18.08.2010

Rettich gegen Erkältung

Von

Foto: iStock

Rettich, auch als Radi bekannt, gibt es in rot und weiß. Der Geschmack wird aber eher durch die Erntezeit als durch die Farbe bestimmt. Frühlings- und Sommerrettich sind schärfer als der mildere Herbst- und Winterrettich. Ein enger Verwandter des Rettichs ist das Radieschen.

Rettich kann fast das ganze Jahr über eingekauft werden, nur im Februar und März ist das Angebot knapp. Frischer Rettich fühlt sich fest an und die Blätter sind saftig.

Lagerung

Rettich hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks ca. 3 Tage. Noch mit Erde bedeckt ist er länger lagerfähig, da die Wurzel durch die Poren nicht so viel Wasser abgibt und länger frisch bleibt.

Zubereitung

Die Blätter und die Wurzeln mit einem Messer entfernen, den Rettich gründlich mit Wasser abspülen und anschließend sauber bürsten. Nun kann man ihn, je nach Einsatzgebiet, entweder fein raspeln oder in Scheiben schneiden. Er wird traditionell roh verzehrt, entweder im Salat oder einfach als Rohkost.

Nährstoffe

Der scharfe Geschmack des Rettichs stammt aus den enthaltenen Senfölen. Diese wirken antibakteriell und desinfizierend auf die Schleimhäute. Bei Husten und Schnupfen wirkt Rettich schleimlösend. Gerade im Winter leistet Rettich gute Dienste, da er eine extra Portion Vitamin C liefert, die unser Immunsystem stärkt.

Mehr zum Thema Erkältung

Seite