17.11.2009

Artischoken entgiften den Körper

Von

Keine Sorge! Sie müssen diese Lebensmittel nicht täglich verputzen. Nur so oft wie möglich in Ihren Speiseplan einbauen. Warum? Weil sie wahre Jungbrunnen sind. Und übrigens: Sich jung zu essen, kann richtig gut schmecken.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat Brokkoli zu seinem Lieblingsgemüse erkoren. Kein Wunder. Brokkoli schmeckt nicht nur gut, sondern gilt als eines der gesündesten Gemüse. Denn er hat wenig Kalorien (26 kcal in 100 g) und liefert eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.


Vor allem aber sein Gehalt an Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen und Vitamin E sowie Betacarotin (Pro-Vitamin A) macht ihn zum grünen "Nährstoffprotz". Eine Portion (200 g) deckt auch den täglichen Bedar an Vitamin C. Brokkoli trägt den Namen "Anti-Krebs-Gemüse", weil seine Inhaltsstoffe den Körper dazu bringen, eigene Antioxidanzien und Enzyme zu produzieren. Das verhindert Tumore.


Extra-Tipp: Damit Sie alles Gute aus dem Kohl herausholen, sollten Sie ihn nur kurz garen und nicht kochen.
Zwiebel

hängt Knoblauch ab

Zwiebeln bringen uns höchstens beim Schälen zum Weinen. Ansonsten hat man mit ihnen gut lachen. Denn bezüglich der Vitalstoffe hängen sie glatt den Knoblauch ab. Zwiebeln enthalten nämlich sehr viele Aminosäuren, das Enzym Allinase, Vitamin C, Kalzium, Germanium sowie die Phenolsäuren Koffein- und Ellagsäure.


Zudem sind sie die beste Quelle für das Phytamin Quercetin sowie ätherische Öle, Peptide und Flavonoide. Dieser natürliche Cocktail schützt vor Thrombosen, Arteriosklerose und Entzündungen, senkt Blutzucker und Cholesterinspiegel. Zwiebeln regulieren den Kalzium-Haushalt im Körper und beugen dadurch sogar Osteoporose vor.


Extra-Tipp: Als optimale Dosis gelten 50 g frische bzw. 20 g getrocknete Zwiebeln. Rote Zwiebeln wirken besonders gut.
Spinat

lässt uns gut sehen & aussehen

Haben Sie in dieser Woche schon Spinat gegessen? Tun Sie es, denn Spinat wirkt wie eine Anti-Falten-Creme von innen.


Verantwortlich dafür sind die Powerstoffe Lutein und Betacarotin. Sie schützen den Körper vor der Zellalterung, weil sie deren Zerfall deutlich bremsen. Und das Lutein lässt uns nicht nur gut aussehen, sondern auch gut sehen. Es wirkt in der Augen-Makula wie ein Filter, der Licht abfängt. Dies trägt zum Schutz der empfindlichen Sehzellen bei.


Zudem enthält Spinat sehr viele Ballaststoffe, dazu Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Vitamine C und B1, Riboflavin und Niacin. Sie regen die Produktion des Blutfarbstoffes und
auch die Verdauung an.


Extra-Tipp: Dass Spinat sehr viel Eise enthält, hat sich als Irrtum erwiesen. Mit 3,5 mg pro 100 g ist er geringer als in Schokolade.

Seite
1 2 3

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen