16.03.2020 - 19:11

Erkältung, Grippe und Co Für ein starkes Immunsystem: Diese Tipps bringen Sie gesund durchs Jahr

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Gesunde Ernährung aber auch diese Tipps helfen Ihrer Immunabwehr gut durch die schwierige Infektphase zu kommen.

Foto: iStock/nata_vkusidey

Gesunde Ernährung aber auch diese Tipps helfen Ihrer Immunabwehr gut durch die schwierige Infektphase zu kommen.

In Zeiten des sich ausbreitenden Coronavirus ist ein starkes Immunsystem wichtiger denn je! Die besten Tipps, um auch diese Zeit gut zu überstehen.

Ein intaktes Immunsystem ist wichtig, um eindringende Viren und Bakterien zuverlässig abzuwehren. Wichtig sind, neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, auch ausreichend Licht und Sonne, um das lebenswichtige Vitamin D und Stimmungshormone wie Serotonin auszuschütten. Auch Bewegung an der frischen Luft, um die Abwehrzellen und Botenstoffe des Immunsystems auf Trab zu bringen. Und natürlich ausreichend Ruhe, um das Stresshormon Cortisol abzubauen.

Für ein starkes Immunsystem: Diese Tipps bringen Sie gesund durchs Jahr

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Entspannung und Gelassenheit

Stress, Depressionen und Ängste machen krank, da sie Entzündungen verursachen und so das Immunsystem schwächen können. Gönnen Sie sich also immer mal eine Pause. Ihr Körper wird es Ihnen danken, denn Angst, Depressionen und chronischer Stress können Entzündungen verursachen und das Immunsystem schwächen.

Nehmen Sie sich zum Beispiel Zeit für Ihre Freunde und Familie, das macht zufrieden, glücklich und baut Stress ab. Oder gönnen Sie sich eine Auszeit nur für sich und genießen Wellness oder eine Sporteinheit. Ob Entspannungsmethoden wie Yoga-Übungen, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, Meditation, Tai-Chi- oder Qigong-Übungen oder die gute alte klassische Gymnastik. Erlaubt ist, was Spaß macht.

Auch mal Dampf ablassen. Wer Kummer in sich "reinfrisst", schadet seinem Immunsystem. Lassen Sie von Zeit zu Zeit Dampf ab. Das regt die Aktivierung von Abwehr-Zellen an. Wer es nicht so laut mag, schreibt Tagebuch oder spricht mit vertrauten Menschen. Schnelle Entspannung in allen Lebenslagen

Viel lachen: Auch wer viel lacht, stärkt seine Abwehr, da das den Gehalt an Immunglobulin im Blut ansteigen lässt.

Bewegung und Sport

Wer sich regelmäßig bewegt und Ausdauersportarten wie Laufen oder Schwimmen praktiziert, aktiviert die Helferzellen unseres Immunsystems, wird also seltener krank. ABER: Übertreiben ist kontraproduktiv, denn viel hilft nicht viel, sondern verursacht Stress, der wiederum ungünstig für das Immunsystem ist.

Licht und Sonne

Vitamin D benötigen wir für die Zellen unseres Immunsystems, die kranke Zellen erkennen und ihnen den Garaus machen. Und wo bekommen wir Vitamin D her? Aus der Sonne und dem Licht. In Maßen genossen macht uns Sonne also fit und hält uns gesund. Vitamin D steckt im Übrigen auch in Fisch wie Sardinen oder Lachs. Der Benefit: Neben Vitamin D boostern Sie Ihren Körper so auch mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die echte Entzündungshemmer sind. Achtung bei künstlichen Zusätzen: Öko-Test hat Vitamin D-Tabletten getestet.

