18.08.2010 - 00:00

Radieschen - kleine, scharfe Knollen

Von

Redaktion

Sie verzieren nicht nur Büffets und kalte Platten, sondern geben auch Salaten eine würzig-scharfe Note. Radieschen werden wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung geschätzt. Was die kleinen Knollen sonst noch so alles können, lesen Sie in unserer Warenkunde.

Bereits unsere Großmütter wussten die verdauungsfördernde und antibakterielle Wirkung von Radieschen zu schätzen. Als altes Hausmittel werden sie eingesetzt bei Erkältungskrankheiten und Magen-Darm-Problemen.

Radieschen gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse. Ihr Name lässt sich vom lateinischen Wort Radix für Wurzel ableiten. Sie sind meistens rund und haben eine rote bis weinrote Schale. Sorten wie der „Eiszapfen" sind dagegen länglich und weiß gefärbt. Das Fleisch aller Radieschen ist weiß. Verantwortlich für den typisch scharfen Geschmack der kleinen Knollen sind Senföle.

Einkauf

Radieschen werden mehrmals jährlich angebaut und geerntet. Sie sind von April bis Oktober im Handel erhältlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Knollen keine Dellen haben und die Blätter nicht welk sind. Bevorzugen sie kleine feste Knollen mit frischem Blattgrün. Radieschen aus dem eigenen Garten sind meist schärfer als die im Handel erhältlichen Knollen.

Lagerung

Radieschen sollten möglichst frisch verzehrt und nicht lange gelagert werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sie sich 2 Tage problemlos lagern. Dazu entfernt man das Blattgrün, schlägt die kleinen Knollen in ein feuchtes Tuch ein oder legt sie in einen kleine Schüssel mit Wasser.

Unter Luftausschluss halten sich Radieschen in einem verschlossenen Plastikbeutel auch mehrere Tage.

Verwendung

Radieschen werden fast ausschließlich roh verzehrt. Aufgrund ihres typischen Geschmacks eignen sie sich hervorragend als Salatzutat oder als Brotbelag. Gern werden die roten Knollen auch zu Dekorationszwecken auf Buffets oder kalten Platten verwendet. Das Salzen der kleinen Knollen mindert ihre Schärfe.

Inhaltsstoffe

Radieschen zählen wie alle Retticharten zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Sie enthalten nur etwa 14 kcal pro 100g und verfügen über nennenswerte Mengen an Vitamin C, Kalium und Eisen.

Die Hauptwirkung der kleinen Knollen ist jedoch den Senfölglykosiden zuzuschreiben. Diese sind für die Schärfe der Radieschen verantwortlich. Sie wirken antibakteriell und bekämpfen schädliche Bakterien und Pilze im Darm. Außerdem wirken sie lindernd bei Erkältungskrankheiten, fördern die Verdauung und tragen zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei. Anthocyane, die sich als Farbstoffe in der Schale befinden, sollen eine krebsvorbeugende Wirkung haben.

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