17.11.2009

Gänseblümchen bei Osteoporose

Von

Sie wachsen am Wegesrand, vor der Haustür, im heimischen Garten: Heilpflanzen von Bärlauch bis Gänseblümchen. Als Tee getrunken vollbringen sie wahre Wunder. Frauen helfen sie besonders gut.

Bärlauch ist ein "wilder" Bruder des Knoblauchs. Entsprechend intensiv riecht er auch, schmeckt aber nicht "nach". Die Blätter und Zwiebeln enthalten u.a. viele Gerbstoffe, ätherische Öle, Allicin, Flavonoide, Mineralsalze, Vitamin C. Wirkung: Besonders gut gegen zu hohen Blutdruck (Hypertonie). Er senkt aber auch den Blutzucker sowie den Cholesterinwert. Bärlauch hemmt überdies im Darm das Wachsen von körperfremden Keimen und Pilzen. Daher ist er auch als stabilisierender Heiltee nach einer Antibiotika-Einnahme zu empfehlen.
Dosierung: Über einen längeren Zeitraum (min. 4 Wochen) täglich zwei bis vier Tassen über den Tag verteilt trinken. (Alle hier vorgestellten Tees gibt’s in der Apotheke oder im Reformhaus.)

Beifuß bei Periodenschmerzen

Der bis zu zwei Meter hohe Beifuß hat dunkelgrüne, an der Unterseite weiß-pilzige Blätter. Sie enthalten u.a. Bitter- und Gerbstoffe, ätherische Öle, Cineon, Thujol und Sesquiterpensäuren sowie -lactone.
Wirkung:
Er lindert akute Menstruationsbeschwerden wie Krämpfe und Schmerzen. Zudem steigert er die weibliche Fruchtbarkeit und wirkt schlaffördernd.
Dosierung: Bei akuten Beschwerden zwei bis vier Tassen täglich. Über einen längeren Zeitraum angewendet reichen zwei Tassen.

Blutwurz bei starker Regelblutung

Seinen Namen verdankt der Blutwurz seinem blutroten Wurzelstock. Es ist der Teil, der auch vor allem genutzt wird. Die Wurzel enthält u.a. das Glykosid Tormentillin, viele Catechin-Gerbstoffe, ätherische Öle und organische Säuren.
Wirkung:
Er wirkt stark adstringierend (zusammenziehend) und blutstillend, dazu krampflösend (spasnolytisch) und entgiftend. Zu empfehlen bei chronischen und infektiösen Darmerkrankungen und starker Regelblutung. Äußerlich angewendet hilft er bei Zahnfleisch- und Hautentzündungen.
Dosierung: Bei akuten Beschwerden drei bis vier Tassen täglich. Bei längerer Anwendung zwei Tassen.

Engelwurz bei Stress

Der Engelwurz wächst meist wild oder im Garten. Genutzt wird die Wurzel. Sie enthält u.a. Cumarine, Angelika- und Baldriansäure, Xanthotoxin, Imperatorin, Umbelliferon sowie Gerb- und Bitterstoffe.
Wirkung:
Engelwurz gilt nahezu als Allheilmittel. Er steigert die Abwehrkräfte, wirkt kraftspendend, mindert Erschöpfungszustände und stabilisiert den Kreislauf. Auch gut bei bakteriellen oder viralen Infekten und nervösem Magen.
Dosierung: Zur täglichen Anwendung maximal zwei Tassen trinken. Auch über einen längeren Zeitraum möglich.

Mehr zum Thema Osteoporose

Coronavirus: Das alles sollten Sie jetzt wissen

Coronavirus: Das alles sollten Sie jetzt wissen

Beschreibung anzeigen