10.02.2016

Fastenzeit 10 Tipps und Wissenswertes rund ums Fasten

Ab Aschermittwoch beginnt für viele die Fastenzeit. Bei uns erfahren Sie Tipps und anderes Wissenswertes rund um die Zeit des Verzichts.

Foto: © iStock / Martinina

Ab Aschermittwoch beginnt für viele die Fastenzeit. Bei uns erfahren Sie Tipps und anderes Wissenswertes rund um die Zeit des Verzichts.

Die Fastenzeit hat wieder begonnen. Das Durchhalten kann für viele eine Härteprobe sein. Wie Sie die Zeit motiviert und erfolgreich meistern, verraten wir Ihnen mit unseren Tipps.

Ob aus Glaubensgründen oder weil man schnell ein paar Kilos loswerden möchte: Fasten ist derzeit schwer angesagt. Sie können eine nur für ein paar Tage, aber auch für mehrere Wochen planen und ob Suppen-Fasten oder medizinisches Heilfasten, die positiven Effekte auf Körper und Geist sind längst erwiesen. Doch manchmal kann das Durchhalten zur Herausforderung werden, überall lauern die Versuchungen und die Oster-Süßigkeiten stehen auch schon in Regalen. Mit ein paar Tipps schaffen Sie es die Fastenzeit durchzuhalten und sich am Anschluss strahlend und erleichtert zu fühlen.

1. Den Körper vor dem Fasten sanft entgiften

Fasten ist eine starke Umstellung für den Körper. Es ist daher wichtig, den Körper auf die kommenden Tage oder Wochen vorzubereiten und bereits im Vorfeld den Konsum von Alkohol, Zigaretten und Kaffee zumindest zu reduzieren. Auch der Fleischverzehr sollte reduziert werden, damit der Körper nicht so stark unter der drastischen Umstellung leidet.

Tipp: Suchen Sie sich ein paar leichte und bekömmliche Gerichte aus, die Sie schon immer ausprobieren wollten. So kommen Sie leichter in die Fastenzeit.

2. Suchen Sie sich einen Mitstreiter

Sie können mit einer guten Portion Willensstärke auch alleine ans Ziel kommen, aber Hand auf's Herz: Zu Zweit macht es doch viel mehr Spaß. Bitten Sie eine Freundin ebenfalls eine Fastenzeit einzulegen. So können Sie sich gegenseitig mit Ihren Erfolgserlebnissen pushen und Rezepte austauschen.

Tipp: Bekochen Sie sich gegenseitig mit unseren Schlanksuppen und erzählen Sie sich die positiven Effekte des Fastens, die Sie erleben.

3. Nach drei Tagen kommt das Fasten-Hoch

Die ersten drei Tage sind oft die schwersten. Genau dann sind auch die Versuchungen am größten. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Ab dem dritten Tag stellt sich bei vielen das "Fasten-Hoch" ein und es wird von einer wahren Fasten-Euphorie gesprochen. Also: Durchhalten!

Tipp: Bereiten Sie die ersten Tage gut vor und schaffen Sie alle Versuchungen aus dem Weg, damit die ersten Tage nicht schwerer werden als nötig.

4. Fasten ist keine Diät

Fasten heißt nicht hungern und ist keine Diät, sondern der bewusste Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel oder Genussmittel. Sehen Sie das Fasten also als einen Startschuss in einen gesünderen Lebenswandel und freuen Sie sich darauf, endlich die ein oder andere Angewohnheit abzulegen. Allein die optischen Veränderungen nach einer Fastenkur sind ein Gewinn. Warum Sie nach der Fastenzeit so strahlen und welche Prozesse im Körper während des Fastens ablaufen, können Sie bei uns nachlesen.

Tipp: Anstatt, wie bei einer Diät üblich, ein Ganzkörperbild an den Kühlschrank zu hängen, machen Sie eine Nahaufnahme Ihres Gesichts. Machen Sie den Vorher-Nachher-Vergleich anhand Ihrer Haut und Ihres Strahlens.