Ausreichend schlafen

In der Nacht wird das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr bremst, heruntergefahren. Dafür wird nachts die Ausschüttung der Wachstumshormone angekurbelt, die wir auch für die Wundheilung benötigen. Fazit: Mindestens 7 Stunden Schlaf sind gesund und stärken die Abwehr. Im Zweifel lieber Finger weg von Schlaftabletten, denn diese Risiken können Ihnen den Schlaf rauben. Sehen Sie auch unser Video zum Thema gesund schlafen:

Gesunder Schlaf durch natürliche Heilmittel

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Noch mehr Tipps gefällig? Dann schauen Sie sich die Bildergalerie mit 9 natürlichen Hausmitteln für einen erholsamen Schlaf an:

Saisonal, vitaminreich und ausgewogen ernähren

Die meisten unserer Immunzellen befinden sich im Darm, versogen Sie ihn mit verschiedenem Obst und Gemüse, aber auch Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen. Schauen Sie mal, wie gesund Dinkelflocken sind.

Wer genügend Obst und Gemüse zu sich nimmt, sorgt vor. Der Grund: Der Klassiker Vitamin C fängt die freien Radikale ab, die als aggressive Sauerstoffteilchen unsere Zellen beschädigen. Vitamin C kann einer Erkältung nicht verhindern, aber die Infektdauer und die Symptome mindern. Vitamin A befeuchtet die Oberflächen der Schleimhäute feucht und verstärkt dadurch ihre Abwehrleistung. Darum spielt dieses Vitamin besonders bei Erkrankungen eine wichtige Rolle, deren Verursacher durch die Schleimhaut dringen.

Vitamin B6 ist ein Booster für die Abwehrzellen, Vitamin E schützt vor Freien Radikalen und fördert das Wachstum der Abwehrzellen. Auch die Spurenelemente Zink, Eisen, Selen und Kupfer wirken positiv auf das Immunsystems.

Lüften, aber nicht erfrieren

Je feuchter die Luft, desto schneller sinken ausgenieste Speicheltröpfchen zu Boden. Die Feuchtigkeit außerdem der Nasenschleimhaut gut. Frische Luft enthält außerdem weniger Viren. Die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts: drei bis vier Mal am Tag mindestens zehn Minuten Frischluftzufuhr. Ideal sind Stoßlüftungen. Nicht unterkühlt schlafen: Ein eisiges Schlafzimmer ist nicht gesund, kühl schlafen ist ok, weniger als 18 Grad Raumtemperatur aber sind Stress für den Körper.

Heißgetränke und scharfes Essen

Heißgetränke, Suppen und scharfes Essen treiben Erreger aus dem Nasen-Rachen-Raum weg bzw. treiben sie aus dem Körper. Auch Nasenspülungen können helfen.

Hände richtig waschen

Wer sich wirklich gründlich die Hände wäscht, ist nur halb so oft erkältet. Die Seife muss auch zwischen den Fingern und auf den Fingerspitzen 20 bis 30 Sekunden verrieben und sorgfältig abgespült werden.

UND: Gerade jetzt heißt es Finger aus dem Gesicht! Durchschnittlich alle vier Minuten fassen wir uns in dieses! Wer bewusst darauf achtet und reduziert, vermindert auch die Angriffsmöglichkeiten der Viren. So halten Sie Ihre Hände fern!

Ausreichend Wasser trinken

Genug Wasser zu trinken ist extrem wichtig für den Körper. Denn Wasser hilft fit zu bleiben, weil es Gifte aus dem Körper ausspült. Ist die Wasser-Aufnahme zu gering, dann trocknen die Schleimhäute aus und die natürliche Barrierefunktion gegen Viren und Bakterien ist unterbrochen. Krankheitserreger haben es einfacher, sich im Körper auszubreiten.

Trink-Mythen: Fünf Irrtümer über das Trinken

Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Wichtig ist dabei, dass die Flüssigkeit über den Tag verteilt getrunken wird, um gleichmäßige Versorgung zu gewährleisten.

Sie möchten mehr wissen? Dann lesen Sie mal Coronavirus vs. Grippe. Und ob man beides überhaupt vergleichen kann.

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