30.08.2016

Lebensmitteltrends Diese 5 Foodtrends sind einen Versuch wert!

Superfoods sind derzeit in aller Munde. Doch es gibt immer wieder neue Trends, die man ausprobieren sollte.

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Superfoods sind derzeit in aller Munde. Doch es gibt immer wieder neue Trends, die man ausprobieren sollte.

Superfoods sind total angesagt! Stiftung Warentest verrät, welche fünf neuen Foodtrends unbedingt einmal auf Ihrem Speiseplan stehen müssen.

Morgens einen Matcha-Tee, Mittags Quinoa mit Gemüse und Abends einen Granatapfelsaft zum Flohsamenschalen-Omelett. Healthy Living ist derzeit in aller Munde! Wer fit und schlank sein und zudem seinen Körper richtig ernähren will, kommt an diesen exotischen Lebensmitteln einfach nicht mehr vorbei. Ob es schmeckt, sei dabei mal dahin gestellt. Doch ein Ende von gesunden Foodtrends ist noch lange nicht in Sicht. Es geht immer noch besser! Für Stiftung Warentest ein Grund, sich mal die neusten Leckereien anzuschauen.

Meeresalgen

Was eklig klingt, entpuppt sich als eine wahre Nährstoff-Quelle! Meeresalgen enthalten nämlich jede Menge hochwertiges Eiweiß, Kalzium, Eisen und Vitamine. Gekauft werden können sie meistens getrocknet. Um sie zu einer köstlichen Speise, wie beispielsweise einem leckeren Salat zu verarbeiten, müssen sie vorher in heißem Wasser ziehen. Braunalgen wie Kombu und Wakame schmecken intensiv und salzig. Grünalgen wie Meeressalat und Seegras hingegen schmecken mild-süßlich. Da einige Algenarten viel Jod enthalten, sollten sie nur in kleinen Mengen verzehrt werden, da sie andernfalls die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht bringen können.

Kokosöl

Die native Variante sollte bei jedem im Küchenschrank stehen. Das Fett aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss enthält viele gesättigte, mittelkettige Fettsäuren, die besonders entzündungshemmend, cholesterin- und blutdrucksenkend wirken und die Gewichtsabnahme fördern sollen. Kokosöl eignet sich sowohl zum kochen als auch zum braten und backen. Wer den Kokosgeschmack nicht mag, kann auf desodoriertes Kokosöl zurückgreifen, wo in einem chemischen Verfahren der Geschmack genommen wird.

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Kalt gebrühter Kaffee

Eine heiße Tasse Kaffee gehört für Viele zur morgendlichen Routine. Aber wie wäre es mal mit der kalten gebrühten Variante? Beim sogenannten „cold brew coffee“ zieht das Kaffeepulver über längere Zeit in kaltem Wasser. Das Ergebnis: Ein besonders intensives, liebliches und vor allem bekömmliches Kaffee-Konzentrat, das lange im Kühlschrank haltbar bleibt.

Und so geht’s: Grob gemahlenes Kaffeepulver mit der fünffachen Menge an kaltem Wasser in einem Gefäß 12 Stunden bedeckt ziehen lassen. Danach sollte die Flüssigkeit zweimal gesiebt werden. Anschließend kann das Kaffee-Konzentrat kalt oder warm genossen werden. Wer unter einem besonders empfindlichen Magen leidet, sollte diese Variante definitiv einmal ausprobieren, denn durch das kalte Wasser und das lange ziehen bilden sich weniger Bitterstoffe und Säuren im Kaffee. Auch der Koffein-Anteil ist geringer.

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Blumenkohl

Das weiße Gemüse schmeckt gekocht mit ein wenig Butter und Muskat einfach fabelhaft. Doch Blumenkohl kann noch mehr! Vor allem für diejenigen, die auf Kohlenhydrate und Weizen verzichten, gehört er auf den Tisch. Geraspelt lässt sich aus dem Gemüse beispielsweise einen leckerer Pizzaboden, aber auch einen Reis-Ersatz zaubern. Ganz nebenbei liefert Blumenkohl viel Vitamin C, etwas Kalium sowie Folsäure und Glukosinolate (sekundäre Pflanzenstoffe) die Krebs vorbeugen sollen. Experimentieren lohnt sich also!

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Birkensaft

In Skandinavien ist er längst ein Hit: Birkensaft. In Russland und Skandinavien wird er traditionell im April aus Birkenstämmen gewonnen. Mittlerweile geht das aber auch über die jungen Blätter, was wiederrum die Stämme schont. Der Saft soll das Immunsystem ankurbeln und harntreibend wirken. Konsumiert werden kann er entweder als Direktsaft oder mit Limette und Holunder verfeinert. Die Skandinavier mischen sich den süßen Nektar beispielweise unter den Haferbrei oder in den Kaffee. Lange haltbar ist er leider nicht. Ein absoluter Pluspunkt: Birkensaft enthält Xylit und hat nur halb so viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker.

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