19.10.2016

GESUNDE ERNÄHRUNG Diese Lebensmittel sind gar nicht so gesund wie gedacht

Spinat-Blätter können genauso wie zum Beispiel Grünkohl bis zu 48 Pestizide aufnehmen!

Foto: iStock/Lecic

Spinat-Blätter können genauso wie zum Beispiel Grünkohl bis zu 48 Pestizide aufnehmen!

Gemüse ist gesund. Oder? Bei diesen Sorten und anderen Lebensmitteln sollten Sie besser Vorsicht walten lassen!

Wenn die Waage wieder mal ein paar Kilo mehr anzeigt, nach einem All Inklusive-Urlaub zum Beispiel, dann ist die Panik nicht weit. Auch wenn man sich in der kommenden Winterzeit immer gut unter dicken Strick-Pullovern, Schals und Mänteln gut verstecken kann, soll die Lieblings-Jeans trotzdem weiterhin passen.

Der Verzicht auf dickmachende Kohlenhydrate und Zucker ist dann oft die erste Maßnahme. Stattdessen wird der Fokus auf viel frisches Obst und Gemüse gesetzt. Ist ja schließlich gesund hilft beim Abnehmen. Oder? Falsch! Es gibt nämlich einige Gemüsesorten und Lebensmittel, die gar nicht so gesund sind, wie sie scheinen.

1. Brokkoli

Das grüne Gemüse senkt zwar das Risiko für bestimmte Krebsarten, wie eine Studie gezeigt hat. Menschen, die unter Flatulenz (Blähungen) oder Reizdarm leiden, sollten allerdings auf Brokkoli verzichten, denn die enthaltenen Ballaststoffe können erst im Dickdarm verdaut werden – und dort entstehen Gase, die zu Blähungen führen.

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2. Agavensirup

Agave ist zurzeit DAS Süßungsmittel für alle, die auf Zucker verzichten wollen, denn der geringe Glucose-Gehalt lässt den Insulinspiegel kaum ansteigen, was Heißhungerattacken verhindert. Aber Vorsicht: Zwar ist der Glucose-Gehalt wirklich sehr niedrig, dafür ist der Fruktose-Gehalt aber ziemlich hoch! Der Körper verarbeitet dabei mehr Zucker, als gedacht, was wiederrum den Appetit ankurbelt und zur Gewichtszunahme führen kann.

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3. Mandelmilch

Wer aus ethischen Gründen oder gar aus Unverträglichkeit auf Milchprodukte und somit auch auf Kuhmilch verzichtet, greift häufig zu Mandelmilch. Die enthält jedoch häufig Mittel wie Carrageen, die den Darm reizen können sowie Guargummi, auf das einige Menschen allergisch reagieren.

4. Mais

Mais ist süß und deshalb besonders lecker. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe und seines hohen Nährwertes gilt er grundsätzlich zwar als gesund, wer sich kohlenhydratarm ernähren will, sollte jedoch auf das gelbe Gemüse verzichten. Zusätzlich problematisch wird es, wenn der Mais gentechnisch verändert ist – die Konsequenzen auf den Körper sind bislang noch zu wenig erforscht. Studien haben jedoch gezeigt, dass Gen-Mais Allergien fördern könnte.

5. Frucht-Joghurt

Joghurt wirkt eigentlich gesund, aber gerade Fruchtjoghurt und solche, die Obst-Püree am Becherboden enthalten, haben häufig mehr Kalorien, als Schokoriegel! Wer auf seine Linie achtet, sollte also lieber auf Naturjoghurt zurückgreifen.

6. Gemüse-Chips

Gemüse-Chips können in Sachen Knusprigkeit und Geschmack problemlos mit fettigen Kartoffelchips mithalten. Die meisten abgepackten Gemüsechips erweisen sich allerdings als vermeintlich gesunde Mogelpackung! Sie bestehen oft nämlich nur zu einem Bruchteil aus Gemüse und der Geschmack stammt häufig von Gemüsepulver. Fazit: Gemüsechips sind in Sachen Nährstoffe nicht besser als Kartoffelchips!

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7. Erbsen

Erbsen sind zwar lecker, aber nicht das beste Gemüse, um abzunehmen. Denn: Stärkehaltige Gemüsesorten wie Erbsen haben einen hohen Kalorien- und Kohlenhydratgehalt, der sich schnell auf den Hüften bemerkbar macht.

8. Gepresste Säfte

Frisch gepresste Säfte und Smoothies liegen total im Trend. Doch auch wenn sie viele Vitamine haben, haben Fruchtsäfte gleichzeitig eine Menge Kalorien und Zucker! Wer abnehmen will, sollte also den Obstverzehr in Maßen halten.

9. Aubergine

Zwar sind Auberginen eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe und schmecken auch noch lecker, doch das Gemüse saugt sich bei der Zubereitung mit Fett und Gewürzen auf, was sie wiederrum zu einer Kalorienfalle machen kann.

10. Spinat

Spinat gibt Power und liefert neben anderen Vitaminen wie Vitamin C, Vitamin A, Kalium und Magnesium eine Menge Eisen. Aber: Die Blätter können genauso wie zum Beispiel Grünkohl bis zu 48 Pestizide aufnehmen! Daher sollten nur biologische Produkte, die nicht belastet sind, verarbeitet werden.

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