5. Fasten in Absprache mit dem Arzt

Bei körperlichen Beschwerden oder Unsicherheit konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit dem Fasten beginnen. Gerade Menschen mit chronischen Leiden, wie Stoffwechselerkrankungen oder Mangelerscheinungen, aber auch psychosomatischen Erkrankungen, sollten Ihr Vorhaben vorab mit einem Arzt klären, bevor sie eine Fastenkur starten. Während gesunde Menschen eine Fastenkur ohne Probleme ausprobieren können (aber trotzdem auf ihren Körper hören), sollten Menschen mit Erkrankungen immer einen Arzt konsultieren.

6. Beim Fasten viel trinken

Trinken ist das A und O beim Fasten. Der Körper braucht viel Flüssigkeit, selbst wenn man mit Suppe fastet. Nur mit genug Flüssigkeit kann der Entschlackunsgvorgang im Körper ablaufen

Tipp: Zelebrieren Sie das erste Getränk am Morgen, indem Sie sich bereits am Vorabend Zitruswasser aufsetzen. Sieht in einer Karaffe nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch noch.

7. Auch mit kurzer Fastenzeit ans Ziel

Man muss nicht die gesamte Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern fasten, man kann bereits mit einer dreitägigen Saftkur oder einem Fasten-Tag kleine Erfolge verzeichnen. (Um aber eine schlechte Angewohnheit abzulegen, braucht es mehr als einen Tag.)

Tipp: Fangen Sie langsam an und freuen Sie sich über jeden kleinen Fortschritt. Probieren Sie eine Saftkur aus und lassen Sie sich die Säfte liefern. So können Sie sich ganz auf sich konzentrieren.

8. Massage als Belohnung

Sie halten leichter durch, wenn Sie nicht an das Belohnungsprinzip "Schokolade" denken. Wie wäre es stattdessen mit einer Massage oder einem Sauna-Besuch? Eine Massage regt den Stoffwechsel an und fördert Ihr allgemeines Wohlbefinden.

Tipp: Buchen Sie die Massagen im Voraus und schaffen Sie sich so Lichtblicke. So wird das Durchhalten doch ein Klacks.

9. Heizen Sie Ihrem Körper ein

Beim Fasten friert man schnell, da sich der Stoffwechsel stark umstellt und die Kohlenhydrate fehlen. Damit Sie aber nicht gleich mit Handschuhen und Mütze im Büro sitzen müssen, helfen "heiße" Gewürze, wie Pfeffer, Chili, Ingwer und Pfeffer.

Tipp: Mischen Sie in Ihre Getränke die feurigen Helfer, um sich selbst einzuheizen.

10. Zum Wochenende mit dem Fasten beginnen

Oft sind es gerade die ersten Fastentage, die herausfordernd sind. Hier stellt sich der Stoffwechsel um, die Gewohnheiten müssen durchbrochen werden. Beginnen Sie deshalb an einem Freitag mit dem Fasten, dann hat sich das anfängliche Hungergefühl bis Montag gelegt und Sie sind im Büro leistungsfähig.

Tipp: Gehen Sie auf den Wochenmarkt, um sich mit Gemüse einzudecken. Die Gemüse-Variation und frische Säfte helfen über die ersten Tage hinweg.

Einer Fastenkur steht nun nichts mehr im Weg. Freuen Sie sich schon jetzt auf der Gefühl der Leichtigkeit und das Erfolgsgefühl es geschafft zu haben. Das neue Körpergefühl lässt Sie beflügelt in den Frühling starten. In unserem Video sehen Sie übrigens fünf weitere spannende Tipps rund um die anstehende Fastenzeit.

Fünf wichtige Tipps für die Fastenzeit

Fünf Tipps für die Fastenzeit

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Mehr über Heilfasten und Co. lesen Sie übrigens auf unserer Themenseite.

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