "Low-Carb High-Quality"-Prinzip (LCHQ) nennt. Dieses Prinzip bildet das Grundgerüst für eine intelligente Low-Carb-Ernährung, die satt macht, abwechslungsreich und maximal flexibel ist. Dazu gibt es viele Rezepte, Tipps, Nährwertetabellen und eine große Facebook-Gruppe, in der sich über 150.000 Mitglieder austauschen und gegenseitig unterstützen.

"Essen muss Spaß machen und alltagstauglich sein", sagt Andreas Meyhöfer, einer der beiden Gründer. "Viele Reduktionsdiäten funktionieren oft nicht, weil sie keine dauerhafte Veränderung herbeiführen. Das beginnt schon damit, dass viele Frauen das Gefühl haben, auf etwas verzichten zu müssen und oftmals hungern." Aus seiner über zehnjährigen Erfahrung und nicht zuletzt auch aus der großen Facebook-Community weiß der Low-Carb-Experte, worauf es ankommt: Genuss ohne Reue. Dafür wurde das einfach umzusetzende LCHQ-Prinzip entwickelt.

Wie funktioniert das Konzept?

Eines vorweg: Das "Low-Carb High-Quality"-Prinzip ist keine Crash-Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Dabei purzeln nicht nur die Pfunde, auch die Gesundheit profitiert davon. Im Zentrum steht die LCHQ-Ernährungspyramide. Die einzelnen Etagen zeigen, in welchem Verhältnis bestimmte Lebensmittel pro Tag verzehrt werden sollen.

Ganz unten stehen die Lebensmittel, die reichlich und am besten täglich auf den Speiseplan gehören. Je höher man auf der Pyramide klettert, desto sparsamer sollten die Lebensmittel verzehrt werden. Ganz oben stehen Lebensmittel, die komplett verboten sind. Die Verbote sind zum Glück überschaubar – denn von Verzicht halten die Macher vom "Low-Carb-Kompendium" nicht besonders viel.

Auf einen Blick:

  • Verboten sind Haushaltszucker, Getreide, Fertiggerichte, Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke
  • Pro Tag sollten nicht mehr als 100 Gramm Kohlenhydrate verzehrt werden, besser weniger. Wenn es trotzdem mal etwas mehr sind, ist das auch okay. Ein sklavisches Zählen der Kohlenhydrate ist nicht zwingend notwendig.
  • Gemüse, gesunde Fette und hochwertige Proteine aus Eiern, Milchprodukten, Fisch und Fleisch dürfen immer reichlich auf dem Teller landen.

Das große Ziel ist, dauerhaft gut und gerne zu essen. Der weitverbreitete Selbstbetrug, bei dem man tagsüber sehr strengen Kohlenhydrat-Verzicht übt, um sich dann abends auf einen großen Teller Nudeln zu stürzen, ist kontraproduktiv und soll mit diesem Ernährungsprinzip umschifft werden. Nur so ist Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen garantiert.

Wer sind die Low-Carb-Experten?

Hinter dem "Low Carb Kompendium" stecken Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig, zwei überzeugte und vor allem erfahrene Low-Carber. Vor über zehn Jahren machten die beiden bereits erste Erfahrungen mit der ketogenen Diät, einer besonders strengen Low-Carb-Ernährung. "Zu dieser Zeit war Low-Carb für uns aber nur eine phasenweise Ernährung", sagt der studierte Wirtschaftsinformatiker, der einen Master-Abschluss im Studiengang "Prävention und Gesundheitspsychologie" hat.

"Dann kam der Zeitpunkt, dass wir uns beruflich und privat neu orientierten, mit entsprechendem Stress, wodurch die Ernährung deutlich schlechter wurde. Alles musste schnell gehen. Die Folge war, dass das Gewicht deutlich anstieg." Bei Andreas waren das 25 Kilo, bei Diana 15 Kilo mehr.

Ihre Erfahrung mit der ketogenen Diät nutzten sie, um ihr Gewicht wieder auf ein normales Maß zu bringen. Diesmal jedoch mit einer moderaten Low-Carb-Ernährung. Gleichzeitig bemerken sie, dass bestimmte Zipperlein sich deutlich verbesserten. Bei Andreas waren es zum Beispiel Migräne und Schlaflosigkeit, bei Diana verbesserten sich die Magen-Darm-Probleme. "In beiden Fällen konnten uns Ärzte vorher nicht helfen", erklärt Andreas.

Die Basis für das "Low Carb Kompendium" war ihre Erfahrung und ihr Wissen, das sie sich auch durch das Lesen von einschlägiger Fachliteratur und von Studien angeeignet haben. Eine gute Zusammenfassung dessen ist ihrLow-Carb-Kochbuch , das Meyhöfer und Ludwig unter dem Namen "Schlank mit Low-Carb: Das 28-Tage-Programm" veröffentlich haben.

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