10.10.2016

Schlank-Geheimnis So nutzen Sie die Schlankkraft der Äpfel: Tipps und Rezepte

Knackige Äpfel erhöhen beim Kauen die Speichel-Produktion. Schon im Mund werden dadurch Enzyme aktiviert, die für die Verdauung wichtig sind.

Foto: Christiane Krüger

Knackige Äpfel erhöhen beim Kauen die Speichel-Produktion. Schon im Mund werden dadurch Enzyme aktiviert, die für die Verdauung wichtig sind.

Der Apfel, unser Lieblings-Obst wird wieder frisch gepflückt. Es schmeckt aber nicht nur super, es erspart auch noch die Diät. Und so geht das...

In Laborversuchen und großen Studien entdecken Ernährungsexperten immer neue gute Apfel-Nachrichten für die Figur.

Platz 1

Jedes Jahr ermittelt das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Pro-Kopf-Konsum von Obst in Deutschland. Und jedes Jahr liegt der Apfel ganz weit vorn. Die neuesten Zahlen:

Hier sind die wichtigsten Fakten rund um den Apfel.

1. Verbraucht Kalorien

Äpfel liefern reichlich Wasser (85 Prozent) und Ballaststoffe. Beides muss der Körper durch Magen und Darm schleusen. Das macht Arbeit und verbraucht mehr Energie als der Apfel geliefert hat.

Ein 70-Kalorien-Apfel (130 g) bringt 200 Minus- Kalorien haben Forscher in Pennsylvania (USA) ausgerechnet. Ihre Studie zeigte auch: Häufige Apfel-Esser wiegen weniger als Apfel-Verweigerer.

2. Stoppt Hunger

Weil die Ballaststoffe der Äpfel quellen, brauchen sie Platz und lösen das Satt-Signal und die Produktion von Anti-Hunger-Hormonen schneller aus. Der Appetit wird deutlich gebremst.

3. Baut Muskeln auf, Fett ab

Einen super Stoff für die Figur fanden amerikanische Forscher in der wachsartigen äußeren Schicht der Schale. Die wasserunlösliche Urolsäure erhält Muskelmasse und hilft, neue auf- zubauen. Dadurch werden mehr Zucker und Fett in Energie verwandelt und nicht eingelagert.

>> Diäten von A bis Z

4. Hilft der Verdauung

Knackige Äpfel erhöhen beim Kauen die Speichel-Produktion. Schon im Mund werden dadurch Enzyme aktiviert, die für die Verdauung wichtig sind. Zusätzlich hilft der Ballaststoff Pektin, weil er Giftstoffe bindet und abtransportiert, dadurch den Darm entlastet.

Der Trick: Solo oder im Salat

Die einfachste Art, die Schlankkraft des Apfels zu nutzen: Alle Snacks werden durch einen Apfel ersetzt. So streicht man automatisch viele Dickmacher, versorgt den Körper stattdessen mit wichtigen Pflanzenstoffen und schafft pro Woche mindestens ein Pfund.

Schneller geht das Abnehmen, wenn man vor jeder Mahlzeit einen kleinen Apfel isst und eine Mahlzeit pro Tag durch einen leckeren Apfel-Salat ersetzt. Dadurch verkleinern sich die Essmengen, man spart extrem viele Kalorien, beschleunigt den Fettabbau und schafft mindestens fünf Pfund pro Woche.

Leckere Salate für 5 Tage

Auch wenn Sie jeden Tag einen Apfelsalat essen, kommt extrem viel sättigende Abwechslung auf den Tisch. 5 köstliche Beweise

Montag: Rezept: Lachs-Salat mit Apfel und Kartoffeln

Zum Rezept: Lachs-Salat mit Apfel und Kartoffeln

Dienstag: Couscous-Salat mit Apfel und Walnüssen

Zum Rezept: Couscous-Salat mit Apfel und Walnusskernen

Mittwoch: Salat mit Apfel und Reis

Zum Rezept: Salat mit Apfel und Reis

Donnerstag: Salat mit Apfel und Linsen

Zum Rezept: Salat mit Apfel und Linsen

Freitag: Salat mit Apfel und Brot

Zum Rezept: Salat mit Apfel und Brot

Alle Rezepte sind für 1 Person berechnet

Die Stars und ihre Stärken

Schmecken tun sie alle! Aber viele Sorten bieten noch ein kleines Extra:

Braeburn - Vitamin-C-Sieger

Durchschnittlich liefern Äpfel 12 mg Vitamin C pro 100 g Frucht. Deutlich darüber liegt der Braeburn mit etwa 20 mg.

Boskop - macht satt

Seine dicke Schale muss man gründlichst kauen. Aber es lohnt sich. Sie liefert viele Ballaststoffe und sättigt dadurch prima.

Elstar - löscht Durst

Das tut besonders an heißen Tagen gut: Das weißliche Fruchtfleisch vom Elstar ist extrem saftig, leicht säuerlich, erfrischt und hilft bei Durst.

Cox Orange - stoppt Naschlust

Der relativ hohe Fruchtzucker- Gehalt macht den eher kleinen Cox Orange süß. Dazu kommt ein leicht zimtiges Aroma. Beides stoppt Heißhunger auf Süßes perfekt.

Jonagold - für den Salat

Das Verhältnis von Zucker und Säure ist beim Jonagold sehr aus- gewogen. Dadurch schmeckt das lockere Fruchtfleisch mild. In Obstsalaten sticht er nicht hervor, sondern sorgt für angenehme Harmonie.

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Dieser Artikel samt den Rezepten erschien zuerst in der BILD der FRAU Nr. 36.

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