18.08.2010 - 00:00

Pfefferminze nicht nur als Tee

Von

Redaktion

Pfefferminze gehört weltweit zu den beliebtesten und am häufigsten eingesetzten Kräutern.

Dabei ist Pfefferminze nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilpflanze sehr begehrt. Aus den Blättern lässt sich nicht nur der klassische Tee zubereiten.

Einkauf

Pfefferminze können Sie frisch oder getrocknet beim Obst- und Gemüsehändler einkaufen. Auch im Garten oder Blumenkasten lässt er sich leicht anbauen und vor der Blüte Ende Juni / Anfang Juli ernten. Verarbeitet wird Pfefferminze vor allem als Tee und Öl. Außerdem ist sie Bestandteil von vielen weiteren Produkten wie Bonbons, Schokolade, Arzneimitteln und Zahnpflegeprodukten.

Lagerung

Frische Pfefferminzblätter können Sie in einem mit Wasser gefüllten Glas einige Tage lagern. Wenn Sie die Blätter trocknen, geht zwar ein Teil des Aromas verloren, dafür wird die Haltbarkeit um einige Monate verlängert. Wer das ganze Jahr über frische Minze verwenden möchte, friert zur Erntezeit einfach einen Teil gewaschen, gezupft und gehackt ein.

Vorbereitung

Pfefferminze wird für Pfefferminzbowle, Taboulé (Bulgur- oder Couscousgericht), in Saucen, Salaten und Eintöpfen verwendet. Die Pfefferminzblätter sollten dazu möglichst immer frisch gekauft oder geerntet werden. Waschen Sie die Zweige und zupfen Sie die grünen, saftigen Blätter ab. Die Blätter können Sie je nach Rezept im Ganzen oder zerkleinert verwenden. Vorsicht allerdings mit der Dosierung! Pfefferminze ist sehr intensiv im Geschmack. Zuviel davon kann das ganze Gericht verderben. Tasten Sie sich also lieber vorsichtig an die richtige Dosis heran.

Sehr dekorativ machen sich zarte Pfefferminzblättchen übrigens auf Früchten, Eis oder Süßspeisen.

Inhaltsstoffe

Pfefferminze ist auf Grund der besonderen Inhaltsstoffe ein echtes Heilkraut. Es hat sowohl wärmende als auch kühlende Eigenschaften. Pfefferminze ist besonders reich an ätherischem Öl, welches zu ca. 60 Prozent aus Menthol besteht. Dadurch wirkt Pfefferminze Blähungen entgegen und regt die Verdauung durch verstärkte Speichelbildung und Magensäureproduktion an. Gerichte, die mit Pfefferminze gewürzt sind, werden bekömmlicher.

Achtung: Besonders magenempfindliche Personen sowie Kinder und Säuglinge vertragen wegen des hohen Mentholgehalts Pfefferminze häufig nicht und bekommen Magenschmerzen.

Quellen (u.a.):
Apotheker M. Pahlow: Das grosse Buch der Heilpflanzen

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